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Lela Fischer

Lehrerin und Mutter von vier Töchtern

Lela Fischer

„Wir helfen zusammen“ – gerade jetzt. Was heißt das für Sie?

Durch die kleinen, scheinbar so unbedeutenden Gesten wird Nähe und Zusammenhalt sichtbar und spürbar: Das Lächeln hinter dem Mundschutz beim Einkaufen, die geteilte Hefe, geschenkt von der Nachbarin, damit der Osterfladen doch gebacken werden kann, obwohl es keine zu kaufen gibt, die Büchertüte vom Lieblingsbuchhändler mit einem Winken von der Ferne vor der Tür deponiert, von der Kollegin angebotenes Unterrichtsmaterial.

Haben Sie einen persönlichen Tipp, was wir jetzt dafür tun können?

Zu normalen Zeiten drücken die Aufgaben oft atlasschwer auf die Schultern und auf einmal macht sich ungewollte sowie ungewohnte Entschleunigung breit, weil alle Termine aus dem Terminkalender purzeln. Doch plötzlich ist da Raum für zu Herzen gehende Zaungespräche, für die sonst nicht genug Zeit bleibt.

Gibt es etwas, was Sie persönlich für den Zusammenhalt tun oder was Sie anderen mitteilen möchten?

Ostern ohne Osterfeier, ohne Hoffnung (auf Normalität) lässt Kreativität entstehen. So haben wir mit Nachbarn drei Osterfeuer entzündet, jeder in seinem Garten, und über die Hecken hinweg gemeinsam gebetet und gesungen. Wahrnehmen zu dürfen, dass Glaube verbindet und stärkt, gibt Hoffnung, dass der Glaube auch in Corona-Nachzeiten trägt

 

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