Sie wollen im Alter aktiv bleiben, sicher wohnen, digital dazulernen oder finanzielle Fragen klären? Hier finden Sie auf einen Blick die passenden Angebote in Bayern – von Seniorenbeirat bis Ehrenamtskarte, von Wohnberatung und SeLA-Förderung über die Digitalinitiative MuT 60+ bis hin zu Grundsicherung und Vorsorgetipps.
Seniorinnen und Senioren in Bayern


Was bewegt Sie?Ich möchte mich gesellschaftlich engagieren.
Mitsprache und Vertretung
Sie möchten mitreden, wenn es um Busverbindungen, Pflege, Wohnen oder Kultur für Ältere geht? In Ihrer Gemeinde oder Ihrem Landkreis macht die Seniorenvertretung genau das möglich. Auf Landesebene bündelt der Landesseniorenrat diese Erfahrungen und bringt sich – gestützt auf das Bayerische Seniorenmitwirkungsgesetz – in die Politik ein.
Engagiert im Alter: Unterstützung und Anerkennung für Ihr Ehrenamt
Netzwerk „Bayern gemeinsam gegen Einsamkeit“: Angebote und Unterstützung in Ihrer Nähe
Sie suchen Anschluss oder möchten einsame Menschen in Ihrer Region unterstützen? In der Übersicht des Netzwerks „Bayern gemeinsam gegen Einsamkeit“ finden Sie Angebote in Ihrer Nähe, nehmen Kontakt zu Ansprechpersonen in Ihrem Regierungsbezirk auf, abonnieren den Newsletter für aktuelle Tipps oder stellen Ihr eigenes Projekt vor. So vernetzen Sie sich und setzen gemeinsam ein Zeichen gegen Einsamkeit.
Ergänzend können Sie ihre Initiative auf der Angebotslandkarte des Kompetenznetzwerks Einsamkeit (KNE) des Bundes aufnehmen lassen.
"Zuhause ist mehr als ein Ort. Es ist das Gefühl 'hier gehöre ich hin', das Gefühl von Vertrautheit, Erinnerungen, Geborgenheit und Sicherheit. Ich setze mich dafür ein, dass jede und jeder so lange wie möglich selbstbestimmt im Alter dort wohnen kann, wo das Herz ist: in den eigenen vier Wänden."Ulrike Scharf, MdL, Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales
Podcast-Tipp: Ihre Erfahrung ist Zukunft
Haben Sie sich schon einmal gefragt, welche Werte Sie an die nächste Generation weitergeben möchten? Genau diese Frage hat sich auch Eva Haller gestellt, als sie mit 59 Jahren in Bayern noch einmal ganz neu angefangen hat. In Folge 9 von #BayernGemeinsamStark erzählt sie ihre inspirierende Geschichte – über Identität, Mut und das Miteinander der Generationen.
Ich möchte mich über seniorengerechtes Wohnen informieren.
FAQs: Seniorengerechtes Wohnen & Wohnberatung
Über die Digitale Wohnberatung Bayern können Sie
- Ihre Postleitzahl eingeben und sofort die nächste kostenfreie Wohnberatungsstelle samt Kontaktdaten abrufen,
- einen virtuellen 360°-Rundgang durch eine barrierefreie Musterwohnung machen und
- Checklisten sowie Infos zu technischen Hilfsmitteln herunterladen.
SeLA unterstützt Kommunen beim Aufbau seniorengerechter Strukturen vor Ort und Initiativen, die älteren Menschen ein eigenständiges Leben ermöglichen. Gefördert werden:
- Wohnberatungsstellen – bis zu 40.000 Euro Anschubfinanzierung für maximal 2 Jahre
- Gemeinschaftliche Wohnformen (Senioren- oder Mehrgenerationenhausgemeinschaften) – bis zu 40.000 Euro für maximal 2 Jahre
- Nachbarschaftshilfen, die von bürgerschaftlichem Engagement getragen werden – bis zu 10.000 Euro für maximal 2 Jahre
- Seniorengerechte Quartierskonzepte – bis zu 80.000 Euro für maximal 4 Jahre; finanz- und strukturschwache Kommunen können danach eine jährliche Anschlussförderung von 20.000 Euro beantragen (Neuregelung 2024)
Zuschussquote: bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben (mindestens 10 Prozent Eigenanteil).
Antragsberechtigt sind Kommunen, Vereine, Wohnungsunternehmen und Initiativen.
Details und Antragsformulare:
Formulare und aktuelle Stichtage:
Quartiersmanagerinnen und Quartiersmanager arbeiten im Auftrag der Kommune und sind Ihre erste Anlaufstelle, wenn es ums Älterwerden vor Ort geht. Sie schaffen seniorengerechte Strukturen vor Ort und sind Bindeglied aller Akteure der Seniorenarbeit. Beispielhafte Aufzählung, was Quartiersmanagerinnen und Quartiersmanager leisten:
Sie
- vernetzen Hilfs-, Freizeit- und Unterstützungsangebote im Stadtteil oder Dorf,
- organisieren Bürgertreffs, Stammtische und Nachbarschaftshilfen,
- unterstützen bei der Suche nach barrierefreiem Wohnraum oder passenden Pflegediensten,
- vermitteln zu Fachstellen
- beraten zu Förder- und Entlastungsangeboten und
- begleiten ehrenamtliche Initiativen.
Die Kontaktdaten Ihres örtlichen Quartiersmanagements erhalten Sie über das Landratsamt oder die Website Ihrer Stadt bzw. Gemeinde. Weitere Infos:
Die erste Anlaufstelle in Bayern ist die Koordinationsstelle „Wohnen im Alter“. Dort erhalten Sie kostenfreie Beratung zu …
- Planung und rechtlicher Gestaltung Ihres Projekts (zum Beispiel Genossenschaft, Verein)
- passenden Förderprogrammen wie der SeLA-Richtlinie
- Organisation von Infoabenden, Workshops oder Exkursionen in Musterwohnanlagen
Wohnberatung in Bayern – so finden Sie passende Anlaufstellen
Sie wollen Ihr Zuhause sicherer und barrierefrei machen? Starten Sie mit der Digitalen Wohnberatung Bayern: Virtueller Rundgang, Checklisten und Postleitzahl oder Wohnort-Suche führen Sie direkt zu einer von über 100 kostenfreien Wohnberatungsstellen.

Wo finde ich in Bayern barrierefreie Musterwohnungen?
Erleben Sie live oder online, wie rutschfeste Böden, schwellenlose Duschen oder intelligente Lichtsysteme den Alltag erleichtern. In ganz Bayern öffnen Musterwohnungen ihre Türen für Seniorinnen, Senioren, Angehörige und Fachleute, die Ideen für barrierefreie Umbauten sammeln wollen. Seit 2018 hat das StMAS Bayern sieben Projekte gefördert, so dass es heute in jedem Regierungsbezirk mindestens eine Musterwohnung gibt.
- jetzt die Musterwohnung München entdeckenExterner Link öffnet in neuem Fenster
- jetzt die Musterwohnung Dingolfing-Landau entdeckenExterner Link öffnet in neuem Fenster
- jetzt die Musterwohnung Kürnach entdeckenExterner Link öffnet in neuem Fenster
- jetzt die Musterwohnung Coburg entdeckenExterner Link öffnet in neuem Fenster
- jetzt die Musterwohnung Feuchtwangen entdeckenExterner Link öffnet in neuem Fenster
- jetzt die Musterwohnung Tirschenreuth entdeckenExterner Link öffnet in neuem Fenster
- jetzt die Musterwohnung Stadtbergen entdeckenExterner Link öffnet in neuem Fenster
- jetzt die Musterwohnung Garmisch-Partenkirchen (LongLeif GaPa) entdeckenExterner Link öffnet in neuem Fenster

SeLA-Förderung: Unterstützung für selbstbestimmtes Wohnen im Alter in Bayern
Sie möchten in Ihrer Wohnung bleiben, suchen Unterstützung im Alltag oder interessieren sich für neue Wohnformen im Alter? Über die SeLA‑Förderung stärkt Bayern genau solche Angebote: Wohnberatung, Nachbarschaftshilfen, gemeinschaftsorientierte Wohnprojekte und Quartiersmanagerinnen bzw. ‑manager in den Gemeinden.

Bayerischer Großelterntag


Der Bayerische Großelterntag ist unser Danketag für alle Omas und Opas: Einmal im Jahr rücken wir die besondere Beziehung zwischen Großeltern und Enkeln in den Mittelpunkt und sagen „Vergelt’s Gott“ für all die Zeit, Liebe und Unterstützung, die Großeltern ihren Familien schenken. Ein Tag für gemeinsame Zeit, geteilte Erinnerungen und das starke Band zwischen den Generationen – in Familien überall in Bayern.
Der Bayerische Großelterntag findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im Oktober statt.
"Die Verbindung zwischen Enkeln und Großeltern ist einzigartig und trägt viele Menschen durchs ganze Leben: Großeltern sind Vorbilder, Geschichtenerzähler und Brückenbauer zwischen Vergangenheit und Zukunft. Gerade in unseren Zeiten zeigt sich, wie wichtig Zusammenhalt zwischen allen Generationen ist."Ulrike Scharf, MdL, Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales
Was bewegt Sie?Ich will mit der digitalen Welt Schritt halten.
Die MuT-Punkte in Bayern unterstützen Menschen ab 60 beim Einstieg in die digitale Welt. MuT steht für „Medien und Technik“. Vor Ort lernen Sie Schritt für Schritt, alltagsnah und in Ihrem eigenen Tempo, wie Smartphone, Tablet & Co. funktionieren – stets leicht verständlich erklärt. Ob im Stadtteiltreff, Seniorenbüro oder bei der Nachbarschaftshilfe: In ganz Bayern, auch im ländlichen Raum, finden Sie wohnortnahe Angebote. Eine interaktive Karte zeigt sämtliche MuT-Punkte; zahlreiche Landkreise wirken zudem als MuT-Partner, vernetzen die Angebote und veröffentlichen aktuelle Kurstermine auf ihren Websites.

FAQs: Digitale Teilhabe & MuT-Modellprogramm
Wenn Sie sich unsicher fühlen, rufen Sie einfach bei einem MuT-Punkt in Ihrer Nähe an. Die Ansprechpersonen erklären Ihnen gern, welche Angebote zu Ihrem Kenntnisstand passen und wie Sie sich anmelden können. Viel Erfolg beim digitalen Durchstarten!
MuT-Punkte bieten in 19 bayerischen Modelllandkreisen (MuT-Partnern) wohnortnahe Unterstützung – meist in Mehrgenerationenhäusern, Seniorentreffs oder Bibliotheken. Geschulte Ehrenamtliche und Fachkräfte zeigen Menschen ab 60, wie sie sicher in die digitale Welt einsteigen.
Sie können dort
- in kleinen Kursen oder Einzelsprechstunden den Umgang mit Smartphone, Tablet oder Laptop üben,
- gezielt Themen vertiefen (z. B. Online-Banking, Messenger, Fotos verwalten),
- Fragen spontan in „Mediensprechstunden“ stellen und
- ganz ohne Leistungsdruck in Ihrem eigenen Tempo lernen.
Das StMAS Bayern fördert die MuT-Punkte finanziell, damit die Angebote bewusst niedrigschwellig und häufig kostenfrei bleiben.
Ob eine Anmeldung nötig ist, legt jede Einrichtung selbst fest:
- Für regelmäßige Kurse ist eine kurze Voranmeldung (telefonisch oder per Mail) üblich, damit genügend Plätze vorhanden sind.
- Offene Mediensprechstunden können Sie meist spontan besuchen.
Die meisten Angebote sind kostenfrei; vereinzelt wird bei längeren Kursreihen ein kleiner Unkostenbeitrag (zum Beispiel für Unterlagen) erhoben. Fragen Sie einfach beim jeweiligen MuT-Punkt nach – die Kontaktdaten finden Sie in der Standortkarte.
Auf der interaktiven Karte des StMAS Bayern können Sie alle MuT-Punkte finden. Jeder Standort ist mit Adresse und Website-Link hinterlegt.
Einige MuT-Partner-Landkreise organisieren mobile Teams, die Kurse in Dorfgemeinschaftshäuser, Senioreneinrichtungen oder direkt zu Hause bringen. Zudem bieten manche Standorte Video-Sprechstunden oder Online-Grundlagenkurse an – ideal, wenn Sie das Haus nicht verlassen können.
Fragen Sie dazu beim MuT-Punkt oder bei der jeweiligen Landkreis-Koordinationsstelle (MuT-Partner) nach.
Einige MuT-Punkte verfügen über Leih-Tablets bzw. -Laptops, die Sie während des Kurses kostenlos nutzen können. Fragen Sie am besten im jeweiligen MuT-Punkt nach. Wenn Sie bereits ein eigenes Gerät besitzen, bringt es jedoch Vorteile, wenn Sie es mitbringen: Sie lernen direkt an den Einstellungen, die Sie später zuhause wiederfinden.
Die meisten MuT-Punkte bieten regelmäßig Kurse und offene Mediensprechstunden an. Ein Grundlagenkurs umfasst üblicherweise mehrere Treffen; offene Sprechstunden sind meist kürzer und je nach Bedarf in Anspruch zu nehmen. Genaue Termine legt jeder Standort selbst fest. Erkundigen Sie sich deshalb am besten telefonisch oder auf der Website Ihres MuT-Punkts nach dem aktuellen Kursplan.
Was bewegt Sie?Ich suche Infos über finanzielle Hilfen.
Grundsicherung im Alter in Bayern: Wer hilft und wie Sie Unterstützung beantragen
Reicht Ihre Rente nicht für Miete, Heizung und das tägliche Leben? Die Grundsicherung im Alter fängt finanzielle Lücken auf. Grundsicherung kann zum Beispiel umfassen:
- Geld für den monatlichen Lebensunterhalt
- Übernahme der Kosten für Unterkunft und Heizung, soweit angemessen
- zusätzliche Unterstützung in besonderen Fällen, zum Beispiel bei bestimmten gesundheitlichen Bedarfen
Wo bekommen Sie Hilfe?
Sie möchten prüfen, ob Ihnen Grundsicherung zusteht? Geben Sie im BayernPortal Ihre Postleitzahl ein, laden Antrag und Merkblatt herunter und reservieren – falls angeboten – gleich einen Termin. Den ausgefüllten Antrag reichen Sie anschließend beim zuständigen Sozialamt ein: im Landratsamt bzw. in der Stadtverwaltung Ihrer kreisfreien Stadt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort prüfen Ihren Anspruch auf Grundsicherung und klären zugleich, ob auch Hilfe zur Pflege oder zur Gesundheit für Sie infrage kommt.
"Für mich gehört es zur Würde eines Menschen, nicht von einer Lebensgemeinschaft wie der Ehe abhängig zu sein. "Helma Sick, Finanzberaterin

















