Springe direkt zu: Inhalt Hauptmenü

Vertriebenenpolitik

Banner505

Die Ereignisse von millionenfacher Deportation, Flucht und Vertreibung sowie der Verlust der Gebiete östlich von Oder und Neiße nach dem Zweiten Weltkrieg gehören zu den einschneidendsten und tiefgreifendsten Veränderungen in der deutschen Geschichte. Etwa 15 Millionen Deutsche wurden damals aus ihrer Heimat vertrieben, rund 2 Millionen verloren dabei ihr Leben. Nach Bayern kamen bis 1950 2,1 Millionen Heimatvertriebene und Flüchtlinge, die meisten davon Sudetendeutsche. Hinzu kamen seit 1950 rund 640.000 Aussiedler und Spätaussiedler aus sämtlichen Herkunftsgebieten im Osten.

Aktuelles

"Bayern und Tschechien sind starke Partner in Europa"

1511 Pragreise St Marksova

4. November 2015: Bayern und Tschechien sind heute in allen Bereichen, in Wirtschaft, Wissenschaft und auch auf politischer Ebene eng verbunden. „Die Menschen pflegen inzwischen einen intensiven Dialog und ein gutes Miteinander. Sie haben die Chancen und Möglichkeiten genutzt, die sich seit dem Fall des Eisernen Vorhangs ergeben haben,“ betonte Staatssekretär Hintersbergers anlässlich seiner Reise im November 2015 nach Prag. „Heute sind Bayern und Tschechien wieder ein pulsierendes Zentrum in Europa und die bayerisch-tschechische Grenzregion ist eine zentrale Drehscheibe zwischen Ost und West.“ Die Situation auf dem Arbeitsmarkt und auch aktuelle Herausforderungen im sozialen Bereich waren Thema beim Gespräch mit der tschechischen Sozialministerin Michaela Marksová in Prag. Hintersberger hat in Prag außerdem die Deutsche Botschaft im Palais Lobkowitz, die Bayerische Repräsentanz und das Sudetendeutsche Büro besucht. Dabei betonte er: „Die Heimatvertriebenen und die Deutsche Minderheit sind wichtige Brückenbauer. Sie waren von Anfang an Impulsgeber für die gegenseitige Verständigung auf der Basis von Wahrheit und Gerechtigkeit.“

Das Bild zeigt Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger mit der tschechischen Sozialministerin Michaela Marksová.

Weitere Bilder:


Tag der Heimat in Traunreut

Gruppenfoto

19. September 2015. Vertreibung war, ist und bleibt Unrecht. Vertreibung darf kein Mittel der Politik sein - in diesem Sinne setzt der Bund der Vertriebenen mit dem diesjährigen Motto für den Tag der Heimat ein deutliches Zeichen", betonte Bayerns Sozialministerin Emilia Müller anlässlich des zentralen Tags der Heimat des BdV-Landesverbandes in oberbayerischen Traunreut. 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges erinnerte Müller auch an die schrecklichen Geschehnisse, die sich noch in den letzten Tagen und Wochen des Krieges und in den Jahren danach zugetragen haben: "Millionen Deutsche wurden aus ihrer Heimat vertrieben, deportiert und entrechtet. Das Gedenken an ihr Schicksal muss für uns alle immer Mahnung sein, Vertreibung zu ächten", so die Ministerin. Gleichzeitig würdigte sie das hohe gesellschaftliche Engagement der Heimatvertriebenen, ihre Leistungen beim Wiederaufbau Bayerns und ihren intensiven Einsatz für das gute grenzüberschreitende Miteinander und den Dialog mit den östlichen Nachbarländern. Am Waldfriedhof der Stadt Traunreut nahm Frau Staatsministerin an der Einweihung des neuen Heimatkreuzes teil, das sich inmitten einer neugestalteten Erinnerungs- und Gedenkstätte befindet. Traunreut wurde neben Neutraubling, Geretsried, Waldkraiburg und Neugablonz von Heimatvertriebenen nach dem Krieg gegründet.


66. Sudetendeutscher Tag

119.jpeg

22. Mai 2015 - Bayerns Sozialministerin Emilia Müller würdigte mit Blick auf die Eröffnung des 66. Sudetendeutschen Tages in Augsburg den Einsatz der Sudetendeutschen für den Minderheitenschutz und die Menschenrechte.



70 Jahre nach Flucht, Vertreibung und Deportation: Bayern stärkt die Kulturpflege der deutschen Heimatvertriebenen

Suddtmuseum

Das Sudetendeutsche Museum nimmt immer konkretere Gestalt an. Anhand eines Modells kann man sich nunmehr bereits ein Vorstellung davon machen, wie das Museum künftig aussehen wird. Staatsministerin Emilia Müller: „Mit großem Nachdruck haben Bayern und die Sudt. Stiftung dieses Leuchtturmprojekt bayerischer Kulturpolitik vorangebracht. Dass wir gerade jetzt, 70 Jahre nach Flucht, Vertreibung und Deportation das Museumsgebäude im Modell konkret vor Augen haben, ist großartig. Dieses Museum wird einen wichtigen Beitrag leisten, damit Geschichte, Schicksal, Leistung und Kultur der Sudetendeutschen im Bewusstsein der Gesellschaft bleiben. Es muss aber ebenso eine zentrale Stätte eines lebendigen Dialogs mit unseren Nachbarn im Osten sein und so zur Völkerverständigung in Europa beitragen.“ Das Sudetendeutsche Museum wird den Reigen verschiedenster Einrichtungen ergänzen, die in Bayern Kultur und Geschichte der deutschen Heimatvertriebenen und ihrer Heimatregionen präsent halten. Müller: „Den Fortbestand solcher Einrichtungen zu sichern, ist eine wichtige Aufgabe. Hier lässt Bayern die Träger nicht allein. Seit diesem Jahr hat Bayern im Haushalt meines Ministeriums die Möglichkeit geschaffen, die Sanierung solcher Gebäude grundsätzlich zu fördern. Dringend notwendige Erhaltungsmaßnahmen am Egerland-Kulturhaus in Marktredwitz und am Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg stehen für 2015 auf dem Programm.“ Müller betonte weiter, dass die Kulturarbeit in Bayern durch ein ungeheuer reiches und lebendiges Wirken zahlreicher Heimatvertriebener ergänzt wird. Sie dankt allen, die sich hierbei mit großem Engagement ehrenamtlich einsetzen: „Kulturpflege und Kulturerhalt gelingen nur dort, wo die Menschen selbst ihre Kultur leben. Die deutschen Heimatvertriebenen und Spätaussiedler sind hierfür ein glänzendes Vorbild. Ihnen ist es gelungen, in ihrer Heimat – trotz schwersten Repressionen - ihre Sprache und Kultur zu bewahren, sie über die Zeit von Flucht, Vertreibung und Deportation zu retten und bis heute lebendig zu halten. Das ist eine großartige Leistung, die hohe Anerkennung verdient. Bayern wird diese kulturellen Projekte unvermindert weiter unterstützen und hat in den letzten Jahren die Förderung der Kulturarbeit des Bundes der Vertriebenen sogar erhöht. Wir wollen, dass Ihre Kultur, liebe deutsche Heimatvertriebene und Spätaussiedler, auch in Zukunft unsere bayerische Kultur bereichert.“

Das Bild zeigt die Bayerische Staatsministerin Emilia Müller und Franz Pany, Vorstandsvorsitzender der Sudetendeutschen Stiftung mit dem Modell des zukünftigen Sudetendeutschen Museums.

Eröffnung der Bayerischen Repräsentanz in Prag

„Die Eröffnung der Bayerischen Repräsentanz ist ein Meilenstein in der Vertiefung des guten Dialogs zwischen Bayern und Tschechien“, betonte Staatsministerin Emilia Müller anlässlich der Eröffnung der Bayerischen Repräsentanz in Prag am 4. Dezember 2014 durch den Bay-erischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. An der Eröffnung nahmen der tschechische Premierminister Bohuslav Sobotka und weitere hochrangige Gäste aus Politik und Verwaltung beider Länder teil. Auch der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe Bernd Posselt war anwesend. Die Repräsentanz soll ein Ort des gegenseitigen Austausches für bayerische und tschechische Bürgerinnen und Bürger sein. Es sollen dort Kooperationen angebahnt und fachliche Kontakte auf allen Themenfeldern unterstützt werden. Staatsministerin Müller: „Ich freue mich über dieses Schaufenster Bayerns mitten in Prag. Information über Bayern in Tschechien – das ist eine hervorragende Sache. Das stärkt unsere ostbayerische Wirtschaft und das stärkt das Miteinander der Menschen in beiden Ländern.“


Tagung der IHK Regensburg in Pilsen

Tagung Ihk Regensburg Pilsen Neu

"Die Region Pilsen und die Oberpfalz sind wirtschaftliche Kraftzentren", betonte Bayerns Sozialministerin Emilia Müller bei der Tagung der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim unter der Leitung des IHK-Präsidenten Gerhard Witzany in Pilsen.


Besuch der Deutschen Botschaft in Prag

Besuch Prag

03. 09. 2014 - „Der Fall des eisernen Vorhangs vor 25 Jahren war ein Glückstag für Europa! Die schreckliche, gewaltsame Trennung von West und Ost, von Gebieten, die eine jahrhundertelange gemeinsame Geschichte haben, war überwunden. Damals begann für Millionen Menschen eine neue Zukunft in Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie“, betonte Müller bei ihrem Besuch der Deutschen Botschaft in Prag am 3. September 2014.

Pragreise von Staatsministerin Emilia Müller

Besuch Prag 2

„Bayern und Tschechien sind starke Partner in Europa. Wir pflegen eine enge Zusammenarbeit, das macht unsere Länder im globalen Wettbewerb und in Europa erfolgreich. Unser Miteinander wollen wir intensivieren und weiter ausbauen“, betonte Müller bei ihren Gesprächen, die sie, begleitet von Bernd Posselt, in Prag mit Herrn Vize-Premierminister Pavel Bĕlobrádek, der tschechischen Sozialministerin Michaela Marksová, dem Vizeminister für Arbeitsförderung und Beschäftigung Jan Marek, dem Vizeminister für Fremdenverkehr und Tourismus Jiří Houdek sowie dem Fraktionsvorsitzenden der KDU-ČSL Jiří Mihola und dem Vorsitzenden des Ausschusses für europäische Angelegenheiten im Abgeordnetenhaus des tschechischen Parlaments Ondřej Benešik führte. Müller: „Wir waren jahrhundertlang ein gemeinsamer Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturraum. Daran müssen wir wieder anknüpfen. Gerade die nächsten beiden Jahre 2015 und 2016 bieten viele Anlässe, um dies den Menschen lebendig ins Bewusstsein zu rufen“ bekräftigte Müller. „Zusammen mit Tschechien werden wir 2016 eine bayerisch-tschechische Landesausstellung durchführen. Das ist ein Novum und zeigt: Unser Dialog, unser Miteinander ruht auf dem Wissen um die gemeinsame Geschichte. Unsere Regionen war ein geistiges, wirtschaftliches und kulturelles Kraftzentrum in Europa - das wollen wir gemeinsam mit unseren Nachbarn auch künftig sein.“

Eröffnung des 32. Landestreffen der Egerländer

Er _ffnung 32.jpeg

Staatsministerin Müller hält die Festansprache bei 32. Landestreffen der Egerländer in Ingolstadt. Sie betont die großartige Leistung der Egerländer als Brückenbauer für ein modernes zukunftsorientiertes Europa. Ausführlich geht sie außerdem auf das Schicksal und die Leistungen der Egerländer ein, die durch Flucht und Vertreibung ihre Heimat verloren haben, sich in bei uns in Bayern integriert haben und wesentlich zum erfolgreichen Aufstieg unseres Landes beigetragen haben.

Eröffnung des 65. Sudetendeutschentages

Er _ffnung Des 65.jpeg

06. 06. 2014 - Sozialministerin Emilia Müller eröffnete den 65. Sudetendeutschen Tag am 7. und 8. Juni in Augsburg und bekräftigte die Verbundenheit Bayerns mit den Sudetendeutschen.



Verleihung des Ordens "Stern Rumäniens" an Sozialministerin Emilia Müller

1405-124

26.05.2014 - Der Botschafter Rumäniens in Deutschland, Lazar Comanescu, hat Bayerns Sozialministerin Emilia Müller den Orden "Stern Rumäniens" verliehen für ihre Verdienste um die Vertiefung und Weiterentwicklung der Beziehungen von Bayern und Rumänien.


Barrierefreiheit im Haus des Deutschen Ostens (HDO) - Sozialministerin Müller: „Mit dem Aufzug gewinnt das HDO zusätzlich an Attraktivität“

Vertriebene7

Bayerns Sozialministerin Emilia Müller weihte im Haus des Deutschen Ostens in München den neuen Personenaufzug ein. Sie hob dabei heraus, dass mit dieser Inbetriebnahme eine „Barriere“ für die Besucher gefallen ist: „Der Aufzug ist ein Segen für die Besucher, besonders für alle mit Mobilitätseinschränkung. Das Haus des Deutschen Ostens gewinnt dadurch zusätzlich an Attraktivität. Die Maßnahme zeigt aber auch eines: Unser Handeln in Bayern ist darauf gerichtet, die Lebensqualität und die Teilhabe aller Menschen zu verbessern. Wir haben uns daher auch zum Ziel gesetzt, Bayern bis 2023 im gesamten öffentlichen Raum barrierefrei zu machen. Dies gelingt uns nur, wenn alle an einem Strang ziehen. So war es auch bei diesem Projekt. Ich danke deshalb den Verantwortlichen der staatlichen Bauverwaltung sowie des Hauses des Deutschen Ostens, die großes Engagement in das Projekt Aufzug gesteckt haben.“
Das Foto zeigt Bayerns Sozialministerin Emilia Müller mit dem Direktor des Hauses des Deutschen Ostens, PD Dr. Andreas Otto Weber (links), und dem BdV-Landesvorsitzenden in Bayern, Christian Knauer.

Podiumsgespräch im Haus des Deutschen Ostens

Vertriebene6

Bei einem Podiumsgespräch im Haus des Deutschen Ostens (HDO) am 11. Februar 2014 aus Anlass der diesjährigen Gedenktage für Flucht, Vertreibung und Deportation in Ungarn und Bayern betonte Bayerns Sozialministerin Emilia Mül-ler das gute bilaterale Verhältnis von Bayern und Ungarn: „Unsere Beziehungen sind seit der europäischen Wende 1989/1990 von besonderer Qualität und großem Vertrauen geprägt. Dazu beigetragen hat, dass Ungarn vor 25 Jahren den Eisernen Vorhang für DDR-Flüchtlinge öffnete. Ein entscheidender Schritt war ferner, dass das ungarische Parlament bereits 1990 die Vertreibung der Deutschen aus Ungarn aufrichtig bedauerte und sich um Wiedergutmachung bemühte.“ Müller lobte den Schritt Ungarns zur Einführung eines Gedenktages für die ungarndeutschen Opfer der Vertreibung: „Das ist ein wichtiges Signal, um das gesellschaftliche Bewusstsein für das Schicksal der Heimatvertriebenen und Spätaussiedler wachzuhalten und zu vertiefen.“ Dieser Tag sei ebenso wie der Bayerische Gedenktag, der erstmals am 14. September 2014 begangen wird, ein Zeugnis für Verständigung und Aussöhnung in Europa. Mit Blick auf ein verantwortungsvolles Miteinander der Völker bekräftigte die Ministerin: „Ziel muss sein, das vereinte Europa mutig und überzeugend im Sinne der europäischen Wertegemeinschaft weiterzuentwickeln.“

Das Foto zeigt von links: PD Dr. Andreas Otto Weber (HDO-Direktor), Tamás Mydlo (Generalkonsul von Ungarn), Dr. György Csóti (Abgeordneter des ungarischen Parlaments), Christian Knauer (BdV-Landesvorsitzender), Emilia Müller (Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration), Gabriella Scherer (Leiterin des Ungarndeutschen Bildungszentrums Baja/Ungarn) und PD Dr. Márta Fata (Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde Tübingen).

Gespräch von Frau Staatsministerin Emilia Müller mit Hartmut Koschyk, MdB, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten.

Vertrieben5

24.01.2014 - In einem Gespräch mit Hartmut Koschyk, MdB, der von der Bundesregierung zum Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten berufen wurde, betonte Bayerns Sozialministerin Emilia Müller: „Die Fortführung und Beibehaltung des Amtes ist ein klares Signal dafür, dass diese Thematik der Bundesregierung weiterhin wichtig ist. Mit Hartmut Koschyk wird ein ausgewiesener Experte im Bereich des Themas Vertriebene, Spätaussiedler und Deutsche Minderheit dieses Amt innehaben. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.“ Hartmut Koschyk würdigte die hohen Leistungen und Verdienste Bayerns im Hinblick auf die gelungene Integration und die nachhaltige Bewahrung der Kultur der Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler, insbesondere der Deutschen aus Russland. „Bayern leistet Vorbildhaftes, um Geschichte, Kultur, Leistung und Schicksal der Heimatvertriebenen und Spätaussiedler im Sinne von § 96 BVFG im Bewusstsein zu halten. Bayern und der Bund stehen beispielsweise bei der Förderung des Sudetendeutschen Museums, des Ostpreußischen Kulturzentrums in Ellingen und des Kunstforums Ostdeutsche Galerie in Regensburg Seite an Seite“, so Hartmut Koschyk. Ein besonderes Anliegen seien ihm neben den Minderheiten in Deutschland, die zu seinem Aufgabenbereich gehören, auch die Deutschen in den östlichen Ländern Europas. Müller betonte, dass die Deutschen Minderheiten beim Erhalt ihrer deutschen Sprache unterstützt werden müssen: „Der Erhalt der deutschen Sprache ist wichtig, damit die Deutschen Minderheiten ihre Identität wahren und ihre Kultur, ihre Traditionen und ihr Brauchtum erhalten können.“ Ministerin Müller und Hartmut Koschyk bekräftigten ihren Willen, in all diesen Fragen eng und vertrauensvoll zusammenzuarbeiten.

Gespräch von Frau Staatsministerin Emilia Müller mit dem tschechischen Generalkonsul Josef Hlobil

Vertrieben4

18.12.2013. - Zu einem Meinungsaustausch im Bayerischen Sozialministerium trafen sich Staatsministerin Emilia Müller, die Schirmherrschaftsministerin der Sudetendeutschen, und der tschechische Generalkonsul Josef Hlobil in München. Unter Berufung auf den Besuch des früheren tschechischen Premierministers Petr Nečas im Februar dieses Jahres in München zeigten sich die Gesprächspartner überzeugt davon, dass das nachbarschaftliche Miteinander von Bayern und Tschechien weiterhin von Dynamik geprägt sein wird. Man sprach über die Durchführung der bayerisch-tschechischen Landesausstellung im Jahr 2016 und die Errichtung eines bayerischen Verbindungsbüros in Prag. Ein zentraler Meilenstein in den nächsten Jahren wird auch die Errichtung des Sudetendeutschen Museums in München sein. Ostbayern als Grenzregion zu Böhmen maß Emilia Müller eine wichtige gestaltende Brücken- und Mittlerfunktion in den gemeinsamen Beziehungen zu.

Verlässliche Politik für die deutschen Heimatvertriebenen und Spätaussiedler wird fortgesetzt

Vertrieben1

22.10.2013. - Bayerns neue Schirmherrschaftsministerin der Sudetendeutschen Emilia Müller betont unmittelbar nach der Übernahme ihres Amtes als Sozialministerin: „Ich werde die verlässliche Politik Bayerns für die Sudetendeutschen, für alle deutschen Heimatvertriebenen und Spätaussiedler nahtlos fortsetzen. Ihr Schicksal, ihre Kultur und ihre Leistungen für unser Land im Bewusstsein zu halten, ist eine wichtige Aufgabe. Die deutschen Heimatvertriebenen und Spätaussiedler haben wesentlich zum Erfolg Bayerns beigetragen und sind wichtige Brückenbauer in Europa. Auf diesem Weg wird die Staatsregierung die Heimatvertriebenen und Spätaussiedler weiter unterstützen und eng an ihrer Seite stehen.“ Die Ministerin begrüßt insbesondere die Errichtung des Sudetendeutschen Museums in München. „Wir brauchen ein solches Museum für unseren vierten Stamm. Die Nachbarschaft zum Sudetendeutschen Haus und zum Haus des Deutschen Ostens bietet eine großartige Chance für eine enge Zusammenarbeit, von der alle Heimatvertriebenen und Spätaussiedler profitieren. Dieses Museum soll auch zu einem zentralen Ort der Begegnung und des Dialogs – insbesondere mit unseren tschechischen Nachbarn – werden.“

Weichenstellungen für das Sudetendeutsche Museum

Vertrieben2


29.11.2013. - Sozialministerin Emilia Müller leitete am 29.11.2013 die 81. Sitzung des Stiftungsrates der Sudetendeutschen Stiftung als Vertreterin des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Der Vorstand und die Mitglieder des Stiftungsrates konnten Frau Staatsministerin Müller zum ersten Mal als ihre Schirmherrschaftsministerin in diesem Gremium begrüßen. Als Vorsitzender des Stiftungsvorstandes berichtete Franz Pany über die Fortschritte bei der Planung des Sudetendeutschen Museums. Frau Staatsministerin dankte ihm und allen Beteiligten für ihren Einsatz. „Wir werden dieses Zukunftsprojekt weiter konsequent voran bringen“ so die Schirmherrschaftsministerin der Sudetendeutschen. „Wichtige Entscheidungen und Weichenstellungen sind in diesem Jahr gefallen: Der Freistaat Bayern errichtet das Museum als staatliche Hochbaumaßnahme und stellt hierfür 20 Mio € zur Verfügung. Die Sudetendeutsche Stiftung wird Träger des Betriebs des Museums. Im Rahmen des Bayerischen Kulturkonzepts wird der Freistaat Bayern die Sudetendeutsche Stiftung bei den Betriebskosten finanziell unterstützen.“ Der Bund wird die Errichtung des Sudetendeutschen Museums mit 10 Mio € fördern.

Treffen von Frau Staatministerin Emilia Müller mit den Spitzenvertretern der Deutschen Minderheit aus Rumänien sowie den Spitzenvertretern der in Deutschland lebenden Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen in München

Vertrieben3

06.12.2013. - Frau Staatsministerin unterstrich, dass der gemeinsame Termin im Bayerischen Sozialministerium ausdrücklich das gute und konstruktive Miteinander der in Deutschland lebenden Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen sowie der Deutschen Minderheit in Rumänien zeige. Sie seien echte Brückenbauer im geeinten Europa. Die Leistungen der Banater Schwaben und der Siebenbürger Sachsen für die Verständigung und den Dialog mit dem EU-Land Rumänien seien beispielhaft, so Emilia Müller.
Teilnehmer des Gespräches (v.l.n.r.): Herr Peter Dietmar Leber, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Banater Schwaben in Deutschland, Herr Dr. Bernd Fabritius, MdB, Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Herr Dr. Paul Jürgen Porr, Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien, Frau Unterstaatssekretärin Christiane Gertrud Cosmatu, Repräsentantin der DFDR im Departement für Interethnische Beziehungen der rumänischen Regierung, Herr Abgeordneter Ovidiu Ganț, Vertreter des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) im Rumänischen Parlament.

Bayern - verlässlicher Partner der Heimatvertriebenen

Der Freistaat Bayern stellt sich seit jeher den damit verbundenen Herausforderungen durch seine Vertriebenen- und Aussiedlerpolitik mit besonderem Engagement. Der Freistaat setzt sich in Bayern, in Deutschland und in Europa mit Nachdruck für die berechtigten Interessen und Anliegen aller Heimatvertriebenen ein. Er ist für alle Vertriebenen ein verlässlicher Partner und hat mit dem Haus des Deutschen Ostens 1970 eine eigene zentrale staatliche Einrichtung geschaffen, die Kultur-, Bildungs- und Begegnungsstätte für alle Heimatvertriebenen ist und sie durch Förderungen und Beratung unterstützt. Über die Sudetendeutsche Volksgruppe hat der Freistaat Bayern durch seine Schirmherrschaft seit 1954 (1962 verbrieft) ein besonderes Obhutsverhältnis. Für die Landsmannschaft Ostpreußen übernahm der Freistaat 1978 die Patenschaft.

Pflege der Geschichte und der Kultur der Deutschen im Osten

Dem Freistaat Bayern ist es ein wichtiges Anliegen, Schicksal, Leistungen und Kultur der deutschen Heimatvertriebenen, Flüchtlinge und Aussiedler lebendig im Bewusstsein der Bevölkerung zu halten. Die Geschichte und Kultur der Deutschen im Osten ist Teil unserer deutschen Geschichte und Identität. Das kulturelle Erbe der Deutschen im Osten zu pflegen und weiterzuentwickeln, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die niemals endet. Sie ist auch ein gesetzlich verankerter Auftrag, der Bund und Länder verpflichtet (§ 96 Bundesvertriebenengesetz). 

Zusätzliche Informationen

audit berufundfamilie

Berufundfamilie Logo

Zertifikat zur Vereinbarkeit von Job und Familie

Mehr Informationen

Haus des Deutschen Ostens

Haus Des Deutschen Ostens

Kultur-, Bildungs- und Begegnungs­stätte sowie Ansprechpartner für alle Lands­mannschaften

hdo.bayern.de

Haus der Heimat Nürnberg

Haus Der Heimat Nuernberg

Kultur- und Begegnungszentrum der Vertriebenen in der Metropolregion Nürnberg

hausderheimat-nuernberg.de

Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg

Logo Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regenesburg

kog-regensburg.de

Bund der Vertriebenen in Bayern

Bdv Logo

bdv-bayern.de

Sozial-Fibel

Ein Lexikon über soziale Hilfen, Leistungen und Rechte.

Alle Stichworte von A bis Z