Was Kinder in bayerischen Kitas lernen – Infos für Eltern und Fachkräfte

Erfahren Sie kompakt, was Kinder in bayerischen Kitas lernen – von Sprache, Werten und digitalen Medien bis Natur, Musik und Gesundheit. Praxisbeispiele, Materialien, FAQs und rechtliche Grundlagen unterstützen Eltern und Fachkräfte im Kita-Alltag.

Ein junges Mädchen und eine Erzieherin lernen zusammen die Zahlen
StMAS/LaraFreiburger

Was lernt mein Kind in der Kita? Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan (BayBEP)

Sie möchten wissen, was Ihr Kind in der Kita lernt und woran pädagogische Fachkräfte sich orientieren? Die Ausführungsverordnung zum Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (Kinderbildungsverordnung) legt für alle staatlich geförderten Kitas in Bayern verbindliche Bildungs- und Erziehungsziele fest.

Fachleute aus Praxis und Wissenschaft haben darauf aufbauend den Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan erarbeitet. Im BayBEP beschreiben sie mit vielen Beispielen aus dem Kita-Alltag, wie Kinder Fähigkeiten aufbauen – beim Spielen, Sprechen, Forschen, in Beziehungen und in der Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt.

Pädagogische Fachkräfte nutzen den BayBEP, um ihren Alltag zu planen und zu reflektieren. Eltern erhalten über den Plan einen klaren Einblick, wie die Kita ihr Kind in seiner Persönlichkeit, seinem sozialen Lernen und seiner Freude am Entdecken stärkt.

Wie Kinder in der Kita Werte, Gefühle und Gemeinschaft erleben

Bunte Kinderzeichnung mit großem Haus oder Turm, gelbem Dach, blauem Himmel, links einem Baum und kleinen Fahrzeugen, unten Blumen und Sonne.
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Ein Kind fragt, wo die Oma jetzt ist. Ein anderes sagt: „Das ist unfair!“ – Ethik und Religion begegnen Kindern mitten im Alltag. Pädagogische Fachkräfte greifen solche Fragen auf, regen zum Nachdenken an und schaffen Raum für Gespräche über Werte, Glaube und Zusammenleben.

Wertebildung & Fortbildungen in Bayern: Angebote für Kita‑Fachkräfte

Sie suchen kompakte Fortbildungen und Materialien zur Wertebildung? In der bayerischen Fortbildungsdatenbank finden Sie staatlich geförderte Kurse für pädagogische Fachkräfte in Kitas.

Handgemalter Regenbogen in leuchtenden Grün-, Blau-, Violett-, Pink-, Orange- und Gelbtönen auf weißem Hintergrund.
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Zwei Kinder geraten in Streit und finden nach einigem Hin und Her eine Lösung. Ein Junge weint, die beste Freundin setzt sich zu ihm und hört zu. In solchen Momenten erleben Kinder unterschiedliche Gefühle, sprechen darüber, entschuldigen sich und finden wieder zusammen – beim Spielen, Streiten, Teilen und Trösten. Pädagogische Fachkräfte beobachten diese Situationen, benennen Gefühle in einfachen Worten und begleiten die Kinder, wenn sie stabile Beziehungen aufbauen und faire Lösungen suchen.

Zwei Kinder spielen draußen: Ein Kind schiebt ein anderes auf einem roten Dreirad über einen Weg am Grasrand.
StMAS/Lara Freiburger

Wie Kinder in der Kita Sprache und Medien entdecken

Bunte Kinderzeichnung auf weißem Papier: Ein vogelähnliches Tier und eine Raupe stehen auf einem braunen Ast, daneben schweben ein roter Heißluftballon, eine gelbe Sonne und kleine weitere Motive.
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Sprache und Literacy

Fachleute sprechen von „Literacy“, wenn Kinder Sprache in vielen Formen erleben – in Geschichten und Gesprächen, in Symbolen und in Schrift. Pädagogische Fachkräfte öffnen dafür Räume im Alltag, im Spiel und im Gespräch. Offene Fragen, Bilderbücher und gemeinsame Geschichten bringen Kinder ins Erzählen und Zuhören; Schritt für Schritt wächst dabei ihre Freude an Sprache.

Sprache und Literacy

Die Broschüre „Wortschätze heben, Leselust beflügeln!“ richtet sich an pädagogische Fachkräfte und Eltern und enthält viele praktische Anregungen. Darin beschreiben Autorinnen und Autoren, wie frühe sprachliche Bildung im Alltag gelingt – im Gespräch, im Spiel und im Miteinander mit Kindern. Wenn Fachkräfte und Eltern diese Ideen gemeinsam aufgreifen, erweitern Kinder ihren Wortschatz und entdecken Schritt für Schritt ihre Freude an Sprache.

Viele Kinder wachsen mit mehreren Sprachen auf – zum Beispiel mit Deutsch und einer Familiensprache. Beide Sprachen zählen zu ihrer Identität. Über Sprache entwickeln Kinder ihr Denken, Fühlen und Lernen. Fachleute am Staatsinstitut für Frühpädagogik und Medienkompetenz (IFP) haben dafür den Elternbrief „Wie lernt mein Kind 2 Sprachen, Deutsch und die Familiensprache?“ zusammengestellt. Darin finden Eltern praxisnahe Tipps zur Sprachentwicklung und erfahren, wie sie ihr Kind auf dem Weg mit zwei Sprachen gut begleiten.

    Sprachstandserhebung in bayerischen Kitas

    Sie arbeiten in einer staatlich geförderten Kindertageseinrichtung? Dann gehört die Sprachstandserhebung zu Ihren Pflichtaufgaben. Nach Artikel 19 Nummer 10 des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes füllen Sie für jedes Kind einmal SISMIK oder SELDAK aus – je nach Familiensprache des Kindes.

    • SISMIK‑Kurzversion: wenn beide Eltern überwiegend eine andere Familiensprache als Deutsch nutzen
    • SELDAK‑Kurzversion: wenn mindestens ein Elternteil Deutsch als Familiensprache nutzt.

    Sie führen diese Erhebung im ersten Halbjahr des vorletzten Kita‑Jahres durch, spätestens bis zum 31. Januar. Die ausgefüllten Kurzversionen zählen als zwingende Fördervoraussetzung für Ihre Einrichtung.

    Pädagogische Praxis: SISMIK und SELDAK im Alltag nutzen

    SISMIK und SELDAK dienen nicht nur dazu, eine gesetzliche Vorgabe abzuhaken. Sie gewinnen mit diesen Beobachtungsbögen einen genauen Blick auf die sprachliche Entwicklung der Kinder und eine gute Grundlage für Gespräche mit Eltern.

    Im pädagogischen Alltag empfiehlt es sich, über die Pflichtanwendung der Kurzversionen hinauszugehen und:

    • während der gesamten Kita‑Zeit mit den vollständigen Bögen zu arbeiten (Langversion),
    • Beobachtungen regelmäßig zu aktualisieren und im Team auszuwerten,
    • auf dieser Basis gezielt Angebote zu planen – etwa Kleingruppen, Spiele, Gesprächsanlässe oder Elternarbeit.

    So verknüpfen Sie Sprachstandserhebung, Planung und Reflexion und setzen SISMIK und SELDAK wirklich lern‑ und entwicklungsbegleitend ein.

    Je nach Alter der Kinder und Profil der Einrichtung greifen viele Teams zusätzlich zu weiteren, freiwilligen Beobachtungsbögen. Dazu zählen zum Beispiel:

    • SELSA – für sehr junge Kinder
    • LISEB – für die Beobachtung von Sprachbildung in bestimmten Situationen
    • LiSKiT – für Kinder im Vorschulbereich

    Sie entscheiden vor Ort, welche Bögen zu Ihrer Konzeption, Altersmischung und Teamressource passen. Diese Instrumente ersetzen SISMIK und SELDAK nicht, sondern vertiefen einzelne Aspekte der Sprach- und Literacyentwicklung und geben Ihnen zusätzliche Hinweise für Ihre pädagogische Planung.

      Was ist der Vorkurs Deutsch 240?

      Manche Kinder haben einen besonderen Sprachförderbedarf beim Erlernen der deutschen Sprache. Für diese Kinder bietet Bayern den Vorkurs Deutsch 240 an. Pädagogische Fachkräfte in der Kindertageseinrichtung und Lehrkräfte der Grundschule fördern die Kinder darin in insgesamt 240 Stunden – zur Hälfte von Kita-Fachkräfte und zur Hälfte von schulischem Personal. Hierbei handelt es sich um eine Kooperationsaufgabe von Kitas und Grundschulen. Sie arbeiten dabei eng zusammen.

      Ob ein Kind teilnimmt, hängt von zwei Voraussetzungen ab: Zum einen beobachten Fachkräfte in der Kita mit SISMIK oder SELDAK die Sprachentwicklung. Ein Kind, das nach SISMIK oder SELDAK erhöhten Sprachförderbedarf hat, geht zusätzlich an die Grundschule. Dort prüft die Grundschule, ob das Kind sprachlich gut vorbereitet ist, um regulär eingeschult werden zu können. Besteht ein besonderer Förderbedarf, wird das Kind zum Besuch einer staatlich geförderten Kita mit integriertem Vorkurs Deutsch verpflichtet.

      FAQs für Eltern

      Fachleute sprechen von „Literacy“, wenn Kinder mit Sprache, Geschichten und Schrift umgehen: beim Erzählen, Zuhören, Betrachten von Bilderbüchern, beim „So‑tun‑als‑ob‑Lesen“ oder beim Erfinden eigener Geschichten.

      In der Kita wächst Ihr Kind in diese Welt hinein: Es hört Geschichten, erzählt aus dem Alltag, stellt Fragen, „liest“ Bilder und kritzelt erste Zeichen. So baut es Wortschatz, Sprachgefühl und Freude an Büchern auf – eine wichtige Grundlage für das Lesen‑ und Schreibenlernen in der Schule.

      Viele Kinder in Bayern wachsen mit Deutsch und einer Familiensprache auf. Beide Sprachen zählen zu ihrer Identität und tragen gemeinsam ihr Denken und Fühlen. Pädagogische Fachkräfte greifen diese Mehrsprachigkeit im Alltag auf: Sie nehmen zum Beispiel Wörter und Lieder aus der Familiensprache auf, sprechen mit Ihnen über Sprachgewohnheiten zu Hause und planen Angebote, die Deutsch stärken, während die Familiensprache ihren Platz behält. Wie die Fachkräfte das konkret gestalten, erfahren Sie direkt in Ihrer Kita.

      Fachleute am Staatsinstitut für Frühpädagogik und Medienkompetenz (IFP) haben dazu den Elternbrief „Wie lernt mein Kind 2 Sprachen, Deutsch und die Familiensprache?“ entwickelt und in viele Sprachen übersetzt. Ihre Kita gibt Ihnen diesen Brief häufig bei Gesprächen mit, Sie finden ihn außerdem auf der Internetseite des IFP.

      Fachkräfte in Ihrer Kita beobachten die Sprachentwicklung Ihres Kindes systematisch. Dafür nutzen sie in Bayern zwei Bögen:

      • SISMIK‑Kurzversion, wenn beide Eltern überwiegend eine andere Familiensprache als Deutsch sprechen.
      • SELDAK‑Kurzversion, wenn mindestens ein Elternteil Deutsch als Familiensprache nutzt.

      Die Fachkräfte füllen den passenden Bogen in der ersten Hälfte des vorletzten Kindergartenjahres bis spätestens 31. Januar aus. Sie halten damit fest, wie Ihr Kind Deutsch versteht und spricht und welche Literacy‑Erfahrungen es mitbringt. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für Förderplanung (zum Beispiel Empfehlung zur Teilnahme am Vorkurs Deutsch), Entwicklungsgespräche und – wenn nötig – eine Teilnahme am Sprachscreening der Grundschule.

      Die Kita schafft mit der Sprachstandserhebung einen genauen Überblick über die Deutschkenntnisse Ihres Kindes. Fachkräfte beobachten es über einen längeren Zeitraum, tragen ihre Beobachtungen im SISMIK‑ oder SELDAK‑Bogen ein und werten die Ergebnisse aus.

      Danach sprechen Sie gemeinsam darüber, was Ihr Kind sprachlich schon gut kann und wo es zusätzliche Unterstützung braucht. Bei einem Sprachförderbedarf kann die Kita die Teilnahme am Vorkurs Deutsch empfehlen und Sie gehen mit Ihrem Kind im vorletzten Kita-Jahr vor der Einschulung an die Grundschule zum Sprachscreening mit BaSiS.

      Wenn Ihr Kind keinen erhöhten Förderbedarf in Deutsch zeigt, bekommen Sie bis zum 31. Januar eine schriftliche Erklärung der Kita. Diese Erklärung kann Ihr Kind vom Sprachscreening der Grundschule befreien.

      Die Kita bewahrt die Bögen und Erklärungen für die nötige Zeit auf und nutzt die Informationen ausschließlich für Bildung, Förderung und Zusammenarbeit mit Ihnen.

      Zuerst empfiehlt die Kita den Vorkurs. Fachkräfte beobachten Ihr Kind mit SISMIK oder SELDAK. Wenn sie dabei einen deutlich erhöhten Förderbedarf in Deutsch sehen und den Vorkurs für Ihr Kind passend finden, sprechen sie mit Ihnen und empfehlen den Vorkurs Deutsch 240. In der Familie entscheiden Sie dann, ob Ihr Kind im vorletzten und letzten Kindergartenjahr am Kita‑Anteil des Vorkurses teilnimmt.

      Nimmt Ihr Kind am Sprachscreening an der Sprengelgrundschule teil, prüfen Lehrkräfte dort mit dem Verfahren BaSiS, ob die Deutschkenntnisse für den Unterricht der Grundschule ausreichen. Wenn das Ergebnis darauf hinweist, dass Ihr Kind ohne zusätzliche Förderung große Schwierigkeiten bekommt, schreibt die Schulleitung Ihnen einen Bescheid. In diesem Bescheid steht, dass Ihr Kind im letzten Kindergartenjahr eine staatlich geförderte Kindertageseinrichtung mit integriertem Vorkurs Deutsch 240 mit mehr als drei Stunden Betreuungszeit pro Tag besuchen muss. Diese Pflicht umfasst sowohl den Kita‑Anteil als auch den schulischen Anteil des Vorkurses.

      Für Kinder mit einer Behinderung oder einem sonderpädagogischen Förderbedarf prüft die Grundschule die Situation anders. Wenn die Einschränkung die Hauptursache für den Sprachförderbedarf bildet und der Vorkurs Deutsch 240 dafür nicht geeignet ist, setzt die Schule andere Förderwege ein und ordnet keinen verpflichtenden Vorkursbesuch an.

      FAQs für Fachkräfte

      In staatlich geförderten Kitas in Bayern nutzen Sie verbindlich:

      • SISMIK (Original und Kurzversion) für Kinder, deren Eltern beide nichtdeutschsprachiger Herkunft sind bzw. für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache, ab etwa 3,5 Jahren.
      • SELDAK (Original und Kurzversion) für deutschsprachig aufwachsende Kinder ab 4 Jahren.

      Die Kurzversionen setzen Sie in der ersten Hälfte des vorletzten Kindergartenjahres bis spätestens 31. Januar ein, um unter anderem Sprachstand und möglichen Förderbedarf zu klären und eine Vorkursempfehlung zu begründen.

      Für die laufende entwicklungsbegleitende Beobachtung arbeiten Sie mit den vollständigen Bögen und ergänzen je nach Konzept Verfahren wie LISEB, SELSA, Portfolio oder Bildungs‑ und Lerngeschichten.

      Artikel 19 Nummer 10 BayKiBiG und Paragraf 5 Kinderbildungsverordnung verpflichten Sie als staatlich geförderte Kita, bei allen Kindern im Kindergartenalter eine Sprachstandserhebung mit SISMIK oder SELDAK durchzuführen.

      Wichtige Punkte:

      • Zeitraum: erste Hälfte des vorletzten Kindergartenjahres, Abschluss spätestens 31. Januar.
      • Instrument:
        • SISMIK‑Kurzversion bei zwei nichtdeutschsprachigen Eltern,
        • SELDAK‑Kurzversion bei mindestens einem deutschsprachigen Elternteil.
      • Förderrecht: Die Anwendung der Kurzversionen zählt als Fördervoraussetzung; Aufsichtsbehörden prüfen diese Pflicht in Belegprüfungen.
      • Dokumentation: Sie bewahren Bögen mindestens bis ein Jahr nach dem Ausscheiden des Kindes auf; Erklärungen zur Befreiung vom schulischen Screening und Bestätigungen zur Vorkurspflicht bewahrten Sie für fünf Jahre auf.

      Digitale Medien und Technologien

      Kinderzeichnung auf weißem Papier: ein großer Computerbildschirm mit Tastatur und kleinerem Monitor daneben, in Schwarz, Orange, Rot und Blau skizziert.
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      Ein Kind macht ein Foto vom gebauten Turm, ein anderes fragt, woher das Lied auf dem Tablet kommt. Digitale Medien prägen längst den Alltag – auch in der Kita. Pädagogische Fachkräfte greifen diese Erfahrungen auf, wählen passende Inhalte aus, erklären Zusammenhänge und zeigen, wie Kinder Medien klug nutzen. Eltern setzen dabei wichtige Impulse im Familienalltag. So erleben Kinder von Anfang an: Technik macht Spaß, braucht aber klare Regeln, Rücksicht und Verantwortung.

      Fachleute in Bayern zählen digitale Bildung seit vielen Jahren zum Bildungsauftrag in der frühen Kindheit. Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan beschreibt diesen Auftrag seit 2005 und gibt Kitas Orientierung, wie sie digitale Medien pädagogisch sinnvoll einsetzen.

      Logo „kita digital“ in Grün und Türkis mit Play-Symbol und orange-grünem Kreis auf hellem Hintergrund.

      Digitale Bildung zählt in Bayern fest zum Bildungsauftrag der Kindertageseinrichtungen. Zwischen 2018 und 2020 haben speziell geschulte Mediencoaches hundert Kitas im Modellversuch „Medienkompetenz in der Frühpädagogik stärken“ begleitet und gemeinsam mit den Teams praxisnahe Wege für einen kindgerechten, sicheren Einsatz digitaler Medien entwickelt.

      Aus diesen Erfahrungen entstanden die Digitalisierungsstrategie für die Kindertageseinrichtungen, von denen heute alle bayerischen Kitas profitieren.

      Im Mittelpunkt stehen Kinder, die digitale Medien klug nutzen: Inhalte prüfen, eigene Ideen umsetzen, Grenzen respektieren. Fortbildungen, Workshops, Online‑Kurse und Praxisbeispiele aus der Digitalisierungsstrategie unterstützen Sie dabei, diesen Auftrag imKita‑Alltag umzusetzen und Medienbildung mit Schutz, Teilhabe und Kreativität zu verbinden.

      FAQs für Eltern

      Ihr Kind lebt in einer Welt mit Büchern, Bildern, Tablets und Smartphones. Aufgabe der Kita ist es, die Lebenswelt der Kinder abzubilden und aufzugreifen. Daher umfasst der Bildungsauftrag in Bayern auch die Medienbildung und informationstechnische Bildung für alle Kindertageseinrichtungen. Ziel ist die Stärkung der Medienkompetenz der Kinder. Medienkompetente Kinder sind am besten vor Risiken und Gefahren geschützt und können Medien aller Art kreativ und sinnvoll nutzen.

      Pädagogische Fachkräfte greifen die Erfahrungen der Kinder auf und arbeiten damit: Sie lassen Kinder fotografieren, Geschichten vertonen oder kleine Filme planen, sprechen über Lieblingsserien und üben Regeln und Gefahren. Digitale Angebote bleiben dabei ein Werkzeug unter vielen – neben Spiel, Bewegung, Natur, Musik und Kreativangeboten.

      So lernt Ihr Kind, Medien klug, kritisch und kreativ zu nutzen.

      Kinder nutzen in der Kita in der Regel die Geräte der Einrichtung, zum Beispiel Tablet oder Digitalkamera. Die Teams planen gemeinsam, wann diese Geräte zum Einsatz kommen: meist in kurzen, begleiteten Einheiten, eingebettet in Projekte wie ein Fotobuch, ein Hörspiel oder eine kleine Forschungsaufgabe. Werfen Sie einen Blick in die Konzeption der Einrichtung. Dort finden Sie Informationen darüber, wie und welche Medien Ihre Kita in der pädagogischen Arbeit einsetzt.

      Viele Einrichtungen vereinbaren dazu klare Regeln, die sie im Elternabend vorstellen – etwa wer das Tablet holt, wie lange eine Einheit dauert und wie Kinder Geräte wieder weglegen. So erlebt Ihr Kind digitale Medien als spannendes Werkzeug im Bildungsalltag, während der Tag weiterhin viel Raum für freies Spiel, Bewegung und Begegnung bietet.

      Fachkräfte begleiten jede Mediennutzung aktiv. Sie wählen Apps, Webseiten und Filme gezielt aus, achten auf Altersangaben, Werbung, Kaufsignale und Datensammelei und nutzen vor allem Angebote für Kinder. Teams gestalten Geräte so, dass Kinder geschützte Zugänge nutzen, und besprechen mit Kindern, was sie zeigen möchten.

      Für Fotos und Filme Ihres Kindes legt die Kita mit Ihnen schriftlich fest, wofür sie Bilder verwendet – etwa Portfolio, Aushänge, interne Dokumentation oder Homepage. Fachkräfte sprechen mit Kindern über Recht am eigenen Bild und achten darauf, dass Kinder und Eltern sich mit Aufnahmen wohlfühlen.

      FAQs für Fachkräfte

      Die Ausführungsverordnung zum Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz enthält einen eigenen Paragraphen zu informationstechnischer Bildung, Medienbildung und Medienerziehung. Kinder sollen Bedeutung und Verwendungsmöglichkeiten alltäglicher informationstechnischer Geräte und Medien kennenlernen und passende Fertigkeiten dafür aufbauen.

      Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan beschreibt dazu einen umfassenden Bildungsbereich „Informations- und Kommunikationstechnik, Medien“. Kinder erkunden Medien im Alltag, nutzen sie kreativ und reflektieren Wirkung und Botschaften. Für Sie heißt das: Sie planen mit dem Team medienbezogene Ziele, verankern sie im Konzept und setzen sie quer durch alle Bildungsbereiche um – immer in Verbindung mit Sprache, Spiel, Bewegung und Projekten.

      Sie knüpfen Medienbildung an das an, was Ihr Team ohnehin gut kann. Statt eines eigenständigen Zusatzprojekts verankern Sie Ziele und Vorgehen im Medienkonzept Ihrer Kita und verbinden sie mit bestehenden Schwerpunkten: Sprache, Partizipation, BNE, Übergänge, Inklusion. Das Orientierungsraster des IFP zu Medienkonzepten hilft dabei, Leitlinien, Mediencurriculum, Ausstattung, Fortbildungsplanung und Entwicklungsschritte zu strukturieren.

      Im Alltag setzen Sie auf kleine Schritte: eine erste Fotodokumentation, ein Hörprojekt, eine digitale Bilderbuchbetrachtung. Sie besprechen Erfahrungen im Team, binden Eltern früh ein und entwickeln so Schritt für Schritt ein lebendiges Medienprofil Ihrer Einrichtung.

      Für Fortbildung und Begleitung stehen Ihnen mehrere staatlich geförderte Angebote offen:

      • Die trägerübergreifende Fortbildungsdatenbank listet alle staatlich geförderten Fortbildungen für Kita‑Fachkräfte, darunter auch Fortbildungen zu Medienbildung und Digitalisierung.
      • Der KITA HUB Bayern bündelt Online‑Kurse, Austausch, Werkzeuge und eine „MEDIENECKE“ mit OER‑Materialien.
      • Die PIXELWERKSTATT in Amberg lädt Teams zu Erprobungstagen mit praktischer Beratung ein.

      So finden Sie je nach Ausgangslage Ihres Teams passende Bausteine – vom ersten Einstieg bis zur Vertiefung.

      Wie Kinder in der Kita forschen, rechnen und die Natur entdecken

      Bunt gemalte Zahlen von 1 bis 21 in Aquarell auf weißem Papier, locker angeordnet und angeschnitten.
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      Beim Frühstück zählt ein Kind, wie viele Teller noch fehlen. Ein anderes faltet ein Blatt Papier und staunt über die gleiche Form auf beiden Seiten. Im Alltag entdecken Kinder ständig Mengen, Formen und Muster. Pädagogische Fachkräfte greifen solche Situationen auf, stellen offene Fragen und lassen Kinder ihre Ideen ausprobieren. Kinder merken dabei: Mathematik gehört zu ihrem Alltag und macht von Anfang an neugierig.

      Bunte Kinderzeichnung eines Raumschiffs mit Fenstern und Flammen, umgeben von Sternen und Mond im Weltraum.
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      Ein Kind pustet Seifenblasen und beobachtet, wie sie in der Luft platzen. Ein anderes wundert sich, warum eine Pfütze nach der Sonne nicht mehr da ist. Im Alltag stoßen Kinder überall auf naturwissenschaftliche und technische Phänomene – beim Spielen, Bauen und Beobachten. Pädagogische Fachkräfte nehmen solche Fragen ernst, probieren gemeinsam mit den Kindern aus, stellen Verbindungen her und zeigen, welche Ideen und Erklärungen hinter dem stehen, was Kinder sehen.

      Buntes Aquarell eines fantasievollen Tiers mit blauem Kopf, gestreiftem grün-lila Körper und Spiralfühler auf einem Ast, umgeben von abstrakten Formen.
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      Wenn Kinder Natur erleben, Fragen stellen und Zusammenhänge suchen, beginnt Bildung für nachhaltige Entwicklung im Alltag. Pädagogische Fachkräfte greifen Themen wie Gerechtigkeit, Klima, Wirtschaft und Demokratie auf, knüpfen an Erfahrungen der Kinder an und entwickeln mit ihnen Projekte: im Garten, in der Stadt, in der Gruppe. Kinder denken weiter, probieren Ideen aus und erleben, dass ihr Handeln etwas bewirken kann.

      Mehrere Kinder und eine erwachsene Person knien im Sandkasten und betrachten etwas in einer geöffneten Hand; daneben liegt eine gelbe Schaufel.
      StMAS/Lara Freiburger

      Materialien und Projekte zur Umweltbildung in der Kita

      Sie möchten mit Kindern Natur und Nachhaltigkeit lebendig machen und suchen erprobte Ideen? In diesem Bereich finden Sie Materialien, Projekte und Netzwerke, die Sie direkt im Alltag nutzen können – von der Planung einzelner Aktionen bis zur Weiterentwicklung der ganzen Einrichtung. Fachleute in Bayern und auf Bundesebene stellen Ihnen dafür kostenlose Broschüren, Praxisbeispiele und Fortbildungsangebote bereit.

      Wenn Sie Bildung für nachhaltige Entwicklung systematisch verankern wollen, bietet das Forum Frühkindliche Bildung einen klaren Orientierungsrahmen. Der „Referenzrahmen für die frühkindliche Bildung. Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zeigt, wie Sie Führungsprozesse, pädagogische Arbeit und Organisation Schritt für Schritt auf Nachhaltigkeit ausrichten können.

      Mit diesem Material

      • prüfen Sie, was Ihre Kita bereits umsetzt,
      • planen konkrete nächste Schritte und
      • entwickeln Ihre Einrichtung zu einem Lernort für zukunftsfähiges Denken und Handeln.

      Die Kurzfassung „Was eine Kita zu einem Lernort für zukunftsfähiges Denken und Handeln macht“ eignet sich gut für Teamsitzungen und Elternarbeit.

      Sie möchten mit Kindern zu Themen wie Wasser, Energie, Müll oder Jahreszeiten arbeiten und suchen fertige Projektideen? Die Handreichung „Umweltbildung und -erziehung in Kindertageseinrichtungen“ bietet Ihnen:

      • ausgearbeitete Projektbeispiele für Kindergarten und Grundschule,
      • viele Anregungen für forschendes Lernen und
      • Hinweise, wie Sie Kinder im Sinne von Bildung für nachhaltige Entwicklung begleiten.

      So greifen Sie Fragen der Kinder auf, planen passende Aktionen und verbinden Naturerlebnisse mit kindgerechtem Nachdenken über Umwelt und Zukunft.

      Sie suchen Kooperationspartner für Projekte, Ausflüge oder Fortbildungen zur Umweltbildung? Über das Netzwerk „Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bayern“ finden Sie:

      • regionale Anbieter von Projekten und Workshops,
      • Umweltstationen, Vereine und Initiativen mit Kita‑Erfahrung und
      • Fortbildungen und Materialien zu allen 17 Nachhaltigkeitszielen.

      So knüpfen Sie Kontakte vor Ort, holen Expertinnen und Experten in die Einrichtung und erweitern Ihr Bildungsangebot rund um Natur und Nachhaltigkeit.

      Sie möchten Ihre Projekte in der Kita an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung ausrichten? Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen und die Informationen der Bundesregierung bieten dafür einen gemeinsamen Bezugsrahmen. Dort sehen Sie, wie Themen wie Klima, Ernährung, Gerechtigkeit oder Konsum zusammenhängen und wie Bildungsangebote Kinder auf diese Zukunftsfragen vorbereiten können.

      So ordnen Sie Ihre eigenen Projekte ein, finden neue Themenideen und zeigen Kindern: Ihre Fragen zu Natur, Umwelt und Zusammenleben haben weltweit Bedeutung.

      Wie Kinder in der Kita Kunst, Musik und Kultur erleben

      Abstraktes Aquarell mit breiten, überlagerten Farbfeldern in Rot, Blau, Grün und Rosa auf weißem Hintergrund; helle, weiche Wirkung und freie, dynamische Komposition.
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      Ein Mädchen kleckst mit Farben und ruft: „Das ist ein Vulkan!“ Ein Junge trommelt im Takt auf Dosen, andere Kinder erfinden Geschichten und bringen sie als Theaterstück auf die Bühne. Pädagogische Fachkräfte öffnen Räume für Kunst, Kultur und ästhetische Erfahrungen: Sie stellen Materialien bereit, greifen Ideen auf und entwickeln kreative Angebote weiter. Kinder experimentieren mit Farben, Klängen, Bewegung und Rollenspiel und finden so ihren eigenen Ausdruck und einen neugierigen Blick auf die Welt.

      Aquarellbild eines Xylophons mit sieben bunten Klangstäben in Grün, Gelb, Orange, Rosa, Pink, Lila und Blau sowie zwei braunen Schlägeln auf weißem Hintergrund.
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      Ein Kind stampft einen Rhythmus nach, ein anderes stimmt ein Lied an, das alle sofort mitsingen können. Beim Singen, Klatschen, Hören und Bewegen wachsen gemeinsame Momente, die Kinder verbinden, beruhigen oder in Schwung bringen – gerade dann, wenn Worte fehlen. Pädagogische Fachkräfte schaffen dafür viele Anlässe: Sie singen mit den Kindern, nutzen Instrumente und Alltagsgegenstände, hören gemeinsam Musik und achten bewusst auf Pausen. Kinder erleben so Klang und Stille, Rhythmus und Melodie und entdecken Schritt für Schritt ihren eigenen musikalischen Ausdruck.

      Was ist die Bayerische Landeskoordinierungsstelle Musik (BLKM)?

      Sie möchten mit Kindern mehr singen und musizieren und suchen Ideen und Material?
      Die Bayerische Landeskoordinierungsstelle Musik (BLKM) ist ein Zusammenschluss des Bayerischen Familien-, Kultus- und Wissenschaftsministeriums und des Bayerischen Musikrats. Die BLKM bündelt Projekte zur musikalischen Bildung in Bayern, stellt kostenlose Lieder, Begleitmaterial und Ideen für Aktionen wie z.B. den „Aktionstag Musik in Bayern“ bereit und informiert über Fortbildungen für Kita‑Teams, Schulen, Musikschulen und Vereine. Über den Link gelangen Sie direkt zu diesen Angeboten und Servicematerialien.

      Weiße Wimpelkette mit runden bunten Logos und dem Schriftzug „Ich bin dabei!“ an einer Schnur in Innenraumbeleuchtung.
      StMAS
      StMAS

      Wie Kinder in der Kita Bewegung und Gesundheit erleben

      Buntes Kinderbild mit fünf Strichfiguren auf weißem Papier, links oben eine gelbe Sonne; eine Figur spielt mit einem schwarz-weißen Ball.
      Steiger

      Ein Kind balanciert über eine Bank, ein anderes dreht sich lachend im Kreis. Zwei rennen um die Wette, klatschen im Takt und finden einen eigenen Rhythmus. Mit jeder Bewegung wächst Sicherheit im Körper, Aufmerksamkeit und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Pädagogische Fachkräfte nehmen den natürlichen Bewegungsdrang ernst, gestalten abwechslungsreiche Bewegungsräume drinnen und draußen und nutzen Tanz, Spiel und Sport, damit Kinder Kraft, Koordination und Selbstbewusstsein aufbauen.

      Kindliche Aquarellzeichnung eines blauen Krankenwagens mit rotem Kreuz, gelben Pfeilen und schwarzen Rädern auf weißem Papier, mit blauem Himmel und grünem Boden.
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      Ein Kind legt nach dem Rennen die Hand auf die Brust und spürt den schnellen Herzschlag. Ein anderes fragt nach dem Mittagessen, warum gründliches Zähneputzen wichtig ist. Im Alltag tauchen viele Situationen auf, in denen Gesundheit eine Rolle spielt – beim Essen, Bewegen, Ausruhen und Wohlfühlen. Kinder entdecken nach und nach den eigenen Körper, merken, was guttut, und erleben Grenzen. Pädagogische Fachkräfte sprechen über diese Erfahrungen, gestalten ausgewogene Angebote und berücksichtigen körperliche, seelische und soziale Aspekte von Gesundheit.

      Mehrere Kinder rennen auf einem sandigen Weg im Grünen einem Fußball entgegen; rechts vorn ein Kind in blauer Jacke, daneben eines in graugrüner Jacke, links eine erwachsene Person. Natürliches Tageslicht, lebendige Farben und eine dynamische, fröhliche Szene im Freien.
      StMAS/Lara Freiburger

      PERIK in Bayern: Beobachtungsbogen zur sozial‑emotionalen Entwicklung in Kitas

      Im Alltag begegnen Ihnen viele kleine Situationen: Ein Kind tröstet ein anderes. Ein zweites hilft beim Aufräumen mit, obwohl das Lieblingsspiel noch wartet. Ein drittes stellt mutige Fragen in der Runde. In solchen Momenten erkennen Sie, wie ein Kind sich sozial und emotional entwickelt – im Fühlen, im Miteinander und im Handeln.

      Der Beobachtungsbogen PERIK – Positive Entwicklung und Resilienz im Kindergartenalltag unterstützt Sie dabei, diese Entwicklung systematisch zu erfassen. PERIK bündelt sechs zentrale Kompetenzbereiche der sozial‑emotionalen Entwicklung:

      • Kontaktfähigkeit
      • Rücksichtnahme und Selbststeuerung
      • Selbstbehauptung
      • Umgang mit Stress
      • Aufgabenorientierung

      In staatlich geförderten Kindertageseinrichtungen in Bayern nutzen Fachkräfte PERIK oder einen „gleichermaßen geeigneten“ Beobachtungsbogen verbindlich. Sie dokumentieren damit bei allen Kindern ab etwa dreieinhalb Jahren bis zur Einschulung den Entwicklungsverlauf in diesen sechs Bereichen. Diese Dokumentation gehört zu den Fördervoraussetzungen nach Bayerischem Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz und Kinderbildungsverordnung.

      Andere Beobachtungsverfahren – zum Beispiel Portfolios oder zusätzliche Programme – können Sie ergänzend einsetzen, aber nicht anstelle von PERIK oder einem gleichwertig anerkannten Bogen. Welche Instrumente als „gleichermaßen geeignet“ gelten, erfahren Sie im 142. BayKiBiG‑Newsletter.

      Frau sitzt an einem Schreibtisch und schreibt in Unterlagen; heller Raum mit Whiteboard im Hintergrund, warme Farben und ruhige Arbeitsatmosphäre.
      StMAS/Lara Freiburger
      StMAS/Lara Freiburger

      Wenn Sie PERIK rechtssicher einsetzen möchten, finden Sie hier alles auf einen Blick: Der 142. BayKiBiG‑Newsletter nennt anerkannte Beobachtungsverfahren, PERIK stellt Ihnen den Bogen zur sozial‑emotionalen Entwicklung vor, BayKiBiG und Kinderbildungsverordnung liefern die rechtlichen Grundlagen für Beobachtung und Dokumentation in Ihrer Kita.

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