LSBTIQ in Bayern

Sie suchen Beratung, Infos oder Anlaufstellen? Hier erfahren Sie, welche Angebote für LSBTIQ im Freistaat bestehen, wo Sie Unterstützung in Ihrer Nähe bekommen und welche Angebote Sie im Alltag stärken: von Coming-Out und Krisenhilfe über Hate Speech und Gewalt bis hin zu queeren Treffpunkten und Projekten in Ihrer Region.

Grüne Fußgängerampel mit zwei Händchen haltenden Figuren und einem Herz darüber.
pexels.com
Drei Jugendliche sitzen auf einer Skate-Rampe; eine rothaarige Jugendliche mit gelbem Top und Kopfhörern lächelt, Skateboard und Rollschuhe sind zu sehen.
iStock | Nikola Stojadinovic

FAQs für LSBTIQ und Angehörige

Das Queere Netzwerk Bayern ist Teil des LSBTIQ-Netzwerks in Bayern und die zentrale Informationsplattform für LSBTIQ-Themen im Freistaat. Hier finden Sie queere Beratungsangebote, Gruppen, Veranstaltungen und Projekte in ganz Bayern. Die Plattform richtet sich an LSBTIQ, deren Angehörige, Freunde, Bekannte, Fachkräfte sowie interessierte Personen, die nach Kontakten, Anlaufstellen, Kooperationen oder Fortbildungen suchen.

Nein. Sie können die Plattform kostenlos nutzen, egal ob Sie selbst LSBTIQ sind, Angehörige unterstützen, als Fachkraft nach Angeboten suchen oder als interessierte Person nach Informationen suchen. Die Seite informiert und vernetzt, Sie zahlen weder für die Suche noch für das Stöbern in den Angeboten. Ob eine konkrete Beratung oder Veranstaltung etwas kostet, hängt vom jeweiligen Träger ab und steht in der jeweiligen Angebotsbeschreibung. Staatlich geförderte Angebote im LSBTIQ-Netzwerk sind grundsätzlich kostenfrei nutzbar.

Wenn Sie ein queeres Angebot in Bayern anbieten und auf der Bayernkarte aufnehmen wollen, können Sie sich beim Team des Queeren Netzwerks Bayern melden. Sie nehmen Kontakt per E-Mail auf, stellen kurz Ihr Projekt vor. Das Team des Queeren Netzwerks Bayern nimmt Kontakt zu Ihnen auf und Sie klären gemeinsam, wie und wo es auf der Plattform erscheinen kann. So machen Sie Ihr Angebot sichtbarer und vernetzen sich mit anderen Initiativen im Land.

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) schützt Sie auch in Bayern vor Benachteiligung wegen Ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität. Sinnvolle Schritte:

  • Vorfälle mit Datum, Ort, Beteiligten und Belegen dokumentieren.
  • Interne Beschwerdestelle sowie ggf. Betriebs-/Personalrat einschalten.
  • Externe Unterstützung nutzen, zum Beispiel berät die Fachstelle „Strong!“, bei LSBTIQ-bezogener Diskriminierung und Gewalt (bayernweit, kostenfrei, vertraulich, Telefon: 0800 00 112 03).

Wichtig: Ansprüche nach dem AGG sind an Fristen gebunden – holen Sie frühzeitig (arbeits-) rechtliche Beratung ein. Sollten Sie zu einem konkreten Fall Fragen haben, können Sie sich an die Beratung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes wenden:

Wenn Sie darüber sprechen möchten, können Sie sich in Bayern an LSBTIQ-Beratungsstellen wenden. Für Kinder, Jugendliche und Familien stehen die Jugend- und Erziehungsberatungsstellen zur Verfügung. Sie finden passende Angebote in Ihrer Region über die Landesarbeitsgemeinschaft der Erziehungsberatungsstellen oder das Queere Netzwerk Bayern (Filter: Coming-out). Dort können Sie in Ruhe sortieren, was für Sie stimmig ist – ohne Druck und ohne Schubladen.

Ja. Hier gibt es für Fragen zur Geschlechtsidentität in Bayern verschiedene Anlaufstellen. Auf der Webseite des Queeren Netzwerk Bayerns (QNB) können auch Angebote, beispielsweise Selbsthilfegruppen, gefunden werden. Für medizinische Fragen müssen Sie sich an entsprechende Fachstellen wenden.

Ja. Viele Angehörige haben nach einem Coming-out Fragen oder Sorgen – damit sind Sie nicht allein. Hier gibt es in ganz Bayern qualifizierte Anlaufstellen. Die regionalen Beratungsstellen im LSBTIQ-Netzwerk sind ausdrücklich auch für Angehörige. Kontakte finden Sie weiter unten auf der Seite Kinder, Jugendliche und Familien können sich an eine Jugend- und Erziehungsberatungsstelle in ihrer Nähe wenden.

Was bewegt Sie?Ich suche queere Angebote in Bayern.

Weißes Logo ‚QUEERES NETZWERK BAYERN‘ auf schwarzem Hintergrund mit vertikalem Regenbogenstreifen in der Mitte.
BJR

Auf dem Queeren Netzwerk Bayern! Die Informationsplattform bündelt LSBTIQ-Beratung, Gruppen, Veranstaltungen und Projekte aus ganz Bayern und bringt Initiativen, Fachstellen und Community vor Ort zusammen. Klicken Sie rein, entdecken Sie Angebote in Ihrer Region und vernetzen Sie sich!

Was bewegt mich?Ich suche Unterstützung in meiner Nähe.

Egal ob auf dem Land oder in der Stadt: In ganz Bayern finden LSBTIQ und ihre Angehörigen Unterstützung – bei Fragen, in Krisen, im Alltag. Auch Fachkräfte profitieren vom Austausch – zum Beispiel beim Runden Tisch der Initiativen, bei Fachstellen und Organisationen im Bereich LSBTIQ.

Logo des Bayerischen Roten Kreuzes, Kreisverband Wunsiedel i. F., mit rotem Kreuz links und schwarzem Schriftzug auf hellem Hintergrund.
Kreisverband Wunsiedel des Bayerischen Rotes Kreuzes, K.d.ö.R.

Angebot:

  • Beratung für LSBTIQ, soziales Umfeld, Fachkräfte
  • Vernetzung Fachkräfte/Regelstrukturen
  • Vernetzung LSBTIQ („runde Tische“)

Schriftzug „Queer-Beratung“ in schillernden Regenbogenfarben auf hellem grauen Hintergrund.
Queer-Beratung (Fliederlich e.V.)

Angebot:

  • Beratung für LSBTIQ, soziales Umfeld, Fachkräfte
  • Vernetzung Fachkräfte/Regelstrukturen
  • Vernetzung LSBTIQ („runde Tische“)
     
  • Träger: Fliederlich e. V.
  • Telefon: 0911 42 34 577-0 
  • beratung@fliederlich.de
Logo des LSBTIQ Regenbogenbüro Unterfranken mit großem halbkreisförmigem Regenbogen in Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett über schwarzem Schriftzug auf hellem Hintergrund.
Stadt Würzburg

Angebot:

  • Beratung für LSBTIQ, soziales Umfeld, Fachkräfte
  • Vernetzung Fachkräfte/Regelstrukturen
  • Vernetzung LSBTIQ („runde Tische“)
     
  • Träger: Stadt Würzburg
  • Telefon: 0931 373 568
  • lsbtiq@stadt.wuerzburg.de

Queerberatung Oberpfalz

Abstrakter, nah aufgenommener Regenbogen in Aquarellfarben auf weißem Hintergrund.
Steiger

Seit Sommer 2026 wird das Beratungsangebot in der Oberpfalz etabliert.

  • Träger: Pro familia Niederbayern-Oberpfalz e.V. mit Queeres Regensburg e.V.
  • queerberatung.oberpfalz@profamilia.de

 

Logo mit grauer Handschrift „up 2 you“, die 2 als regenbogenfarbenes Herz geformt; rechts daneben der Slogan „LEBEN LIEBEN SELBSTBESTIMMT“ in Rot- und Orangetönen auf hellem Hintergrund.
pro familia Niederbayern e.V.

Angebot:

  • Beratung für LSBTIQ, soziales Umfeld, Fachkräfte
  • Vernetzung Fachkräfte/Regelstrukturen
  • Vernetzung LSBTIQ („runde Tische“)
     
  • Träger: pro familia Niederbayern.Oberpfalz e. V. und Queer in Niederbayern e. V.
  • Telefon: 0871 20 650 860
  • up2you@profamilia.de
Logo der Caritas
Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e. V.

Angebot:

  • Beratung für LSBTIQ, soziales Umfeld, Fachkräfte
  • Vernetzung Fachkräfte/Regelstrukturen
  • Vernetzung LSBTIQ („runde Tische“)
     
  • Träger: Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e. V.
  • Telefon: 0171 54 55 311
  • lgbtiq.oberbayern@caritasmuenchen.org
Lila Logo mit dem Schriftzug „lebis“ und dem Text „Beratungsstelle für lesbische und bisexuelle Frauen in Schwaben“ auf hellem Hintergrund.
Frauenzentrum Augsburg e. V.

Angebot:

  • Beratung für LSBTIQ, soziales Umfeld, Fachkräfte
  • Vernetzung Fachkräfte/Regelstrukturen
  • Vernetzung LSBTIQ („runde Tische“)
     
  • Träger: Frauenzentrum Augsburg e. V.
  • Telefon: 0821 581 100
  • beratung@frauenzentrum-augsburg.de
Logo von SchwubiS mit rotem AWO-Herz und schwarzem Text auf weißem Hintergrund.
AWO Bezirksverband Schwaben e. V.

Angebot:

  • Beratung für LSBTIQ, soziales Umfeld, Fachkräfte
  • Vernetzung Fachkräfte/Regelstrukturen
  • Vernetzung LSBTIQ („runde Tische“)
     
  • Träger: AWO Bezirksverband Schwaben e. V.
  • Telefon: 0151 68 415 229
  • schwubis@awo-schwaben.de
Drei Jugendliche sitzen auf einer Skate-Rampe; eine rothaarige Jugendliche mit gelbem Top und Kopfhörern lächelt, Skateboard und Rollschuhe sind zu sehen.
iStock | Nikola Stojadinovic

Die rund 180 multidisziplinär ausgestatteten Jugend- und Erziehungsberatungsstellen in Bayern unterstützen Kinder, Jugendliche und ihre Familien kostenfrei und auf Wunsch auch anonym bei der Klärung und Bewältigung individueller und familienbezogener Fragestellungen. Auch bei LSBTIQ-bezogenen Fragestellungen sind diese ein vertrauensvoller Ansprechpartner.

    Was bewegt Sie?Ich habe Fragen zum Coming-Out und meiner Identität.

    Nahaufnahme: Zwei lächelnde Personen blicken sich an, eine hält ein schlafendes Baby mit Schnuller.
    StMAS | Lara Freiburger

    Viele LSBTIQ erleben Coming-Out nicht als einen einzigen Moment, sondern als Prozess in mehreren Schritten. Sie entscheiden selbst, wann Sie soweit sind, wem Sie sich anvertrauen und welche Worte Sie dafür wählen. Es ist in Ordnung, sich Zeit zu lassen und erst dann zu reden, wenn es sich für Sie stimmig und sicher anfühlt.

    Geöffnete Handfläche mit bunten Regenbogenlichtstreifen auf den Fingern vor hellem Hintergrund.
    unsplash.com

    Grundsätzlich bestimmen Sie selbst, ob, wann und wem Sie von Ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität erzählen. In Schule, Ausbildung, Studium oder Beruf gibt es in der Regel keine Pflicht, sich bei der sexuellen Orientierung zu outen. Wenn andere Menschen Sie unter Druck setzen, drohen oder Sie zwingen wollen, sich zu outen, kann das eine Form von Diskriminierung oder Gewalt sein. In solchen Situationen unterstützen Sie LSBTIQ-Beratungsstellen und spezialisierte Hilfsangebote in Bayern.

    Nahaufnahme: zwei Männer im Profil, Stirn an Stirn, die Sonnenbrillen tragen.
    unsplash.com | Christian Bühner

    Fachkräfte in LSBTIQ-Beratungsstellen behandeln Ihre Angaben vertraulich und geben Informationen in der Regel nicht ohne Ihre Zustimmung weiter. Nur wenn eine akute Gefährdung vorliegt oder eine gesetzliche Pflicht besteht, besprechen die Beratenden mit Ihnen gemeinsam mögliche Schritte. Viele Stellen bieten auch anonyme oder sehr niedrigschwellige Kontaktwege an – zum Beispiel per E-Mail, Telefon oder Online-Beratung. So können Sie sich informieren und Unterstützung holen, ohne sich sofort festlegen zu müssen.

    Was bewegt Sie?Schutz vor und Unterstützung bei Diskriminierung und Gewalt.

    Schwarzer Hintergrund mit großem weißen Schriftzug "Strong!" rechts und einem Progress‑Pride‑Flaggenchevron links.
    Sub e.V.

    Strong! ist Ihre erste Anlaufstelle in Bayern, wenn Sie als LGBTIQ Diskriminierung, Gewalt oder Hate Speech erlebt oder beobachtet haben. Das Team hört Ihnen zu, stärkt Sie und findet mit Ihnen die nächsten Schritte: kostenfrei, vertraulich und auf Wunsch anonym – am Telefon, online oder vor Ort.

    Bayernweites LGBTIQ-Gewalttelefon:

    Kostenlose Hilfe bei Hass, Gewalt und Diskriminierung

    Sie erleben Anfeindungen, Gewalt oder Hate Speech, weil Sie LGBTIQ sind – oder haben so etwas mitbekommen? Dann rufen Sie das bayernweite Gewalttelefon an: kostenfrei, vertraulich und auf Wunsch anonym. Gemeinsam mit Ihnen klärt das Strong!-Team die nächsten Schritte und findet passende Hilfe in Ihrer Nähe.

    Telefon
    (0800) 00 11 203
    E-Mail
    kontakt@strong-community.de
    Weißer Schriftzug 'GEWALT LOS WERDEN' auf schwarzem Hintergrund
    StMAS

    Erleben Sie Anfeindungen, Beleidigungen oder Gewalt, weil Sie LSBTIQ sind – online oder im Alltag? Auf der Seite „Gewalt gegen LSBTIQ“ von Bayern gegen Gewalt erfahren Sie, was hinter LSBTIQ-feindlicher Gewalt steckt, welche Rechte Sie haben und welche Schritte jetzt möglich sind. Sie bekommen konkrete Tipps zu Hate Speech, Mikroaggression und häuslicher Gewalt, finden das bayernweite Hilfe-Angebot Strong! sowie den Hilfe-Finder, der passende Beratungsstellen und Unterstützung in Ihrer Nähe zeigt – kostenfrei, vertraulich und auf Wunsch anonym.

    FAQs zu Diskriminierung und Gewalt

    Das LSBTIQ-Netzwerk ist auch für Sie da, wenn es Ihnen psychisch sehr schlecht geht – etwa bei Einsamkeit, starker Belastung oder Suizidgedanken. Sie können sich an die regionalen Beratungsangebote oder an die Fachstelle Strong! wenden, wenn Diskriminierung oder Gewalt eine Rolle spielen. In akuten Notfällen:

    • Notruf 112
    • kostenfreies Krisentelefon Bayern 0800 655 3000 der Krisendienste Bayern

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachstelle „Strong! LGBTIQ* Fachstelle gegen Diskriminierung und Gewalt“ sind bayernweit für Sie da – unabhängig davon, wo Sie wohnen. Die Fachstelle „Strong!“ ist Teil des Sicherheitskonzepts der Bayerischen Staatsregierung.

    Die Fachkräfte beraten kostenlos und auf Wunsch anonym, unterstützen bei allen Formen von Diskriminierung, psychischer oder körperlicher Gewalt sowie bei Hate Speech im Netz. Vorfälle können Sie telefonisch, online oder persönlich in München besprechen; für Hate Speech gibt es ein eigenes Meldeverfahren.

    Telefon: 0800 00 112 03

    Hate Speech ist nicht automatisch strafbar, aber viele Formen sind es: zum Beispiel Beleidigung, Bedrohung, Nötigung oder Volksverhetzung. Entscheidend ist der konkrete Inhalt – nicht, ob der Angriff „nur online“ passiert.

    Was Sie tun können:

    • Sichern: Screenshots machen (inkl. Datum, Absender, Plattform).
    • Melden: Hasskommentare bei der Plattform melden, ggf. blockieren.
    • Beraten lassen: LSBTIQ-Beratung oder Strong! einbeziehen, wenn Sie unsicher sind.
    • Anzeige prüfen: Sie können bei jeder Polizeidienststelle in Bayern Anzeige erstatten – auch mit Unterstützung einer Beratungsstelle.

    Wenn Sie eine Anzeige erstatten, nimmt die Polizei Ihre Schilderung auf und leitet sie an die Staatsanwaltschaft weiter. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort prüfen, ob ein Straftatbestand vorliegt. LSBTIQ-feindliche Motive sollen als mögliche Hasskriminalität erfasst werden.

    Sie können:

    • eine Vertrauensperson oder Beratungsstelle mitnehmen,
    • auch nach einer Anzeige weiterhin Beratung und Unterstützung nutzen,
    • im Gespräch mit der Polizei sagen, wenn Sie besondere Schutzbedürfnisse haben (zum Beispiel Angst vor Tätern oder Täterinnen, outing).

    Eine Anzeige ist kein „Gefallen“ für den Staat, sondern ein Schritt, mit dem Sie sich schützen und Täterinnen und Tätern Grenzen setzen.

    Viele LSBTIQ erleben genau diese „kleinen“ Situationen als besonders belastend: abfällige Blicke, „Witze“, ständiges Misgendern, absichtliches Ignorieren von Namen und Pronomen werden oft als „Mikroagressionen“ beschrieben. Nicht jeder Vorfall ist gleich eine Straftat – aber für Sie kann die Summe dieser Erlebnisse sehr belastend oder verletzend sein.

    Wichtig:

    • Sie dürfen das ernst nehmen, auch wenn andere es „nicht so schlimm“ finden.
    • Beratung kann helfen, Situationen einzuordnen: Was ist (noch) Konflikt, was ist Diskriminierung oder Mobbing, wo lohnt sich ein Gespräch, eine Beschwerde oder rechtlicher Schutz? Welche Möglichkeiten habe ich?
    • Sie müssen nicht warten, „bis es richtig schlimm wird“, um sich Hilfe zu holen.
    "Jeder Mensch in Bayern soll frei leben können: frei von Schubladen, frei von Angst, frei von Gewalt."
    Ulrike Scharf, MdL, Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales

    Was bewegt Sie?Ich suche Angebote zu LSBTIQ-Bildung, Fortbildungen und Jugendarbeit in Bayern.

    Der Freistaat Bayern fördert im Bereich Bildung, Fortbildungen und Jugendarbeit mehrere Projekte, von denen Sie direkt profitieren: Aufklärung an Schulen, praxisnahe Fortbildungen für Fachkräfte und der Aufbau queerer Jugendarbeit auch im ländlichen Raum. Diese drei Projekte stehen Ihnen in ganz Bayern zur Verfügung.

    Logo mit dem Text „Malte Anders Homologie – Das Comedy Edugaytion Programm“ auf hellgrauem Hintergrund; „Homologie“ groß in Orange, „Edugaytion“ in Regenbogenfarben.
    Art Q e. V.

    „Homologie“ macht Schule – im wahrsten Sinne: Malte Anders serviert eine 60-minütige humorvolle Unterrichtsstunde über sexuelle Vielfalt. Das Angebot 

    • richtet sich an Schulen in ganz Bayern,
    • eignet sich für Schulklassen ab der achten Jahrgangsstufe,
    • findet je nach Verfügbarkeit statt und
    • ist kostenfrei buchbar.
    Das Wort „GAYVERSITY“ in einem Farbverlauf von Dunkelviolett zu Rosa auf hellgrauem Hintergrund.

    Das kabarettistische Fortbildungsprogramm mit „Coach“ Malte Anders bietet Ihnen einen ebenso unterhaltsamen wie fundierten Zugang zu den Themen sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität am Arbeitsplatz – und lässt keine Ihrer Fragen offen.

    Für Kommunen und Behörden in Bayern ist ein Kontingent kostenfrei buchbar.

    Logo „LSBTIQ Fortbildungen Bayern“ in Dunkelblau auf weißem Hintergrund mit hellblauem Balken und geometrischen Dreiecken in Grau, Lila und Magenta.
    LesCommunity e. V.

    Münchner Aids-Hilfe e. V. gemeinsam mit LesCommunity e.V. und Fliederlich e.V.

    Die Fortbildungen zu LSBTI-Lebenswelten macht Fachkräfte in Bayern fit für den professionellen Umgang mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt – kostenlos, praxisnah und fachlich fundiert. In halb- und ganztägigen Online- und Präsenzformaten stärkt das Team Ihre Handlungssicherheit im Arbeitsalltag und unterstützt Einrichtungen in ganz Bayern auf ihrem Weg zu mehr Offenheit und Vielfalt.

    Logo mit blauem Schriftzug „queer START – Für Dich. Vor Ort.“ neben einer regenbogenfarbenen Berlin-Silhouette mit Standortmarkierung.

    QueerStart Bayern unterstützt queere Jugendarbeit im ländlichen Raum: Das Jugendnetzwerk Lambda Bayern e.V. unterstützt junge Menschen und Ehrenamtliche dabei, neue LSBTIQ-Jugendgruppen in ländlichen Regionen aufzubauen – mit Beratung, Schulungen, finanzieller Starthilfe und einem starken Netzwerk. So entstehen vor Ort sichere Räume, in denen queere Jugendliche sich treffen, vernetzen und ihre Zukunft selbst mitgestalten können.

      Podcast #BayernGemeinsamStark

      Folge 14:
      Timo Schweitzer aka Malte Anders

      Wie bringt man Jugendliche dazu, über Homosexualität, Vorurteile und Respekt zu reden – und dabei auch noch zu lachen? Kabarettist und Theaterpädagoge Timo Schweitzer erzählt, wie er mit seinem Programm „Homologie“ und den Schulalltag ein Stück vielfältiger macht.

      Portrait Timo Schweitzer
      StMAS

      Weiterlesen!

      Zwei Menschen gehen Hand in Hand, eine Regenbogenfahne als Umhang bei einer Pride-Demonstration.
      unsplash.com

      Diese Seite bringt Sie schnell zu den passenden Ansprechpersonen: für LSBTIQ, ihre Angehörigen und Fachkräfte – bei Fragen, in Krisen und im Alltag.

      Logo des 'Bayerischer Aktionsplan QUEER' auf schwarzem Hintergrund: links ein Kreis mit pastellfarbenen, diagonal gestreiften Pfeil, rechts blauer Schriftzug und Slogan.
      StMAS

      Sie wollen wissen, was in der Agenda für Vielfalt und gegen Ausgrenzung steht und was der Bayerische Aktionsplan QUEER für Ihren Alltag in Bayern bedeutet? Hier finden Sie Antworten zu Sicherheit, Beteiligung, Arbeit und mehr.

      Mehrere Regenbogen-Pride-Fahnen an Masten vor einer weißen Gebäudefassade mit Blumenbalkonen vor klarem blauem Himmel.
      StMAS

      Sie erleben LSBTIQ-feindliche Anfeindungen oder Gewalt? Unser Infoletter zeigt Ihnen, wer in Bayern an Ihrer Seite steht: von der unabhängigen Fachstelle Strong! über B.U.D. und BEFORE bis zu speziell geschulten Beauftragten der Polizei. Hier finden Sie kostenfreie Beratung, Hilfe bei Hate Speech, Tipps zur Spurensicherung sowie Kontakte für Geflüchtete und regionale LSBTIQ-Zentren.

        Jetzt entdecken!

        Unsere Websites zu ausgewählten Themen, aktuellen Initiativen oder für besondere Zielgruppen:

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        Logo Partizipation von Kindern und Jugendlichen

        Junge Menschen bringen sich ein und nutzen ihre Chancen. Infos und großartige Good-Practice-Beispiele zur Partizipation von jungen Menschen in Bayern. 

        Logo Chancengleich

        Chancengleichheit für Frauen und Männer in Bayern stärken: Hier finden Sie Praxiswissen, rechtliche Grundlagen, Vorlagen, Initiativen und Netzwerke. 

        Logo Gewalt los werden

        Was ist Gewalt? Welche Formen von Gewalt gibt es? Wer hilft, wenn Personen von Gewalt betroffen sind? Alle Infos, aktuelles Wissen sowie Hilfe- und Beratungsangebote.

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