Da erneut Haushaltsmittel zur Förderung einer flächendeckenden Infrastruktur in Bayern zur Verfügung stehen, können sich weitere interessierte Landkreise und kreisfreie Städte bis 15. März 2013 beim Zentrum Bayern, Familie und Soziales in Bayreuth, Hegelstraße 2, 95447 Bayreuth, um die Aufnahme in die Förderung bewerben. Die Ausschreibungsunterlagen wurden allen Landkreisen und kreisfreien Städten, die noch nicht in der Förderung sind, übersandt.
Die jährlich stattfindende akademische Fort- und Weiterbildung „Professionelles Management von Ehrenamtlichen“ vermittelt Grundlagen des Managements von Freiwilligen für die verschiedensten Engagementbereiche. Das wissenschaftliche Weiterbildungsangebot mit besonderem Praxisbezug wird im Rahmen der Hochschul-Kooperation Ehrenamt angeboten und vom Bayerischen Sozialministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen unterstützt.Bildungsgutscheine können für diese Weiterbildung eingesetzt werden. Bildungsgutscheine können für diese Weiterbildung eingesetzt werden.
Bürgerschaftliches Engagement gewinnt in unserer Gesellschaft mehr und mehr an Bedeutung. Um diesem Thema ein geeignetes Forum zu bieten, veranstaltet das Bayerische Sozialministerium gemeinsam mit der Hochschul-Kooperation-Ehrenamt am 6. und 7. Juli 2012 in Nürnberg den ersten international ausgerichteten Kongress zum zivilgesellschaftlichen Engagement.
Der Ehrenamtskongress bietet neben praxisorientierten wissenschaftlichen Fachvorträgen und Workshops eine Plattform für die Vernetzung der Akteure aus den verschiedensten Engagementbereichen und für praxisnahe Informationen zu aktuellen Ergebnissen der Engagementforschung.
16.04.2012 - Um die Wirksamkeit von staatlicher Förderung zum nachhaltigen Aufbau einer Infrastruktur für Bürgerschaftliches Engagement in Bayern zu prüfen, wurde von Frau Prof. Dr. Martina Wegner eine Evaluation der bereits bestehenden Koordinierungszentren Bürgerschaftlichen Engagements vorgenommen. Im Rahmen einer Fachtagung am 16. April 2012 in München stellte sie die Ergebnisse ihrer Untersuchung vor.
Am 8. November 2011 hat der Ministerrat ein bayerisches Gesamtkonzept für Freiwilligendienste verabschiedet und das Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen mit der Umsetzung dieses Konzepts beauftragt.
07.10.2011 - Um Menschen für 'ihr' Engagement zu gewinnen und Engagierte noch besser zu vernetzen, gewinnt das Internet zunehmend an Bedeutung. Deshalb wird es für Vereine, Einrichtungen und Bürgerprojekte immer wichtiger, auch die Möglichkeiten des Internets zu nutzen.
Bürgerschaftliches Engagement
In einer Welt, die immer globaler wird und in der räumliche und zeitliche Schranken eine immer geringere Rolle spielen, brauchen wir mehr denn je eine Gesellschaft, in der jeder Einzelne sich aktiv in die Gemeinschaft einbringt. Die so entstehenden engmaschigen sozialen Netze geben den Menschen Halt, Sicherheit und Geborgenheit. Ehrenamt, bürgerschaftliches Engagement und Selbsthilfe sind zudem eine unverzichtbare Voraussetzung für ein menschliches Miteinander und eine gelebte Demokratie.
Es trägt zum sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft bei und wird dadurch zur Quelle von Werten. Deshalb soll die Förderung des Ehrenamtes durch den Staat und die Kommunen als neues Staatsziel in die Bayerische Verfassung aufgenommen werden. Künftig soll es in Art. 121 der Verfassung heißen: „Staat und Gemeinden fördern den ehrenamtlichen Einsatz für das Gemeinwohl.“
In Bayern hat die Bürgerbeteiligung lange Tradition und genießt hohen Stellenwert. So sind Instrumente direkter Demokratie sowohl auf Landesebene in der Bayerischen Verfassung als auch auf kommunaler Ebene fest verankert. Bereits jetzt finden 40 Prozent aller Bürgerentscheide Deutschlands in Bayern statt! Gelebte Partizipation bedeutet im Ergebnis eine stärkere politische Teilhabe, mehr Legitimation, mehr Sachverstand und mehr Vertrauen.
Ehrenamtliches Engagement ist so vielfältig wie das Leben selbst. Um sich über die Entwicklungen in allen Engagementbereichen abzustimmen und engagementfeldübergreifende Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln, tagt regelmäßig die interministerielle Arbeitsgruppe zum Bürgerschaftlichen Engagement unter Federführung des Sozialministeriums. Sie gewährleistet eine verstärkte Koordination der Arbeitsbereiche der Staatsregierung im Bürgerschaftlichen Engagement.
WIR FÜR UNS
Engagement bedeutet vor allem, das eigene Lebensumfeld aktiv und verantwortlich mit zu gestalten. Deshalb ist das Motto "WIR FÜR UNS" das Markenzeichen für Bürgerschaftliches Engagement in Bayern. Das Internetportal www.wir-fuer-uns.de des durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen geförderten Landesnetzwerks für Bürgerschaftliches Engagement bietet Vorschläge und Anregungen, konkrete Hilfen und Beratungsangebote zu alle Fragen rund um das Thema Ehrenamt.
36 Prozent engagieren sich schon
In Bayern engagieren sich bereits 36 Prozent der ab 14-Jährigen ehrenamtlich - das sind fast 3,8 Millionen Bürger. Damit nimmt Bayern im Ländervergleich einen Platz im oberen Mittelfeld ein. Die Zahl derer, die heute noch nicht engagiert sind, dazu aber grundsätzlich bereit wären, ist seit 1999 von 23 auf 39 Prozent deutlich gestiegen.
Ausführliche Informationen dazu bietet der Freiwilligensurvey Bayern.