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Weibliche Genitalbeschneidung, Female Genital Mutilation (FGM)

Bereitstellung und Förderung im Rahmen einer modellhaften Projektförderung zur Bekämpfung von weiblicher Genitalbeschneidung (FGM) im Bereich Aufklärung, Sensibilisierung und Prävention.

Das Konzept der Bayerischen Staatsregierung zum Gewaltschutz und zur Gewaltprävention beinhaltet Ziele und Maßnahmen von der Aufklärung und der Sensibilisierung über zielgruppenspezifische Beratungs- und Hilfeangebote bis zur Hilfe für Betroffene und der Arbeit mit Täterinnen und Tätern, um weitere Gewalttaten zu vermeiden. Die Maßnahmen sind in einen 3-Stufen-Plan gegliedert, mit dem das Hilfesystem für von Gewalt betroffene Personen in Bayern ausgebaut wird. Die beiden ersten Stufen befassen sich ausschließlich mit dem Gewaltschutz für Frauen und ihre mitbetroffenen Kinder. Die dritte Stufe zielt auch auf Angebote für weitere Personengruppen – zum Beispiel Mädchen und Frauen, die von weiblicher Genitalbeschneidung/Female Genital Mutilation (FGM) bedroht sind. Hier ist ein ressortübergreifendes und interdisziplinäres Vorgehen gefordert.

Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales plant derzeit im präventiven Bereich der weiblichen Genitalbeschneidung eine Infrastruktur in Bayern für Beratung, Vernetzung und Schulung auf- und auszubauen. 

Träger, die interessiert sind, an der Beratung, Vernetzung und Schulung im präventiven Bereich gegen weibliche Genitalbeschneidung mitzuwirken oder Träger, die bereits Berührungspunkte in diesem Bereich hatten und ihre Erfahrungen einbringen möchten, werden gebeten, sich möglichst bis zum 18. September 2020 beim Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales zu melden. Bei Interesse an einer modellhaften Projektförderung bitten wir eine Projektskizze einzureichen.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch unter (089) 1261 1224 oder per E-Mail an

grundsatz-fgp@stmas.bayern.de zur Verfügung.