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Radikalisierung hat kein Geschlecht

Politische und religiös begründete Radikalisierung gibt es in vielen Ausprägungen. Wir neigen dazu, überwiegend die Radikalisierung junger Männer wahrzunehmen, mit der Gefahr, dass unsere Vorstellung die Wirklichkeit verzerrt. Denn ist Radikalisierung überhaupt geschlechtsspezifisch?

Die Realität zeigt, dass sich auch Mädchen und Frauen radikalisieren. Aus den gleichen Gründen wie Männer? Unterscheiden sich eventuell Auswirkungen und Auftreten? Je mehr wir über die Wege wissen, die bei Männern und Frauen zur Radikalisierung führen, desto früher können wir rechtzeitig erste Tendenzen wahrnehmen und mit einer aufgeschlossenen Radikalisierungsprävention darauf reagieren.

 

Männer radikalisieren sich oft schon als Jugendliche.
Frauen auch.

Das Schlagwort „Gender“ ist seit Jahren in aller Munde – auch bei den Fachkräften im Bereich der Radikalisierungsprävention. Doch was verbirgt sich dahinter? Wie hängen Geschlecht und Radikalisierung überhaupt zusammen? Was ist geschlechtersensible Präventionsarbeit? Gemeinsam mit Expertinnen und Experten wollen wir Licht ins Dunkel bringen, Begriffe klären, Vorurteile ausräumen und nach praktischen Ansätzen in der Prävention suchen.

Gemeinsam Wissen praxistauglich gestalten!

Theoretisches Wissen ist gut, führt aber nur mit der geeigneten praktischen Umsetzung ans Ziel. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Wir laden Sie deshalb ein, Ihre Erfahrungen aus Ihrem Berufsalltag zur Radikalisierungsprävention und Ihre Überlegungen zu sinnvollen und notwendigen Maßnahmen mit uns zu teilen. Nutzen Sie dazu einfach die Möglichkeit, Mitteilungen zu hinterlassen, am Ende dieser Webseite. Alle Angaben sind dabei natürlich freiwillig und völlig anonym.

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Die Fachbeiträge: Geschlecht und Radikalisierung

Geschlecht, Gender, Radikalisierung – alltägliche Begriffe, die intuitiv zum Einsatz kommen. Aber was bedeuten sie eigentlich genau? Unsere Expertinnen und Experten zum Thema Geschlecht und Radikalisierung klären diese Begriffe und geben spannende Einblicke darüber hinaus. Hier können Sie jetzt schon mal einen ersten Eindruck gewinnen – die Interviews in voller Länge folgen in Kürze!
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Dr. Maya Götz, Leiterin des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen.

Ihr Thema: Wo liegt der Unterschied zwischen biologischem Geschlecht Gender, was ist „typisch männlich“ und was „typisch weiblich“ und wie wirkt sich die geschlechterspezifische Zuweisung auf Verhaltens und Erziehung aus?

Alexander Ritzmann, Politikwissenschaftler mit den Themenfeldern Demokratieförderung und Prävention von gewaltorientiertem Extremismus.

Sein Thema: Radikalisierung als Versuch, das eigene unbefriedigende Leben zu verbessern und sich deshalb für entsprechende „haltgebende“ Angebote bestimmter Gruppierungen zu öffnen. Außerdem: die Rolle sensibler Präventionsarbeit.

PD Dr. habil. Eva Herschinger, Senior Researcher am CISS an der Universität der Bundewehr München.

Ihr Thema: Der Einfluss von Klischeedenken auf die Wahrnehmung von Radikalisierung sowie die Vorzüge und Nachteile des Schwarz-Weiß-Denkens.

 

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Haben Sie Anregungen oder Fragen zu besonderen Aspekten im Bereich Geschlecht und Radikalisierung? Welche Themen sind für Sie besonders relevant? Worüber möchten Sie mehr erfahren? Alle Angaben sind dabei natürlich freiwillig und völlig anonym.

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Die Maßnahme „Radikalisierung hat kein Geschlecht“ des Landesdemokratiezentrums wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

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