Hauptinhalt

Bayerischer Aktionsplan Jugend

Mit dem Bayerischen Aktionsplan Jugend soll das aktuell hohe politische Interesse der Jugend aufgegriffen werden. Ziel ist es, die Meinungsbildung junger Menschen zu fördern und wertzuschätzen, in verstärkten Dialog mit der Jugend zu treten und ihre Forderungen noch ernster zu nehmen.

Die fünf Handlungsfelder des Aktionsplans

Der Aktionsplan Jugend benennt die folgenden Handlungsfelder:

  • „Dialog mit der Jugend intensivieren“
  • „Öffentliche Plattformen für Jugendanliegen schaffen“
  • „Jugendthemen vor Ort weiterentwickeln“
  • „Außerschulische Demokratiebildung stärken“
  • „Jugendwerker“ (Fachkräfte und Ehrenamtliche) unterstützen“

Seit Herbst 2019 werden die Maßnahmen des Aktionsplans Jugend sukzessive umgesetzt.

Dazu zählen aktuell u. a.:

 

Aktion #JugendMITWirkung

 

Mit der Aktion #JugendMITWirkung erhalten junge Menschen die Möglichkeit, dem Ministerium mitzuteilen, was sie unter Partizipation verstehen und wie junge Menschen noch mehr beteiligt werden können. So können auch junge Menschen, die sich noch nicht beteiligen, eigene Ideen und Impulse einbringen. Die Aktion soll den Dialog mit der Jugend intensivieren, eine Plattform für Jugendanliegen schaffen und die außerschulische Demokratie-Bildung stärken.

 

Digitaler Hackathon #IdeenFürDieJugend

 

Junge Menschen sollen die Möglichkeit bekommen, eigene innovative Kontakt- und Partizipationsformate im digitalen Raum zu entwickeln. Der Bayerische Jugendring (BJR), veranstaltet dazu – im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Sozialministerium für Familie, Arbeit und Soziales – vom 8. bis 10. Oktober 2021 einen digitalen Hackathon. Unterstützt wird er dabei vom JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis. Für die anschließende, praktische Verwirklichung der erarbeiteten Ideen steht ein Jugendbudget in Höhe von einer Million Euro zur Verfügung.

Mehr zum Hackathon finden Sie unter ideenfuerdiejugend.de

 

Modellprojekt „Digitale Streetworker“

 

Das Modellprojekt „Digitale Streetworker“ bringt Jugendarbeit in den digitalen Raum – dort wo sich junge Menschen tagtäglich aufhalten. Dafür werden pro Regierungsbezirk zwei „Digitale Streetworker“ eingesetzt, die auf digitalen Plattformen und in Social Media-Anwendungen tätig werden. Sie sollen jungen Menschen im Netz begegnen, sie begleiten, unterstützen und beraten. Darüber hinaus können junge Menschen bei Bedarf auch auf analoge Angebote der Jugendarbeit/Streetwork aufmerksam gemacht und informiert werden. Die Umsetzung des Projekts erfolgt – im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem StMAS - durch den Bayerischen Jugendring (BJR). Fachlich begleitet wird der BJR dabei vom Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF).

 

Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit

 

Vom 20. - 22. September 2021 fand bereits zum dritten Mal der Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit in Nürnberg statt. Die Fachveranstaltung bot zahlreiche Möglichkeiten für gemeinsamen Austausch und fachpolitische Debatten. Teilnehmende waren Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Fachpraxis, Verwaltung und Politik mit Arbeitsschwerpunkten im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit.

Der Kongress war eine Veranstaltung des Forschungsverbundes DJI/TU Dortmund und des BJR in Kooperation mit der Stadt Nürnberg. Gefördert wurde der Kongress aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Bayerischen Sozialministeriums sowie der Stadt Nürnberg.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website bundeskongress-kja.de

 

Bayerischer Tag der Jugend in Brüssel

 

Beim Bayerischen Tag der Jugend in Brüssel handelt es sich um ein Partizipationsformat auf europäischer Ebene. Hier können junge Menschen u.a. mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments und der Kommission diskutieren. Ziel der Veranstaltung ist es, bayerische Anliegen der Jugend nach Brüssel und europäische Themen nach Bayern zu tragen. Im Jahr 2016 wurde der Bayerische Tag der Jugend in Brüssel von der Bayerischen Staatsregierung und dem BJR ins Leben gerufen. Nachdem die Veranstaltung coronabedingt verschoben wurde, soll sie nun im Jahr 2022 zum fünften Mal stattfinden.  

 

StMAS-Besuchsprogramm für außerschulische Gruppen

 

Politisch interessierte Jugendliche erhalten über das StMAS-Besuchsprogramm einen Einblick in die Arbeit und in die Abläufe eines Ministeriums. So hat der Freistaat Bayern eine Möglichkeit geschaffen, mit jungen Menschen direkt in Kontakt zu treten. Ziel des Projekts ist es, die außerschulische Demokratie-Bildung zu stärken und eine Plattform für Jugendanliegen zu schaffen.

Weiterführende Informationen sind auf der Website des BJR zu finden bjr.de