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Sozial-Fibel

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Bestattungskosten

Unfallversicherung

Bei Tod durch Arbeitsunfall oder Berufskrankheit wird Sterbegeld in Höhe von einem Siebtel der im Zeitpunkt des Todes geltenden Bezugsgröße (2015: 4.860 € West, 4.140 € Ost) gezahlt. Außerdem werden die Kosten der Überführung des Verstorbenen an den Ort der Bestattung übernommen, wenn der Versicherte außerhalb des Wohnorts tödlich verunglückt ist.

§ 64 Sozialgesetzbuch VII

Zuständig: Gesetzliche Unfallversicherungsträger

www.dguv.de

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Kriegsopferversorgung

Beim Tod eines rentenberechtigten Beschädigten oder Hinterbliebenen (Kriegsopfer, Hilfen für) steht demjenigen, der die Bestattung besorgt, ein Bestattungsgeld zu.

Von diesem sind die Kosten der Bestattung zu bestreiten. Ein verbleibender Überschuss ist den Angehörigen zu zahlen, mit denen der Verstorbene in häuslicher Gemeinschaft lebte, und zwar in folgender Reihenfolge: Ehegatte, Lebenspartner, Kinder, Eltern, Stiefeltern, Pflegeeltern, Enkelkinder, Großeltern, Geschwister, Geschwisterkinder. Das Bestattungsgeld beträgt bei Beschädigten, die an den Folgen der anerkannten Gesundheitsstörungen sterben, und beim Tod einer Witwe oder des hinterbliebenen Lebenspartners, die mindestens ein waisenrenten- oder waisenbeihilfeberechtigtes Kind hinterlassen, jeweils 1.674 €, in allen anderen Fällen 838 €. Auf diese Beträge sind jedoch gesetzliche Leistungen anzurechnen, die von anderer Seite für den gleichen Zweck gewährt werden. Stirbt ein Beschädigter außerhalb seines Wohnortes, so sind unter besonderen Voraussetzungen auch die Kosten der Überführung des Verstorbenen an den Ort der Bestattung erstattungsfähig.

Darüber hinaus können auch Leistungen der Kriegsopferfürsorge in Betracht kommen.

§§ 36, 53 Bundesversorgungsgesetz; § 27a Bundesversorgungsgesetz i.V.m. § 74 Sozialgesetzbuch XII

Zuständig: Zentrum Bayern Familie und Soziales - Versorgungsamt, Zentrum Bayern Familie und Soziales - Hauptfürsorgestelle, Kriegsopferfürsorgestellen bei den Landratsämtern und kreisfreien Städten, bei Heimunterbringung Kriegsopferfürsorgestellen bei den Bezirken

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Sozialhilfe

Der Träger der Sozialhilfe übernimmt die erforderlichen Bestattungskosten, wenn den hierzu Verpflichteten nicht zugemutet werden kann, die Kosten zu tragen. Als anspruchsberechtigte Personen kommen insbesondere in Betracht: die Erben, vertraglich Verpflichtete oder Unterhaltsverpflichtete des Verstorbenen bzw. - soweit vorstehende Verpflichtete nicht vorhanden sind - auch Personen, die nach der Bestattungsverordnung zur Besorgung der Bestattung verpflichtet sind.

Als Kosten wird der Aufwand für eine würdige, den örtlichen Verhältnissen entsprechende einfache Bestattung einschließlich aller Gebühren übernommen. Überführungskosten werden getragen, wenn die Besonderheit des Einzelfalles dies rechtfertigt.

§ 74 Sozialgesetzbuch XII

Zuständig: Sozialhilfeverwaltungen bei den Landratsämtern und kreisfreien Städten, bei Heimunterbringung Sozialhilfeverwaltungen bei den Bezirken

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Lastenausgleich

Für Empfänger von Kriegsschadenrente und deren Ehegatten, die am 1. Januar 2006 an der Sterbevorsorge nach § 277 LAG teilnehmen, wird im Falle ihres Todes ein Sterbegeld von je 750,00 Euro gewährt. Zu den entstehenden Kosten trägt der Unterhaltsempfänger monatlich 2,00 Euro bei; dieser Betrag wird von den laufenden Zahlungen an Kriegsschadenrente einbehalten.

§ 292b Lastenausgleichsgesetz

Bundesausgleichsamt

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