Scharf: „Wir investieren in eine gute Zukunft des Wirtschaftsstandortes Bayern“

Weiterbildungsinitiatorinnen und -initiatoren fast 3.700-mal im Einsatz

Pressemitteilung vom 316.26 Thema:Aus- und Weiterbildung

Berufliche Weiterbildung steht hoch im Kurs. Dies belegen die neuesten Zahlen des Bayerischen Arbeitsministeriums. Die von der Staatsregierung geförderten Weiterbildungsinitiatorinnen und -initiatoren (WBI) haben von Januar 2025 bis Juni 2026 knapp 2.200 Beschäftigte und fast 1.500 Unternehmen rund um die berufliche Weiterbildung beraten – und das kostenfrei. Dabei erfüllen die WBI eine Doppelfunktion: Sie unterstützen die Beschäftigten, sich auf künftige Herausforderungen in der sich rasant wandelnden Arbeitswelt vorzubereiten, und helfen den Unternehmen, sich mit Weiterbildungen zukunftssicher aufzustellen. Dafür konzipieren sie individuelle Weiterbildungskonzepte und begleiten auf Wunsch auch die Umsetzung.

Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf betont: „Die WBI sind ein Erfolgsmodell. Sie geben den Menschen in Bayern wichtige Orientierung, zeigen passende Weiterbildungen und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten auf. Damit sind sie ein wirksames Instrument gegen Arbeits- und Fachkräftemangel und drohende Arbeitslosigkeit. Mit der Förderung dieses erfolgreichen Beratungsangebots investiert die Bayerische Staatsregierung in die beruflichen Chancen der Menschen und damit in eine gute Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts Bayern.“

Aktuell fördert der Freistatt 20 WBI-Vollzeitstellen und eine Koordinierungsstelle. Regionale Ansprechpersonen sind unter komm.weiter.bayern zu finden. Für das kommende Jahr können sich Träger noch bis Donnerstag, 1. Oktober 2026, für eine geförderte WBI-Stelle bewerben. Informationen zur Bewerbung finden sich auf der Homepage des Zentrums Bayern Familie und Soziales.

Bereits seit 2019 beraten die WBI Beschäftigte und Unternehmen in allen bayerischen Regierungsbezirken kostenfrei und trägerneutral. Die Förderung der WBI findet im Rahmen des „Pakts für berufliche Weiterbildung“ statt, einer gemeinsamen Initiative der Staatsregierung und der Arbeitsmarktakteure. Der Pakt wurde erstmals im Jahr 2018 geschlossen und im Juni 2024 bekräftigt, erweitert und verlängert.

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