Hauptinhalt

FAQ – Freiwillige Reihentestungen für das pädagogische Personal in den Kindertageseinrichtungen

Dies sind die Fach- und Ergänzungskräfte im weiteren Sinn. Ergänzungskräfte sind dabei all solche Beschäftigte, die direkten Kontakt zu den betreuten Kindern haben. Es kommt auf den infektionsschutzrechtlichen Blick, nicht auf die Berücksichtigung im Anstellungsschlüssel an. Damit können auch bspw. Praktikanten oder hauswirtschaftliche Kräfte, die in direktem Kontakt zu den Kindern stehen, getestet werden.

Nein, eine Testung ist nicht Voraussetzung für einen Einsatz im Gruppendienst. Nur Beschäftigte, die Kontakt mit einem COVID-19-Infizierten hatten oder Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit aufweisen, dürfen nicht im Gruppendienst eingesetzt werden.

Nein, die Kinder sollen auch dann weiterhin möglichst in festen Gruppen betreut werden. Die Testungen stellen eine Momentaufnahme dar. Eine Infektion mit dem Coronavirus kann jederzeit trotzdem auftreten. Im Falle einer auftretenden Infektion bleiben die Infektionsketten in festen Gruppen nachvollziehbar.

Nein, die Testergebnisse bekommt vom testenden Arzt/ von der testenden Ärztin nur die getestete Person und im Falle eines positiven Tests das Gesundheitsamt.

Nein, über die Durchführung entscheidet die Einrichtungsleitung bzw. der Träger. Der Elternbeirat wäre lediglich darüber zu informieren, dass eine Reihentestung durchgeführt wird.

Kindertagespflegepersonen haben die Möglichkeit, jederzeit bei einem niedergelassenen Arzt*in das Bayerische Testangebot in Anspruch zu nehmen.

Dieses Testkonzept richtet sich an das pädagogische Personal. Alle anderen haben aber selbstverständlich die Möglichkeit, jederzeit bei einem niedergelassenen Arzt*in das Bayerische Testangebot in Anspruch zu nehmen.

Der Organisationsaufwand ist überschaubar.

1.     Schritt: Der Träger oder die Einrichtungsleitung fragt das Interesse der Fach- und Ergänzungskräfte an einer Teilnahme ab.

2.     Schritt: Der Träger oder die Einrichtungsleitung vereinbaren mit einem niedergelassenen Arzt / Ärztin (Vertragsarzt/-ärztin der Kassenärztlichen Vereinigung), dass eine Reihentestung für das pädagogische Personal durchgeführt wird.

3.     Schritt: Datum, Zeit und Ort festlegen

4.     Schritt: Der Träger oder die Einrichtungsleitung informiert das örtliche Gesundheitsamt darüber,

  • welcher Vertragsarzt den Test durchführt,
  • wann und wo genau getestet wird,
  • wie viele Tests voraussichtlich durchgeführt werden.

Die Abrechnung erfolgt vom Arzt / Ärzten mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns. Auch die Information der Getesteten erfolgt durch den Arzt / die Ärztin.

Es gibt zwei Durchläufe je Einrichtung. Eine Reihentestung im Juli oder August und eine Reihentestung zu Beginn des neuen Kindergartenjahres, im September oder Oktober.

Über die Durchführung entscheiden die Einrichtungsleitung bzw. der Träger.