Voraussetzung für das dreijährige Studium sind Hochschulreife oder Fachhochschulreife und die erfolgreiche Teilnahme am besonderen Auswahlverfahren des Bayerischen Landespersonalausschusses.
Studium: Einstieg in der 3. Qualifikationsebene


Diplom-Verwaltungswirtin (FH) / Diplom-Verwaltungswirt (FH) in der Sozialverwaltung oder bei den Sozialgerichten
In der heutigen Gesellschaft ist das Netz der sozialen Sicherung unverzichtbar. Das Sozialrecht sichert ein menschenwürdiges Leben, schützt Familien und gleicht Lebensbelastungen aus. Beim Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) entscheiden die Mitarbeitenden z. B. über Elterngeld, Schwerbehindertenrecht oder Opferentschädigung.
Die Sozialgerichte und die Arbeitsgerichte sorgen für den Schutz der sozialen Rechte von Bürgerinnen und Bürgern sowie der Rechte aus dem Arbeitsverhältnis.
Folgende Aufgaben erwarten dich:
In der Gerichtsverwaltung:
- Festsetzung von Rechtsanwalts- und Gerichtskosten
- Vollzug der Prozesskostenhilfe
- Abrechnung komplexer Gutachtervergütungen und Entschädigungsanträge
- Entgegennahme von Anträgen in der Rechtsantragsstelle
- Als Leitung eines Teams von mehreren Urkundsbeamten und Tarifbeschäftigten übernimmst du frühzeitig Führungsverantwortung.
- Du kannst aber auch als Sachbearbeiterin bzw. Sachbearbeiter in der Gerichtsverwaltung vielfältige Aufgaben im Bereich der Personal- und Hausverwaltung übernehmen.
Beim ZBFS:
- Beratung von Bürgerinnen und Bürgern
- Bearbeitung komplexer Anträge (z. B. zu Familienleistungen, Schwerbehindertenausweis oder Entschädigungsleistungen)
- Möglichkeit zur Übernahme von Führungsaufgaben
- Deutsche Staatsangehörigkeit oder Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaates der Europäischen Union, charakterliche und gesundheitliche Eignung, Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung
- Hochschulreife, Fachhochschulreife oder vergleichbarer Abschluss
- Erfolgreiche Teilnahme am besonderen Auswahlverfahren des Bayerischen Landespersonalausschusses für die dritte Qualifikationsebene (Anmeldung in der Regel bis Mitte Juni, schriftliche Prüfung im Oktober)
- Erfolgreiche Teilnahme am gesonderten Auswahlverfahren des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales
Dein 3-jähriges duales Hochschulstudium bereitet dich auf den Einstieg in die 3. Qualifizierungsebene vor. Nach dem Abschluss arbeitest du beim ZBFS oder einem Sozialgericht. Schon während des Studiums bist du als Regierungsinspektoranwärterin bzw. Regierungsinspektoranwärter im Beamtenverhältnis auf Widerruf.
Theorie & Praxis im Wechsel:
- 20 Monate Fachstudium an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Wasserburg am Inn mit Schwerpunkten in Sozialrecht, Familienleistungen (Elterngeld), soziale Entschädigung, Schwerbehindertenrecht, Verfassungs- und Verwaltungsrecht, Privatrecht und Verwaltungslehre einschließlich zeitgemäßer Arbeitstechniken und Arbeitsmethoden. Die Vorlesungen werden ergänzt durch Übungen, Seminare und Gruppenarbeiten.
- 16 Monate berufspraktische Ausbildung beim ZBFS oder seinen Regionalstellen (in der Regel an der Ausbildungsbehörde), wo du deine Kenntnisse anwendest und Sicherheit für die selbstständige Berufsausübung gewinnst.
Dein Start in eine verantwortungsvolle Zukunft!
Mit der bestandenen Qualifikationsprüfung beendest du dein Studium und erhältst den akademischen Grad Diplom-Verwaltungswirtin (FH) bzw. Diplom-Verwaltungswirt (FH). Damit steigt du in die dritte Qualifizierungsebene (3. QE) ein.
Während deines Studiums erhältst du Anwärterbezüge von 1.563,85 € brutto/Monat (Stand: 1. Februar 2025) – zzgl. ggf. Orts- und Familienzuschlag (abhängig von Wohnsitz, Familienstand und Kindern). Dazu kommen vermögenswirksame Leistungen und eine jährliche Sonderzuwendung.
Nach erfolgreicher Prüfung wirst du zur Regierungsinspektorin bzw. zum Regierungsinspektor ernannt und erhältst 3.294,99 € brutto/Monat (Stand: 1. Februar 2025, ohne Zuschläge). Als Beamtin bzw. Beamter zahlst du keine Sozialversicherungsbeiträge.
Karrierechancen:
Nach dem Leistungsprinzip kannst du bis zur Regierungsrätin bzw. zum Regierungsrat aufsteigen. Bei herausragenden Leistungen steht dir sogar der Weg in Ämter ab Besoldungsgruppe A14 offen.
Diplom-Rechtspflegerin (FH) / Diplom-Rechtspfleger (FH) bei den Arbeitsgerichten
In der heutigen Gesellschaft ist das Netz der sozialen Sicherung unverzichtbar. Das Sozialrecht sichert ein menschenwürdiges Leben, schützt Familien und gleicht Lebensbelastungen aus. Beim Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) entscheiden die Mitarbeitenden z. B. über Elterngeld, Schwerbehindertenrecht oder Opferentschädigung.
Die Sozialgerichte und die Arbeitsgerichte sorgen für den Schutz der sozialen Rechte von Bürgerinnen und Bürgern sowie der Rechte aus dem Arbeitsverhältnis.
Folgende Aufgaben erwarten dich:
- Rechtspflegerinnen bzw. Rechtspfleger sind ein eigenständiges Organ der Rechtspflege.
- Sachlich unabhängige Entscheidungen nach dem Rechtspflegergesetz
- Tätigkeiten in der Rechtsantragsstelle, im Mahnverfahren und bei der Kostenfestsetzung
- Bewilligung von Prozesskostenhilfe
- Als Leitung einer Geschäftsstelle kannst du frühzeitig Führungsverantwortung übernehmen.
- Deutsche Staatsangehörigkeit, charakterliche und gesundheitliche Eignung, Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung
- Hochschulreife, Fachhochschulreife oder vergleichbarer Abschluss
- Erfolgreiche Teilnahme am besonderen Auswahlverfahren des Bayerischen Landespersonalausschusses für die dritte Qualifikationsebene (Anmeldung in der Regel bis Mitte Juni, schriftliche Prüfung im Oktober)
- Erfolgreiche Teilnahme am gesonderten Auswahlverfahren des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales
Dein 3-jähriges duales Hochschulstudium bereitet dich auf den Einstieg in die 3. Qualifizierungsebene vor. Nach dem Abschluss arbeitest du bei einem Arbeitsgericht. Schon während des Studiums bist du als Rechtspflegeranwärterin bzw. Rechtspflegeranwärter im Beamtenverhältnis auf Widerruf.
Theorie & Praxis im Wechsel:
- 20 Monate Fachstudium an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Starnberg mit Schwerpunkten in Zivil- und Zivilprozessrecht, Straf- und Strafprozessrecht, Kostenrecht, Staatsrecht, Dienstrecht, Handelsrecht und Insolvenzrecht. Es handelt sich um ein Studium der Rechtsanwendung inkl. modernen Lehrmethoden und Arbeitstechniken. Vorlesungen vermitteln den Lehrstoff, Arbeitsgemeinschaften vertiefen die Inhalte mit komplexen Fällen und bereiten auf Leistungsnachweise vor.
- 16 Monate berufspraktische Ausbildung bei Amtsgerichten und Staatsanwaltschaften (Einstellungsbehörde: Arbeitsgericht). Hier lernst du deine beruflichen Einsatzbereiche kennen, wendest dein Wissen an und gewinnst Sicherheit für die Praxis.
Dein Start in eine verantwortungsvolle Karriere in der Rechtspflege!
Mit der bestandenen Qualifikationsprüfung beendest du dein Studium und erhältst den akademischen Grad Diplom-Rechtspflegerin (FH) bzw. Diplom-Rechtspfleger (FH)“. Damit steigt du in die dritte Qualifizierungsebene (3. QE) ein.
Während deines Studiums erhältst du Anwärterbezüge von 1.563,85 € brutto/Monat (Stand: 1. Februar 2025) – zzgl. ggf. Orts- und Familienzuschlag (abhängig von Wohnsitz, Familienstand und Kindern). Dazu kommen vermögenswirksame Leistungen und eine jährliche Sonderzuwendung.
Nach erfolgreicher Prüfung wirst du zur Regierungsinspektorin bzw. zum Regierungsinspektor ernannt und erhältst 3.294,99 € brutto/Monat (Stand: 1. Februar 2025, ohne Zuschläge). Als Beamtin bzw. Beamter zahlst du keine Sozialversicherungsbeiträge.
Karrierechancen:
Nach dem Leistungsprinzip kannst du bis zur Regierungsrätin bzw. zum Regierungsrat aufsteigen. Bei herausragenden Leistungen steht dir der Weg in höhere Ämter ab Besoldungsgruppe A14 offen.


Diplom-Verwaltungsinformatikerin (FH)/ Diplom-Verwaltungsinformatiker (FH) in der Sozialverwaltung oder bei den Arbeits- und Sozialgerichten
In der heutigen Gesellschaft ist das Netz der sozialen Sicherung unverzichtbar. Das Sozialrecht sichert ein menschenwürdiges Leben, schützt Familien und gleicht Lebensbelastungen aus. Beim Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) entscheiden die Mitarbeitenden z. B. über Elterngeld, Schwerbehindertenrecht oder Opferentschädigung.
Die Sozialgerichte und die Arbeitsgerichte sorgen für den Schutz der sozialen Rechte von Bürgerinnen und Bürgern sowie der Rechte aus dem Arbeitsverhältnis.
Folgende Aufgaben erwarten dich:
Als Verwaltungsinformatikerin bzw. Verwaltungsinformatiker arbeitest du in Rechenzentren der öffentlichen Verwaltung oder in Entwicklungsabteilungen – als Softwareingenieurin, Systemanalytiker oder Projektleiterin.
Folgende Aufgaben erwarten dich beispielsweise:
- Systemadministration: Organisation, Planung, Installation, Konfiguration und Pflege der IT-Infrastruktur deiner Behörde.
- Anwenderbetreuung: Unterstützung bei Windows, MS Office und speziellen Fachanwendungen.
- Programmierung: Entwicklung und Betreuung von fachbezogener Software und Webanwendungen.
- IT-Sicherheit: Schutz von Daten und EDV-Systemen vor Gefahren und Bedrohungen.
- Mit Berufserfahrung kannst du auch Führungsaufgaben übernehmen.
- Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaates der Europäischen Union, charakterliche und gesundheitliche Eignung, Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung
- Hochschulreife, Fachhochschulreife oder vergleichbarer Abschluss
- Durchschnittsnote von mindestens 3,0 in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch; dabei sollte die Note in Mathematik nicht schlechter als 3 sein.
- Erfolgreich Teilnahme am zentralen Einstellungstest beim Bayerischen Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (jeweils im Januar und April eines Einstellungsjahres)
Dein 3-jähriges duales Hochschulstudium bereitet dich auf den Einstieg in die 3. Qualifizierungsebene vor. Nach dem Abschluss arbeitest du beim ZBFS, einem Sozialgericht oder Arbeitsgericht. Schon während des Studiums bist du als Verwaltungsinformatikanwärterin bzw. Verwaltungsinformatikanwärter im Beamtenverhältnis auf Widerruf.
Theorie & Praxis im Wechsel:
Das Studium vermittelt dir Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen für die selbstständige Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Verfahren in der Informatik der öffentlichen Verwaltung.
Fachstudium in zwei Teilbereichen:
- 6 Monate verwaltungswissenschaftliche Grundlagen an der Hochschule für den öffentlichen Dienst mit Schwerpunkten in Staats- und Verwaltungsrecht, IT-Recht und Datenschutz, Vertrags- und Vergaberecht sowie Wirtschaftsführung in der öffentlichen Verwaltung.
- 18 Monate Informatikstudium an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hof mit Fokus auf Rechnertechnik und Netzwerke, Betriebssysteme und Datenbanken, Programmierung, Software- und Webentwicklung.
12 Monate berufspraktische Studienabschnitte:
Du sammelst praktische Erfahrungen bei der zentralen IuK-Stelle des StMAS, einer Regionalstelle des ZBFS oder deinem Ausbildungsgericht – in Bereichen wie technischer Support, Bürokommunikation, Programmierung, Netzwerke, Hardware und Software sowie Verwaltung.
Mit der bestandenen Qualifikationsprüfung beendest du dein Studium und erhältst den akademischen Grad Diplom-Verwaltungsinformatikerin (FH) bzw. Diplom-Verwaltungsinformatiker (FH). Damit steigt du in die dritte Qualifizierungsebene (3. QE) ein und hast zudem die Möglichkeit, einen Master-Studiengang der Informatik an allgemeinen (Fach-)Hochschulen zu beginnen.
Während deines Studiums erhältst du Anwärterbezüge von 1.563,85 € brutto/Monat (Stand: 1. Februar 2025) – zzgl. ggf. Orts- und Familienzuschlag (abhängig von Wohnsitz, Familienstand und Kindern). Dazu kommen vermögenswirksame Leistungen und eine jährliche Sonderzuwendung.
Nach erfolgreicher Prüfung wirst du zur Technischen Oberinspektorin bzw. zum Technischen Oberinspektor ernannt und erhältst 3.294,99 € brutto/Monat (Stand: 1. Februar 2025, ohne Zuschläge). Als Beamtin bzw. Beamter zahlst du keine Sozialversicherungsbeiträge.
Karrierechancen:
Nach dem Leistungsprinzip kannst du bis zur Technischen Rätin bzw. zum Technischen Rat aufsteigen. Bei herausragenden Leistungen steht dir der Weg in höhere Ämter ab Besoldungsgruppe A14 offen.
Zukunftsjob gesucht?
Früher hat er Highscores geknackt, heute vernetzt er Systeme: Was als Leidenschaft für Games begann, setzt ein junger Verwaltungsinformatiker nun in Bayerns Sozialbehörden ein. Dabei sorgt er dafür, dass Online-Anträge reibungslos laufen, Unterstützung schneller ankommt und Daten sicher bleiben. Im Clip erzählt er, wie Code und Kreativität den Alltag von Bürgerinnen und Bürgern spürbar erleichtern – Technik trifft Verantwortung.
Weiterführende Links
- Internet
- Arbeitsgerichtsbarkeit: Infos zu Ausbildung und Studium
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- Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS): Infos zu Ausbildung und Studium Externer Link öffnet in neuem Fenster
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- verwaltungsinformatiker.de: Infos zum Studium der Verwaltungsinformatik (FH) Externer Link öffnet in neuem Fenster
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- Hochschule für angewandte Wissenschaften Hof: Infos zum Studium Externer Link öffnet in neuem Fenster
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- Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern: Infos zum Studium Externer Link öffnet in neuem Fenster
