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Der Europäische Sozialfonds in Bayern

Der Europäische Sozialfonds bietet Menschen eine Chance, sich für den wandelnden Arbeitsmarkt zu qualifizieren.

Investitionen in Menschen sind unsere Zukunft

Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist das bedeutendste Förderinstrument der Europäischen Union, um die Beschäftigung zu fördern. Er steht für die konkrete Unterstützung der Menschen durch Ausbildung und Qualifizierung und fördert die Anpassung an die Arbeitswelt.

Bayern profitiert seit Jahrzehnten vom ESF. Da Bayern wirtschaftlich sehr stark ist, sind Fachkräfte und innovative Ideen für den Arbeitsmarkt gefragt. Die Sicherung des Fachkräftenachwuchses, aber auch die Verringerung von Langzeitarbeitslosigkeit und die Schulbildung spielen in Bayern eine wichtige Rolle.

Insgesamt stehen rund 600 Millionen Euro für die Umsetzung des bayerischen Programms in der Förderperiode 2014 – 2020 zur Verfügung. Davon werden rund 298 Millionen Euro aus Mitteln des ESF finanziert. Der ESF fördert in der Regel bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten. Der Rest wird durch private sowie öffentliche Drittmittel (z. B. der Unternehmen, des Bundes oder des Landes) erbracht.

In Bayern konzentriert sich die Förderung auf drei große thematische Ziele:

  • Ziel A: „Beschäftigung fördern.“ (314,3 Millionen Euro): Junge Menschen werden beim Eintritt in Ausbildung unterstützt. Außerdem wird die Anpassung der Arbeitskräfte an die sich verändernde Arbeitswelt, die Existenzgründung, die Qualifizierung von Auszubildenden oder die Gleichstellung von Frauen und Männern gefördert.
  • Ziel B: „Armut bekämpfen.“ (157,2 Millionen Euro): Die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit steht im Mittelpunkt dieser Förderung.
  • Ziel C: „In Bildung investieren.“ (100,4 Millionen Euro): Durch geeignete schulische Maßnahmen sollen Divergenzen in den Bildungschancen, die aufgrund von sozialen Nachteilen bestehen, verringert werden.