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Sozial-Fibel

Beitragsbemessungsgrenze

Versicherte der gesetzlichen Rentenversicherung , Krankenversicherung , Pflegeversicherung und Arbeitslosenversicherung zahlen Beiträge in der Sozialversicherung nur bis zur Höhe der sich jährlich ändernden Beitragsbemessungsgrenze. Der darüber hinausgehende Teil des Entgelts ist beitragsfrei. Bei einmaligen Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld richtet sich der Beitrag nach dem bisher erreichten Teil der Beitragsbemessungsgrenze für das ganze Jahr.

Die Beitragsbemessungsgrenze beträgt für das Jahr 2019 in der Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung 80.400 € jährlich/6.700 € monatlich (neue Länder: 73.800 € jährlich/6.150 € monatlich). Sie verändert sich in den folgenden Jahren entsprechend der Entwicklung der Bruttoarbeitsentgelte. Sie beträgt in der Knappschaftsversicherung für das Jahr 2019 98.400 € jährlich/8.200 € monatlich (neue Länder: 91.200 € jährlich/7.600 € monatlich) und in der Kranken- und Pflegeversicherung für 2019 einheitlich auch für die neuen Länder 60.750 € jährlich(für Bestandsfälle: 54.450 € jährlich/ 4.537,50 € monatlich).

§§ 6, 223 Sozialgesetzbuch V, § 55 Sozialgesetzbuch XI, §§159, 160 Sozialgesetzbuch VI, § 341 Sozialgesetzbuch III sowie jährliche Verordnung der Bundesregierung

Zuständig: Arbeitgeber; gesetzliche Kranken- und Pflegekassen und Rentenversicherungsträger; Agenturen für Arbeit

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