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Älteres Ehepaar kommt aus der Haustrür

Engagieren Sie sich für unsere Seniorinnen und Senioren!

Der Coronavirus hat uns alle fest im Griff. In dieser besonderen Situation müssen wir als Gesellschaft zusammenstehen und zusammenhalten. Lassen Sie uns einmal mehr beweisen, dass Bayern ein Vorbild an gesellschaftlichem Zusammenhalt ist! Dazu Sozialministerin Carolina Trautner: „Gerade um unsere Seniorinnen und Senioren müssen wir uns besonders kümmern. Sie sind als Risikogruppe stärker durch den Coronavirus gefährdet als andere Bevölkerungsteile. Alle, die helfen können, müssen jetzt an einem Strang ziehen!“

Deshalb hat Sozialministerin Trautner gemeinsam mit den Bayerischen Wohlfahrtsverbänden und den Bayerischen Kommunalen Spitzenverbänden die Initiative „Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!“ für ältere Menschen gestartet und vor allem zu Engagement für diese Risikogruppe aufgerufen.

Besonders denjenigen, die in dieser schwierigen Lage nicht bereits von Familie, Freunden oder Nachbarn unterstützt werden, müssen wir alle unsere Hilfe anbieten. Bereits das Wissen, dass sich andere um einen kümmern und in dieser schweren Zeit nicht allein zu sein, beruhigt und schafft Sicherheit. So wie die Älteren in unserer Gesellschaft, die alleine leben, können auch körperlich und psychisch kranke oder behinderte Menschen gerade jetzt ganz besonders unter Einsamkeit leiden.

„Dieser persönlichen Not, sich im eigenen Zuhause allein gelassen und einsam zu fühlen, wollen wir gemeinsam entgegenwirken. So können wir alle einen Beitrag dazu leisten, diese große Herausforderung gemeinsam zu stemmen! Für Ihren Einsatz zum Wohle der Menschen in Bayern schon jetzt: Ganz herzlichen Dank“, so die Sozialministerin.

Ministerpräsident Söder und Sozialministerin Trautner: Zur Regierungserklärung

"Es geht jetzt vor allem um Solidarität mit der älteren Generation. Jeder hat Eltern, Großeltern, Verwandte, die betroffen sein könnten. Sie alle liegen uns doch sehr am Herzen. Wir alle brauchen deshalb ein Höchstmaß an Verantwortungsbewusstsein. Jeder kann und muss jetzt seinen Beitrag leisten.“

[Regierungserklärung, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL, vor dem Bayerischen Landtag, 19. März 2020]

Initiative „Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!"

Freistaat stellt jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt Pauschalbetrag von 60.000 Euro für Unterstützung von Senioren zur Verfügung

Um vor allem älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen die Unterstützung in ihrem zu Hause zu bieten, die sie durch die Einschränkungen aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus benötigen, arbeiten der Freistaat, die Kommunen, haupt- und  ehrenamtlich Engagierte in den Organisationen und Verbänden vor Ort eng zusammen. Die bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte koordinieren diese Hilfen gemeindeübergreifend. Für die Aufwendungen, die ihnen hierfür entstehen, erhalten die Landkreise und kreisfreien Städte einen Pauschalbetrag in Höhe von einmalig 60.000 Euro. Dafür hat der Ministerrat heute grünes Licht gegeben. Das weitere Vorgehen zur Auszahlung des Pauschalbetrags wird zur Zeit abgestimmt. So bald wie möglich gibt es für die Landkreise und kreisfreien Städte hierzu weitere Informationen.“

Für Gemeinden, Städte, Landkreise und regionale Initiativen

Dem Staat ist bewusst, was gerade Sie als zentrale Anlaufstellen an Koordinationsarbeit leisten. Herzlichen Dank für Ihr besonderes Engagement! Das Bayerische Sozialministerium bietet gerne an, an dieser Stelle auf Ihre konkrete Initiative zu verlinken. So könnten sowohl Seniorinnen und Senioren als auch Helferinnen und Helfer Informationen einheitlich, einfach und schnell erhalten.

Im Folgenden finden Sie Materialien zum Herunterladen. Neben der Wort-Bild-Marke "Unser Soziales Bayern" stehen Druckvorlagen für Infozettel, Merkzettel oder Aushänge zur Unterstützung der Nachbarschaftshilfe zur Verfügung. Die Nutzung und Verbreitung dieser Materialien ist explizit erwünscht.

Video: Sozialministerin Carolina Trautner

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Seniorinnen und Senioren – Sie benötigen Hilfe?

Sie benötigen Hilfe bei alltäglichen Erledigungen oder einfach einen Menschen, mit dem Sie sich zumindest telefonisch oder digital austauschen können?

Wenden Sie sich telefonisch an Ihre Gemeinde. Dort kann Ihnen Hilfe vermittelt werden. Werden Sie – soweit möglich – auch selbst aktiv: Sie können zum Beispiel Ihre Nachbarn ansprechen. Nutzen Sie hierbei vor allem das Telefon und denken Sie auch an die sozialen Medien.


Darüber hinaus stehen Ihnen die Freiwilligenagenturen bzw. -zentren sowie die Mehrgenerationenhäuser für die telefonische Beratung zur Verfügung:

Gelebte Solidarität in Bayern

Füreinander da sein – Beindruckende Geschichten, kreative Ideen und wertvolle Organisationen, die ein Zeichen setzen für Solidarität. Wie sich Menschen gegenseitig unterstützen, erleben wir gerade bei vielen Initiativen und Aktionen, die überall in Bayern entstehen.

Zur Übersicht der Initiativen und Aktionen in Bayern

Mehrgenerationenhäuser: Telefonische Beratung

Klicken Sie auf die Markierungen für weitere Informationen.

So können auch Sie helfen!

Vielen Dank, dass Sie sich engagieren! Behalten Sie bitte bei allen Tätigkeiten auch Ihre eigene Gesundheit im Blick. Bitte beachten Sie bei alledem die empfohlenen Hygienehinweise!

Auch aufgrund der Ansteckungsgefahr für die Seniorinnen und Senioren sollte ein direkter Kontakt weitgehend vermieden werden. Seien Sie bei Ihrer Hilfe kreativ: Nehmen Sie Telefonkontakt auf, machen Sie Aushänge im Hausflur oder werfen Sie eine Nachricht in den Briefkasten ein. Einkäufe können auch vor der Tür abgestellt werden. Wir alle sind mit unseren Ideen gefragt.

Unter dem Hashtag #wirhelfenzusammen können Sie ein Foto von Ihrem Hilfsangebot oder Aushang auf Twitter, Instagram, Facebook und anderen Sozialen Medien posten. So zeigen Sie, wie schön Nachbarschaft und Gemeinschaft auch in schweren Zeiten sein kann.

Für örtliche Versorger

Kümmern Sie sich vor allem um Lieferungen an ältere Menschen, die nicht mehr mobil sind. Nutzen Sie alle Möglichkeiten für ein unkompliziertes System zur Bestellung und Auslieferung der lebensnotwendigen Dinge wie Lebensmittel und Medikamente.

Hier können Sie sich konkret engagieren

Bleiben Sie in Ihrer direkten Umgebung und Nachbarschaft aufmerksam! Jede noch so kleine Tätigkeit kann Seniorinnen und Senioren weiterhelfen und sie ein Stück besser fühlen lassen. Bieten Sie Ihre Unterstützung bei Besorgungen und Ansprache an.

Wenn Sie Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit haben und ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger konkret unterstützen möchten, können Sie sich an eine Freiwilligenagentur/ein Freiwilligenzentrum oder ein Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement in Ihrer Nähe wenden, das Ihnen eine geeignete Unterstützungsmöglichkeit bzw. einen geeigneten Aufgabenbereich vermitteln kann.

 

Druckvorlage #NachbarschaftsChallenge: Hier herunterladen


#NachbarschaftsChallenge: Jetzt mitmachen und helfen!

Unter dem Hashtag #NachbarschaftsChallenge rufen in den Sozialen Medien viele engagierte Menschen zu Solidarität und unkomplizierter Nachbarschaftshilfe auf. Viele gehen schon mit gutem Beispiel voran. Seien auch Sie dabei und bieten Sie – unter Beachtung der empfohlenen Hygienehinweise Hilfebedürftigen Unterstützung an.

Machen Sie einen eigenen Aushang oder laden Sie unsere Druckvorlage herunter. Den Handzettel einfach im Hausflur aufhängen oder in die Briefkästen Ihrer Nachbarn bzw. hilfebedürftiger Personen werfen.

Danke für Ihr Engagement!

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