Seniorinnen und Senioren in Bayern

Sie wollen im Alter aktiv bleiben, sicher wohnen, digital dazulernen oder finanzielle Fragen klären? Hier finden Sie auf einen Blick die passenden Angebote in Bayern – von Seniorenbeirat bis Ehrenamtskarte, von Wohnberatung und SeLA-Förderung über die Digitalinitiative MuT 60+ bis hin zu Grundsicherung und Vorsorgetipps.

Nahaufnahme zweier älterer Hände auf blauem, gemustertem Stoff
unsplash.com
Ältere Frau beugt sich zu einem lächelnden Mädchen und legt die Hand an ihre Schulter.
StMAS | Lara Freiburger

Was bewegt Sie?Ich möchte mich gesellschaftlich engagieren.

Mitsprache und Vertretung

Sie möchten mitreden, wenn es um Busverbindungen, Pflege, Wohnen oder Kultur für Ältere geht? In Ihrer Gemeinde oder Ihrem Landkreis macht die Seniorenvertretung genau das möglich. Auf Landesebene bündelt der Landesseniorenrat diese Erfahrungen und bringt sich – gestützt auf das Bayerische Seniorenmitwirkungsgesetz – in die Politik ein.

Seniorenbeiräte und Seniorenvertretungen in Ihrer Kommune

Nahaufnahme von Händen, die einen Zettel mit großem „JA“ auf einem schwarzen Lederordner auf dem Schoß halten.
StMAS

Sie möchten vor Ort etwas für ältere Menschen bewegen? In vielen bayerischen Gemeinden und Landkreisen gibt es Seniorenbeauftragte oder Senioren(bei)räte. Dort bringen engagierte Seniorinnen und Senioren ihre Erfahrung ein, beraten Politik und Verwaltung und setzen eigene Projekte um. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung sagen Ihnen, wie Sie mitmachen oder kandidieren können.

Mann am Rednerpult vor einem Podium mit mehreren sitzenden Personen und großem LSR-Logo auf weißer Wand.
StMAS

Sie möchten Themen aus Ihrer Gemeinde oder Ihrem Landkreis auf Landesebene einbringen? Der Landesseniorenrat bündelt die Anliegen der kommunalen Seniorenvertretungen in Bayern und vertritt sie gegenüber Landtag und Staatsregierung – auf Grundlage des Bayerischen Seniorenmitwirkungsgesetzes. Ihre kommunale Seniorenvertretung benennt die Mitglieder für dieses Gremium.

    Engagiert im Alter: Unterstützung und Anerkennung für Ihr Ehrenamt

    Laptop auf Schoß zeigt geöffnete Seniorenakademie-Bayern-Webseite mit Händen auf der Tastatur.
    pexels.com

    Sie engagieren sich – oder möchten sich engagieren – und wünschen sich mehr Wissen, Sicherheit und gute Ideen für Ihre Arbeit mit älteren Menschen? Die Seniorenakademie Bayern bietet Ihnen kostenlose Seminare und Austausch, vor Ort und online. So stärken Sie Ihre Fähigkeiten im Ehrenamt, lernen andere Engagierte kennen und bringen Ihr Wissen noch besser ein.

    Nahaufnahme mehrerer herzförmiger Lebkuchen mit weißer Schrift und blau-weißem Zuckerrand auf hellem Holz.
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    Sie möchten zeigen, was Sie im Ehrenamt leisten – etwa bei einer Bewerbung, bei der Wohnungssuche oder einfach für Ihre Unterlagen? Der Ehrenamtsnachweis Bayern bescheinigt Ihnen Zeitraum, Aufgaben und Kompetenzen aus Ihrem Engagement. So machen Sie Ihre Erfahrung sichtbar und können sie bei Bedarf belegen – auch im höheren Alter. Mehr Infos finden Sie hier:

    Hand hält zwei Bayerische Ehrenamtskarten vor unscharfem grünem Hintergrund.
    StMAS

    Sie engagieren sich regelmäßig – vielleicht trotz kleiner Rente? Mit der Bayerischen Ehrenamtskarte nutzen Sie ganz praktische Vorteile: Ermäßigungen in vielen staatlichen Museen, Schlössern, Schwimmbädern sowie bei Kultur‑ und Freizeitangeboten in ganz Bayern. Ob Ihre Stadt oder Ihr Landkreis mitmacht und wie Sie die Karte beantragen, erfahren Sie hier.

    Zwei Personen liegen in hellem Bett und schauen auf geöffneten Laptop mit bunter Webseite.
    pexels.com

    Sie möchten sich ehrenamtlich engagieren und suchen ein passendes Angebot in Ihrer Umgebung? Auf freilich-bayern.de, der bayerischen Engagementplattform, finden Sie mit wenigen Klicks Einsätze nach Thema, Einsatzort und Zeitumfang. Mehr als hundert Freiwilligenagenturen in Bayern speisen ihre Angebote ein; Sie können direkt Kontakt aufnehmen oder sich bei Ihrer lokalen Freiwilligenagentur persönlich beraten lassen.

    Netzwerk „Bayern gemeinsam gegen Einsamkeit“: Angebote und Unterstützung in Ihrer Nähe

    Sie suchen Anschluss oder möchten einsame Menschen in Ihrer Region unterstützen? In der Übersicht des Netzwerks „Bayern gemeinsam gegen Einsamkeit“ finden Sie Angebote in Ihrer Nähe, nehmen Kontakt zu Ansprechpersonen in Ihrem Regierungsbezirk auf, abonnieren den Newsletter für aktuelle Tipps oder stellen Ihr eigenes Projekt vor. So vernetzen Sie sich und setzen gemeinsam ein Zeichen gegen Einsamkeit.

    Ergänzend können Sie ihre Initiative auf der Angebotslandkarte des Kompetenznetzwerks Einsamkeit (KNE) des Bundes aufnehmen lassen.

    "Zuhause ist mehr als ein Ort. Es ist das Gefühl 'hier gehöre ich hin', das Gefühl von Vertrautheit, Erinnerungen, Geborgenheit und Sicherheit. Ich setze mich dafür ein, dass jede und jeder so lange wie möglich selbstbestimmt im Alter dort wohnen kann, wo das Herz ist: in den eigenen vier Wänden."
    Ulrike Scharf, MdL, Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales

    Podcast-Tipp: Ihre Erfahrung ist Zukunft

    Haben Sie sich schon einmal gefragt, welche Werte Sie an die nächste Generation weitergeben möchten? Genau diese Frage hat sich auch Eva Haller gestellt, als sie mit 59 Jahren in Bayern noch einmal ganz neu angefangen hat. In Folge 9 von #BayernGemeinsamStark erzählt sie ihre inspirierende Geschichte – über Identität, Mut und das Miteinander der Generationen.

    Portrait Eva Haller
    StMAS

    Ich möchte mich über seniorengerechtes Wohnen informieren.

    Älteres Paar spaziert draußen; Frau schiebt roten Rollator vor einem hellen Haus.
    unsplash.com

    In Bayern finden Sie viele Wohnformen und Unterstützungsangebote für ältere Menschen: vom altersgerechten Umbau über gemeinschaftliche Wohnprojekte bis zu kleinen Hilfen im Alltag. Fachleute in Ihrer Nähe schauen mit Ihnen gemeinsam, was zu Ihrer Lebenssituation passt. Damit Ihr Zuhause ein Zuhause bleibt – heute und morgen.

    FAQs: Seniorengerechtes Wohnen & Wohnberatung

    Über die Digitale Wohnberatung Bayern können Sie

    • Ihre Postleitzahl eingeben und sofort die nächste kostenfreie Wohnberatungsstelle samt Kontaktdaten abrufen,
    • einen virtuellen 360°-Rundgang durch eine barrierefreie Musterwohnung machen und
    • Checklisten sowie Infos zu technischen Hilfsmitteln herunterladen.

    SeLA unterstützt Kommunen beim Aufbau seniorengerechter Strukturen vor Ort und Initiativen, die älteren Menschen ein eigenständiges Leben ermöglichen. Gefördert werden:

    • Wohnberatungsstellen – bis zu 40.000 Euro Anschubfinanzierung für maximal 2 Jahre
    • Gemeinschaftliche Wohnformen (Senioren- oder Mehrgenerationen­hausgemeinschaften) – bis zu 40.000 Euro für maximal 2 Jahre
    • Nachbarschaftshilfen, die von bürgerschaftlichem Engagement getragen werden – bis zu 10.000 Euro für maximal 2 Jahre
    • Seniorengerechte Quartierskonzepte – bis zu 80.000 Euro für maximal 4 Jahre; finanz- und strukturschwache Kommunen können danach eine jährliche Anschlussförderung von 20.000 Euro beantragen (Neuregelung 2024)

    Zuschussquote: bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben (mindestens 10 Prozent Eigenanteil).
    Antragsberechtigt sind Kommunen, Vereine, Wohnungs­unternehmen und Initiativen.

    Details und Antragsformulare:

    Formulare und aktuelle Stichtage:

    Quartiersmanagerinnen und Quartiersmanager arbeiten im Auftrag der Kommune und sind Ihre erste Anlaufstelle, wenn es ums Älterwerden vor Ort geht. Sie schaffen seniorengerechte Strukturen vor Ort und sind Bindeglied aller Akteure der Seniorenarbeit. Beispielhafte Aufzählung, was Quartiersmanagerinnen und Quartiersmanager leisten:

    Sie

    • vernetzen Hilfs-, Freizeit- und Unterstützungsangebote im Stadtteil oder Dorf,
    • organisieren Bürgertreffs, Stammtische und Nachbarschaftshilfen,
    • unterstützen bei der Suche nach barrierefreiem Wohnraum oder passenden Pflegediensten,
    • vermitteln zu Fachstellen
    • beraten zu Förder- und Entlastungsangeboten und
    • begleiten ehrenamtliche Initiativen.

    Die Kontaktdaten Ihres örtlichen Quartiersmanagements erhalten Sie über das Landratsamt oder die Website Ihrer Stadt bzw. Gemeinde. Weitere Infos:

    Die erste Anlaufstelle in Bayern ist die Koordinationsstelle „Wohnen im Alter“. Dort erhalten Sie kostenfreie Beratung zu …

    • Planung und rechtlicher Gestaltung Ihres Projekts (zum Beispiel Genossenschaft, Verein)
    • passenden Förderprogrammen wie der SeLA-Richtlinie
    • Organisation von Infoabenden, Workshops oder Exkursionen in Muster­wohnanlagen

    Wohnberatung in Bayern – so finden Sie passende Anlaufstellen

    Sie wollen Ihr Zuhause sicherer und barrierefrei machen? Starten Sie mit der Digitalen Wohnberatung Bayern: Virtueller Rundgang, Checklisten und Postleitzahl oder Wohnort-Suche führen Sie direkt zu einer von über 100 kostenfreien Wohnberatungsstellen.

    Glasvase mit grünen Stängeln und hellen Blüten links, daneben ein Flyer mit einem älteren Paar auf einer Bank und blauem Akzent.
    StMAS
    StMAS

    Wo finde ich in Bayern barrierefreie Musterwohnungen?

    Erleben Sie live oder online, wie rutschfeste Böden, schwellenlose Duschen oder intelligente Lichtsysteme den Alltag erleichtern. In ganz Bayern öffnen Musterwohnungen ihre Türen für Seniorinnen, Senioren, Angehörige und Fachleute, die Ideen für barrierefreie Umbauten sammeln wollen. Seit 2018 hat das StMAS Bayern sieben Projekte gefördert, so dass es heute in jedem Regierungsbezirk mindestens eine Musterwohnung gibt.

    Zwei ältere Frauen lachen im Publikum.
    StMAS

    Ihr Weg zum altersgerechten Wohnen in Bayern – Inspiration, Beratung, Förderung aus einer Hand

    Ihr Projekt für altersgerechtes Wohnen soll Fahrt aufnehmen? Bayern stellt Ihnen dafür gleich drei passgenaue Bausteine bereit – von der ersten Idee bis zur Finanzierung:

    Planen Sie, eine Wohn­beratungs­stelle, eine ehrenamtliche Nach­barschafts­hilfe, den Aufbau einer gemeinschaftsorientierten Wohnform oder gleich ein ganzes Quartiers­konzept? Mit der Förder­richtlinie „Selbst­bestimmt Leben im Alter“ (SeLA) bekommen Sie finanzielle Unterstützung:

    • Von ehrenamtlichem Engagement getragene Nachbarschaftshilfen: bis zu 10.000 Euro Anschubfinanzierung für maximal 2 Jahre.
    • Wohnberatungsstellen bzw. gemeinschafsorientierte Wohnformen: bis zu 40.000 Euro Anschubfinanzierung für maximal 2 Jahre.
    • Seniorengerechte Quartierskonzepte: bis zu 80.000 Euro Anschubfinanzierung für maximal 4 Jahre. Seniorengerechte Quartierskonzepte, die in einer nach der SeLA-Richtlinie finanz- und strukturschwachen Kommune umgesetzt werden, können danach eine jährliche Anschlussförderung von 20.000 Euro beantragen.

    Erleben Sie, wie sich Wohnen im Alter komfortabel, barrierefrei und gemeinschaftlich gestalten lässt! Vom Workshop über Musterwohnungs-Besichtigungen bis zur persönlichen Beratung zeigen Kommunen, Initiativen und Nachbarschaftshilfen ihre besten Konzepte – kostenlos und bayernweit. Die Aktionswochen „Zu Hause daheim“ finden in der Regel alle zwei Jahre statt.

    Ob Sie eine Nachbarschaftshilfe aufbauen, ein Wohnprojekt gründen oder ein ganzes Quartier seniorenfreundlich gestalten möchten: Die Bayerische Koordinationsstelle „Wohnen im Alter“ unterstützt Kommunen und Initiativen – kostenfrei und praxisnah. Auf der Website finden Sie Beratung, Fördertipps und „Steckbriefe guter Ideen“ aus ganz Bayern.

      SeLA-Förderung: Unterstützung für selbstbestimmtes Wohnen im Alter in Bayern

      Sie möchten in Ihrer Wohnung bleiben, suchen Unterstützung im Alltag oder interessieren sich für neue Wohnformen im Alter? Über die SeLA‑Förderung stärkt Bayern genau solche Angebote: Wohnberatung, Nachbarschaftshilfen, gemeinschaftsorientierte Wohnprojekte und Quartiersmanagerinnen bzw. ‑manager in den Gemeinden.

      SeLA-Förderung in Bayern: Zuschüsse für Nachbarschaftshilfen, Wohnberatung und seniorengerechte Quartiere

      Was leisten Wohnberatung und Nachbarschaftshilfen in Bayern?

      Sie bleiben in Ihrer Wohnung oder in Ihrem Haus und gestalten Ihr Zuhause alltagstauglich. Wohnberaterinnen und Wohnberater schauen mit Ihnen gemeinsam, welche Veränderungen sinnvoll sind – zum Beispiel im Bad, an Türen und Wegen oder bei Treppen. In Nachbarschaftshilfen unterstützen Menschen aus der Nachbarschaft oder aus ehrenamtlichen Initiativen im Alltag.

      Wie funktioniert eine Seniorenwohngemeinschaft, Seniorenhausgemeinschaft oder generationenübergreifendes Wohnen in Bayern?

      Sie haben ein eigenes Zimmer bzw. wohnen in Ihrer eigenen Wohnung – und leben zugleich in einer (Haus)Gemeinschaft, in der Begegnung im Alltag stattfindet. Bewohnerinnen und Bewohner nutzen Gemeinschaftsräume, verabreden sich, helfen sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten und organisieren (externe) Unterstützung, wenn sich ein Bedarf entwickelt.

      Wer hilft vor Ort? Was leisten Quartiersmanager für Ältere in bayerischen Gemeinden?

      Viele Gemeinden in Bayern haben sich schon auf den Weg gemacht und örtliche Quartiersmanagerinnen oder Quartiersmanager – die sogenannten „Kümmerer“ – für ihre ältere Bevölkerung geschaffen. An diese können Sie sich mit all Ihren Fragen rund um ein gutes Älterwerden in Ihrer Heimatgemeinde wenden. Egal ob es um allgemeine Informationen geht, Sie Kontakt zu geeigneten Fachstellen in Ihrer Region benötigen oder Sie sich selbst einsetzen wollen, um andere zu unterstützen oder um mitzuwirken, Ihre Gemeinde für alle altersgerechter zu gestalten.

        Dreiköpfige Band spielt auf einer Bühne vor stehenden und sitzenden Zuschauern; rechts ein großer Bildschirm mit Willkommenstext.
        StMAS

        Aktuelles für Seniorinnen und Senioren in Bayern

        Sie möchten wissen, was es gerade Neues gibt – Veranstaltungen, Aktionswochen, neue Angebote oder interessante Projekte? Hier finden Sie aktuelle Termine und Berichte rund um das Leben im Alter in Bayern.

        Aktuelles für Seniorinnen und Senioren in Bayern
        Glas-Trophäe mit Haus-Silhouette und eingraviertem Text, auf Bühne mit unscharfem Blumen- und Bildschirmhintergrund.
        StMAS

        Wie kann gutes Leben im Alter in der eigenen Gemeinde aussehen? Diese Frage haben sich 2026 viele engagierte Menschen in bayerischen Städten, Märkten und Gemeinden gestellt und ihre Antworten im Fotowettbewerb „Gut älter werden in der Kommune“ sichtbar gemacht. Jedes eingereichte Bild erzählt eine konkrete Geschichte: von neuen Wohnformen, verlässlicher Unterstützung im Alltag, gut erreichbarer Beratung bis hin zu vielfältigen Angeboten für Begegnung und Teilhabe im Alter. Entdecken Sie die prämierten Projekte und lassen Sie sich inspirieren.

          Bayerischer Großelterntag

          Großeltern sitzen am Esstisch und halten zwei Kinder, während ein Smartphone ein Foto macht.
          StMAS
          Älterer Mann hält lächelnd ein kleines Mädchen auf dem Arm vor einem hellen Fenster.
          StMAS

          Der Bayerische Großelterntag ist unser Danketag für alle Omas und Opas: Einmal im Jahr rücken wir die besondere Beziehung zwischen Großeltern und Enkeln in den Mittelpunkt und sagen „Vergelt’s Gott“ für all die Zeit, Liebe und Unterstützung, die Großeltern ihren Familien schenken. Ein Tag für gemeinsame Zeit, geteilte Erinnerungen und das starke Band zwischen den Generationen – in Familien überall in Bayern.

          Der Bayerische Großelterntag findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im Oktober statt.

          "Die Verbindung zwischen Enkeln und Großeltern ist einzigartig und trägt viele Menschen durchs ganze Leben: Großeltern sind Vorbilder, Geschichtenerzähler und Brückenbauer zwischen Vergangenheit und Zukunft. Gerade in unseren Zeiten zeigt sich, wie wichtig Zusammenhalt zwischen allen Generationen ist."
          Ulrike Scharf, MdL, Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales

          Was bewegt Sie?Ich will mit der digitalen Welt Schritt halten.

          Die MuT-Punkte in Bayern unterstützen Menschen ab 60 beim Einstieg in die digitale Welt. MuT steht für „Medien und Technik“. Vor Ort lernen Sie Schritt für Schritt, alltagsnah und in Ihrem eigenen Tempo, wie Smartphone, Tablet & Co. funktionieren – stets leicht verständlich erklärt. Ob im Stadtteiltreff, Seniorenbüro oder bei der Nachbarschaftshilfe: In ganz Bayern, auch im ländlichen Raum, finden Sie wohnortnahe Angebote. Eine interaktive Karte zeigt sämtliche MuT-Punkte; zahlreiche Landkreise wirken zudem als MuT-Partner, vernetzen die Angebote und veröffentlichen aktuelle Kurstermine auf ihren Websites.

          Eine jüngere Frau erklärt einer älteren Frau etwas auf einem Smartphone.
          iStock/Anchiy
          iStock/Anchiy

          FAQs: Digitale Teilhabe & MuT-Modellprogramm

          Wenn Sie sich unsicher fühlen, rufen Sie einfach bei einem MuT-Punkt in Ihrer Nähe an. Die Ansprechpersonen erklären Ihnen gern, welche Angebote zu Ihrem Kenntnisstand passen und wie Sie sich anmelden können. Viel Erfolg beim digitalen Durchstarten!

          MuT-Punkte bieten in 19 bayerischen Modelllandkreisen (MuT-Partnern) wohnortnahe Unterstützung – meist in Mehrgenerationen­häusern, Seniorentreffs oder Bibliotheken. Geschulte Ehrenamtliche und Fachkräfte zeigen Menschen ab 60, wie sie sicher in die digitale Welt einsteigen.

          Sie können dort

          • in kleinen Kursen oder Einzelsprechstunden den Umgang mit Smartphone, Tablet oder Laptop üben,
          • gezielt Themen vertiefen (z. B. Online-Banking, Messenger, Fotos verwalten),
          • Fragen spontan in „Mediensprechstunden“ stellen und
          • ganz ohne Leistungsdruck in Ihrem eigenen Tempo lernen.

          Das StMAS Bayern fördert die MuT-Punkte finanziell, damit die Angebote bewusst niedrig­schwellig und häufig kostenfrei bleiben.

          Ob eine Anmeldung nötig ist, legt jede Einrichtung selbst fest:

          • Für regelmäßige Kurse ist eine kurze Voranmeldung (telefonisch oder per Mail) üblich, damit genügend Plätze vorhanden sind.
          • Offene Mediensprechstunden können Sie meist spontan besuchen.

          Die meisten Angebote sind kostenfrei; vereinzelt wird bei längeren Kursreihen ein kleiner Unkostenbeitrag (zum Beispiel für Unterlagen) erhoben. Fragen Sie einfach beim jeweiligen MuT-Punkt nach – die Kontaktdaten finden Sie in der Standortkarte.

          Auf der interaktiven Karte des StMAS Bayern können Sie alle MuT-Punkte finden. Jeder Standort ist mit Adresse und Website-Link hinterlegt.

          Einige MuT-Partner-Landkreise organisieren mobile Teams, die Kurse in Dorfgemeinschafts­häuser, Senioreneinrichtungen oder direkt zu Hause bringen. Zudem bieten manche Standorte Video-Sprechstunden oder Online-Grundlagen­kurse an – ideal, wenn Sie das Haus nicht verlassen können.
          Fragen Sie dazu beim MuT-Punkt oder bei der jeweiligen Landkreis-Koordinations­stelle (MuT-Partner) nach.

          Einige MuT-Punkte verfügen über Leih-Tablets bzw. -Laptops, die Sie während des Kurses kostenlos nutzen können. Fragen Sie am besten im jeweiligen MuT-Punkt nach. Wenn Sie bereits ein eigenes Gerät besitzen, bringt es jedoch Vorteile, wenn Sie es mitbringen: Sie lernen direkt an den Einstellungen, die Sie später zuhause wiederfinden.

          Die meisten MuT-Punkte bieten regelmäßig Kurse und offene Medien­sprech­stunden an. Ein Grund­lagen­kurs umfasst üblicher­weise mehrere Treffen; offene Sprech­stunden sind meist kürzer und je nach Bedarf in Anspruch zu nehmen. Genaue Termine legt jeder Standort selbst fest. Erkundigen Sie sich deshalb am besten telefonisch oder auf der Website Ihres MuT-Punkts nach dem aktuellen Kursplan.

          Was bewegt Sie?Ich suche Infos über finanzielle Hilfen.

          Grundsicherung im Alter in Bayern: Wer hilft und wie Sie Unterstützung beantragen

          Reicht Ihre Rente nicht für Miete, Heizung und das tägliche Leben? Die Grundsicherung im Alter fängt finanzielle Lücken auf. Grundsicherung kann zum Beispiel umfassen:

          • Geld für den monatlichen Lebensunterhalt
          • Übernahme der Kosten für Unterkunft und Heizung, soweit angemessen
          • zusätzliche Unterstützung in besonderen Fällen, zum Beispiel bei bestimmten gesundheitlichen Bedarfen

          Wo bekommen Sie Hilfe?

          Sie möchten prüfen, ob Ihnen Grundsicherung zusteht? Geben Sie im BayernPortal Ihre Postleitzahl ein, laden Antrag und Merkblatt herunter und reservieren – falls angeboten – gleich einen Termin. Den ausgefüllten Antrag reichen Sie anschließend beim zuständigen Sozialamt ein: im Landratsamt bzw. in der Stadtverwaltung Ihrer kreisfreien Stadt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort prüfen Ihren Anspruch auf Grundsicherung und klären zugleich, ob auch Hilfe zur Pflege oder zur Gesundheit für Sie infrage kommt.

          Helma Sick: Ältere Frau im hellblauen Blazer sitzt lächelnd in einem grauen Sessel mit Headset-Mikrofon.
          StMAS

          Helma Sick hat früh gemerkt, wie schnell Frauen den Preis zahlen, wenn Finanzen „mitlaufen“. Heute – auch im Ruhestand – berät die Finanzexpertin Frauen zu Vorsorge, Rente und Absicherung. Ihr Satz ist längst zum Markenzeichen geworden: „Ein Mann ist keine Altersvorsorge.“ 
          In der Reihe „Bayerns Frauen. Jede anders stark!“ erzählt Helma Sick von ihrem Weg in die finanzielle Selbstständigkeit – und davon, was sie jungen Frauen heute mitgeben möchte.

          "Für mich gehört es zur Würde eines Menschen, nicht von einer Lebensgemeinschaft wie der Ehe abhängig zu sein. "
          Helma Sick, Finanzberaterin

          Weiterlesen!

          Zwei ältere Herren und eine ältere Dame sitzen an einem Tisch. Im Vordergrund sitzt ein jüngerer Mann, der ihnen etwas auf seinem Computer präsentiert.
          iStock /millann

          Sie wollen vor Ort mitreden, wenn es um Busverbindungen, Treffpunkte oder barrierefreies Wohnen geht? Das Bayerische Seniorenmitwirkungsgesetz verleiht Ihrer Stimme Gewicht. Hier erfahren Sie, wie Sie eine Seniorenvertretung aufbauen, im Landesseniorenrat Platz nehmen und mit Leitfäden, Seminaren und starken Netzwerken loslegen. Gestalten Sie die Lebensqualität älterer Menschen in Ihrer Gemeinde aktiv mit.

          Mehrere beigen Stofftaschen mit gedrucktem Motiv einer Person im Sessel und dem Text 'Zu Hause daheim.' hängen an blauen Sitzlehnen.
          StMAS

          Viele Menschen möchten auch im Alter selbstbestimmt leben und wohnen. Die Aktionswochen „Zu Hause daheim“ zeigen, wie das gelingen kann – mit Ideen, Projekten und Angeboten. Das Sozialministerium richtet sie alle zwei Jahre gemeinsam mit starken Partnern aus – und vergibt einen Innovationspreis.

          Glas-Trophäe mit eingefrosteter Haus-Silhouette und deutscher Beschriftung vor unscharfem, buntem Hintergrund.
          StMAS

          Sie setzen sich dafür ein, dass ältere Menschen gut in den eigenen vier Wänden und in ihrem vertrauten Umfeld leben können? Dann sind Sie beim Innovationspreis „Zu Hause daheim“ genau richtig. Auf dieser Seite erfahren Sie, wer mitmachen kann und welche Chancen der Wettbewerb Ihrem Projekt eröffnet.

          Nahaufnahme einer lächelnden älteren Frau mit Brille, grauen Haaren, rotem Rollkragenpullover und dunkler Weste.
          unsplash.com

          Drei Säulen, ein Ziel: finanzielle Sicherheit im Alter. Gesetzlich, betrieblich und privat – die Altersvorsorge in Deutschland basiert auf verschiedenen Formen der Absicherung für später. Gemeinsam bilden sie ein stabiles Fundament für den Ruhestand.

          Drei ältere Personen sitzen zusammen und spielen Schach; Hände über einem Schachbrett.
          unsplash.com

          Sie möchten Ihr Viertel altersgerecht gestalten? Entdecken Sie Wohnformen und Beratungsangebote – von der Digitalen Wohnberatung Bayern bis zur SeLA-Förderung – und holen Sie sich frische Praxisideen aus den Aktionswochen „Zu Hause daheim“.

          Eine Gruppe älterer Menschen nimmt an einem Computer Kurs teil. Sie nutzen zu zweit einen Laptop.
          iStock/vm

          Ob Kurs, Konzept oder Coaching: MuT 60+ stärkt die digitale Teilhabe in Bayern. Besuchen Sie kostenlose MuT-Punkte, werden Sie Landkreis-MuT-Partner oder vernetzen Sie sich als MuT-Profi – für sichere Online-Kompetenz von Seniorinnen und Senioren.

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