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Scharf: „Minijobs sind wichtiger denn je – sie sind eine Brücke in den Arbeitsmarkt“

Bayerns Arbeitsmarkt im Februar 2026 – Flexibilität hilft der Wirtschaft

060.26

Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist im Februar 2026 im Vergleich zum Vormonat um rund 3.700 Personen beziehungsweise 1,1 Prozent gesunken. Insgesamt waren 341.061 Menschen arbeitslos gemeldet.

Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf fordert ein Ende der Debatte um die Beschränkung von Minijobs: „Unser Land braucht dringend mehr Wachstum und Beschäftigung. Hauptziel muss dabei sein, so viele Menschen wie möglich in sozialversicherungspflichte Beschäftigungsverhältnisse zu bringen. Beschäftigte wie auch Wirtschaft verlangen Flexibilität. Hier spielen Minijobs eine zentrale Rolle. Sie sind wichtiger denn je. Minijobs stellen für viele Arbeitslose eine wichtige Brücke zurück in den Arbeitsmarkt dar. Sie ermöglichen es Unternehmen flexibel zu agieren und Auftragsspitzen abzufedern. Wer den Abgesang auf Minijobs hält, verkennt also ganz elementar, dass auch sie einen Beitrag leisten, Arbeit und Aufschwung schaffen.“ 

Mit einer Arbeitslosenquote von 4,4 Prozent behauptet Bayern im Bundesländervergleich seinen Spitzenplatz und liegt unverändert weit unter dem Bundesdurchschnitt von 6,5 Prozent.