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Susanne Breit-Keßler

Regionalbischöfin i.R., Vorsitzende Bayerischer Ethikrat

Foto: Susanne Breit-Keßler

„Wir helfen zusammen“ – gerade jetzt. Was heißt das für Sie?

Die sozialen Regeln, auf die wir uns einigen, einhalten: Maske tragen, Abstand wahren und zugleich dort handeln, wo man selber gefragt ist - etwa mit Anrufen, Briefen, Einkaufen und gemeinsamen Nachdenken über das, was unsere Gesellschaft jetzt und später braucht. 

Haben Sie einen persönlichen Tipp, was wir jetzt dafür tun können?

Genau hinschauen, was wir selbst und andere wirklich zum Leben brauchen  und was verzichtbar ist. Wer beten kann, möge beten. Auf jeden Fall ist inne- und Stille aushalten sehr heilsam.

Gibt es etwas, was Sie persönlich für den Zusammenhalt tun oder was Sie anderen mitteilen möchten?

Ich engagiere mich im "Dreierrat Grundrechtsschutz", den die Staatsregierung eingesetzt hat. Dort überlege ich mit meinen beiden juristischen Kollegen, welche politisch-gesellschaftlichen Maßnahmen wichtig sind, um das Infektionsrisiko zu senken. Und welche dann auch wieder verzichtbar sein könnten. Wir schauen darauf, ob diese Maßnahmen sachgerecht und verhältnismäßig sind, ob sie zeitlich begrenzt und sozial-relational sind. Das heißt, im Blick auf ein gerechtes Miteinander verantwortbar.

 

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