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Teresa Reichl

Poetry Slammerin

Foto: Lolo Logie Photography

Was heißt für Sie, gerade jetzt, „Wir helfen zusammen“?

Für mich heißt zusammenhelfen vor allem hinsehen. Gerade jetzt fühlen sich viele Menschen übersehen, sei es Eltern, die jetzt auf einmal Arbeiten und Kinder unterrichten sollen oder Kunstschaffende, denen (unter vielen anderen natürlich) gerade die komplette Existenz wegbricht. Wenn wir also da hinsehen, wo viele andere das nicht tun, können wir Aufmerksamkeit schaffen, und die ist nötig, um im großen Stil (damit meine ich die Politik) Hilfe zu bekommen.

Gibt es einen persönlichen Tipp von Deiner Seite, was gerade jetzt dafür getan werden kann?

Ich finde, zusammenhelfen ist jetzt sogar noch ein bisschen einfacher als vorher. Es sind wirklich auch die kleinen Dinge, die große Freude machen können: Für die Nachbarsomi miteinkaufen, einer Freundin eine Postkarte schicken oder einfach mal Tante Gerda anrufen und fragen, wies ihr geht. Wir wissen doch, wer jetzt ein bisschen einsam sein könnte oder Hilfe gebrauchen kann, also los!

Oder gibt es sogar etwas, was Du persönlich gerade jetzt für den Zusammenhalt tust und was Du anderen mitteilen möchtest?

Ich bin aktuell viel zu viel im Internet und versuche über alle möglichen Kanäle, gute Laune zu verbreiten, an Tagen, an denen ich das kann. Am wichtigsten ist mir aber das: Du musst gar nichts. Du musst nicht nach Corona einen Sixpack haben und 3 neue Sprachen gelernt. Finde raus, was für dich gut klappt, das ist völlig ausreichend.

 

 

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