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Förderung von Maßnahmen zum infektionsschutzgerechten Lüften

Beschaffungsfrist bis 31. Juli 2021

BILD: Illustration eines geöffneten Fenster, durch das ein Luftzug weht
Mehrmals täglich lüften

Der Freistaat hat Hygienemaßnahmen sowie die Anschaffung von CO2-Sensoren und mobilen Luftreinigungsgeräten in Kindertagesstätten, Großtagespflegestellen und Heilpädagogischen Tagesstätten der Jugend- und Behindertenhilfe mit insgesamt rund 23 Millionen Euro unterstützt. Die Antragstellung war bis zum 31. Dezember 2020 möglich, für mobile Luftreinigungsgeräte und CO2-Sensoren galt eine verlängerte Antragsfrist bis einschließlich 30. April 2021. Mobile Luftreinigungsgeräte und C02-Sensoren können noch bis zum 31.Juli 2021 beschafft werden.

Für die verlängerte Antragsfrist gelten folgende Förderkonditionen:

  • Förderung von mobilen Luftreinigungsgeräten in Höhe von bis zu 3.500 Euro pro förderfähigem Raum.
  • Förderung von CO2-Sensoren anhand von Pauschalbeträgen pro betreutem Kind (in Kitas und GTP) bzw.pro genehmigter Gruppe (in HPT).
  • das Familienministerium verzichtet auf einen Mindesteigenanteil der Kommunen bzw. Träger.

CO2-Sensoren messen die CO2-Konzentration und melden, wann eine Lüftung der Räume erforderlich ist. Mobile Raumluftreinigungsgeräte können für Betreuungsräumlichkeiten angeschafft werden, die nicht ausreichend gelüftet werden können, weil beispielsweise nur ein Oberlicht vorhanden ist. Eine Förderung ist nur im Rahmen der noch zur Verfügung stehenden Mittel möglich – diese belaufen sich auf rund 5,36 Millionen Euro. Für die Bewilligung der Anträge gilt das Prioritätsprinzip. Alle Kommunen können mit der Antragsverlängerung die Förderung für die Anschaffung von mobilen Raumluftreinigungsgeräten in Anspruch zu nehmen. Die Förderung für die Anschaffung von CO2-Sensoren können nur Kommunen beanspruchen, die die hierfür zugeteilten Fördermittel noch nicht ausgeschöpft haben.

Hier können Sie die Förderrichtlinie zum infektionsschutzgerechten Lüften herunterladen.