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Bayern fördert die berufliche Ausbildung von jungen Menschen.

Bessere Chancen für junge Menschen

Nach der Schule eine Berufsausbildung beginnen – das ist der Wunsch vieler junger Menschen. Sie wissen: eine erfolgreiche Berufsausbildung ist die Basis für finanzielle Unabhängigkeit und eine gelingende Erwerbsbiografie.

Die Bayerische Staatsregierung unterstützt dieses Bemühen mit der „Allianz für starke Berufsbildung in Bayern“, der erfolgreiche Kooperation mit den Organisationen der Wirtschaft und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit.

Als Teil der „Allianz für starke Berufsbildung in Bayern“ verbessert die bayerische Ausbildungsinitiative "Fit for Work" gezielt die Ausbildungschancen von jungen Menschen, die einem besonderen Wettbewerb unterliegen.

Fördermaßnahme „Fit for Work – Chance Ausbildung“

Mit der Fördermaßnahme „Fit for Work – Chance Ausbildung“ wendet sich die Bayerische Staatsregierung an die Ausbildungsbetriebe. Einen Zuschuss (aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds) gibt es für die betriebliche Ausbildung von Jugendlichen, die einem besonderen Wettbewerb unterliegen.

Bitte beachten Sie die in den Förderhinweisen genannten Antragsfristen.

Die Eckpunkte der Fördermaßnahme im Überblick
 

Eckpunkte Fit for Work – Chance Ausbildung
Zielgruppe Zur Zielgruppe zählen junge Menschen, die deutsche Staatsangehörige oder Staatsbürger eines EU-Mitgliedstaates sind.

Zur Zielgruppe zählen auch Jugendliche aus Drittstaaten, soweit sich diese mit gesichertem Aufenthaltsstatus in Bayern aufhalten (z. B. anerkannte Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit Aufenthaltserlaubnis).
Stichtag Als Stichtag für die Abgrenzung gilt der im Berufsausbildungsvertrag vereinbarte Beginn der betrieblichen Ausbildung.
Weitere Informationen Im Folgenden finden Sie weitere Informationen zur Fördermaßnahme. Ihr Ansprechpartner bei weiteren Fragen:

Zentrum Bayern Familie und Soziales
Hegelstraße 2
95447 Bayreuth
Hotline: (0921) 60 53 388 (vormittags)
Schreiben Sie uns eine E-Mail

 

Informationen zur Fördermaßnahme und häufig gestellte Fragen

Die Förderung „Fit for Work – Chance Ausbildung“ aus dem Europäischen Sozialfonds wendet sich unmittelbar an die Ausbildungsbetriebe. Antragsberechtigt sind:

Ausbildungsbetriebe (keine Beschränkung auf KMU) mit Sitz oder im Handelsregister eingetragener Niederlassung in Bayern,

  • die einen Ausbildungsvertrag für eine betriebliche (duale) Berufsausbildung
  • in einem anerkannten Ausbildungsberuf nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) abschließen.

Mit „Fit for Work – Chance Ausbildung“ werden Ausbildungsverhältnisse mit Jugendlichen gefördert, deren Chancen auf dem Ausbildungsstellenmarkt verringert sind, durch persönliche, bildungsmäßige oder soziale Umstände.

Zur Zielgruppe zählen:

  1. Jugendliche, die im aktuellen Schuljahr eine Ausbildung beginnen, wenn sie entweder die allgemeinbildende Schule oder eine Wirtschaftsschule ohne Abschluss verlassen haben; oder wenn sie nach Verlassen einer allgemeinbildenden Schule oder einer Wirtschaftsschule und vor Abschluss des Ausbildungsvertrags verpflichtet waren, in einem Unterrichtsangebot für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz (z. B. JoA-Klasse, Klasse des Berufsvorbereitungsjahres) die Berufsschulpflicht zu erfüllen. Hinweis: Jugendliche, die einen mittleren Schulabschluss erreicht haben, werden von Ziffer 1 und 2 nicht umfasst, sie sind von der Berufsschulpflicht befreit.
  2. Jugendliche, die als Schülerin/Schüler einer Praxisklasse einer bayerischen Mittelschule die Schule verlassen haben.
  3. Jugendliche, die bereits im Vorjahr oder früher eine allgemeinbildende Schule oder eine Wirtschaftsschule verlassen haben und als sogenannte Altbewerberinnen und Altbewerber eine Ausbildung beginnen. Zu den Altbewerberinnen und Altbewerbern zählen z. B. auch Jugendliche aus den Klassen zur Berufsvorbereitung der Berufsschulen (Berufsintegrationsklassen). Von Satz 1 sind nicht umfasst Jugendliche, die den mittleren Schulabschluss oder die Hochschulreife erworben haben.
  4. Jugendliche, die eine berufliche Ausbildung in einem Teilzeitausbildungsverhältnis nach den Vorschriften des BBiG oder der HwO machen. Zur Zielgruppe zählt nicht, wer das Ausbildungsverhältnis in Teilzeit durchführt, weil zeitgleich mit der betrieblichen Ausbildung ein Studium absolviert oder eine Bildungseinrichtung besucht wird, die zu einem höherwertigen Bildungsabschluss führt.
    Zur Zielgruppe zählen nicht die Jugendlichen, die an einem ESF-geförderten „Innovativen Projekt zur Verbesserung der Berufsausbildung in Teilzeit“ teilnehmen. Soweit Jugendliche an einem solchen Projekt teilnehmen, wird der Ausbildungsbetrieb vor Beginn der Ausbildung vom Projektträger informiert.
  5. Jugendliche, die für die erfolgreiche Durchführung der Ausbildung auf ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) gem. § 75 Drittes Sozialgesetzbuch – SGB III angewiesen sind, wenn der Jugendliche spätestens sechs Monate nach Beginn der Ausbildung mit einem Maßnahmenträger eine Vereinbarung über abH geschlossen hat.
  6. Jugendliche, die für die erfolgreiche Durchführung der Ausbildung auf das Instrument der Assistierten Ausbildung (AsA) gem. § 130 SGB III angewiesen sind, wenn der Ausbildungsbetrieb spätestens zwölf Monate nach Beginn der Ausbildung einen Kooperationsvertrag mit dem Maßnahmenträger und dem daran teilnehmenden Jugendlichen für die ausbildungsbegleitende Phase abgeschlossen hat.

Zur Zielgruppe der Förderung „Fit for Work – Chance Ausbildung“ zählen junge Menschen, die deutsche Staatsangehörige oder Staatsbürger eines EU-Mitgliedstaats sind. Zur Zielgruppe zählen auch Jugendliche aus Drittstaaten, soweit sich diese mit gesichertem Aufenthaltsstatus in Bayern aufhalten (z. B. anerkannte Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit Aufenthaltserlaubnis).

Geflüchtete, über deren Asylantrag noch nicht entschieden ist (Gestattete) oder Jugendliche, die sich als Geduldete in Deutschland aufhalten, zählen nicht zur förderfähigen Zielgruppe der ESF-Förderung „Fit for Work – Chance Ausbildung“.

Altersgrenze: Gefördert werden junge Menschen, die am Tag des Beginns der Berufsausbildung das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

  • Für geflüchtete Jugendliche mit Aufenthaltserlaubnis („anerkannte Asylbewerberinnen und Asylbewerber“) ist nach den Förderhinweisen „Fit for Work – Chance Ausbildung“ eine Förderung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds möglich, wenn und soweit die Anspruchsvoraussetzungen der Förderhinweise nachgewiesen sind.
  • Die Aufenthaltserlaubnis ist dem Ausbildungsbetrieb und für den Förderantrag vorzulegen.
  • Maßgebend ist der Aufenthaltsstatus am Tag des im Berufsausbildungsvertrag vereinbarten Beginns der betrieblichen Ausbildung.

Gefördert werden die Kosten der vom Betrieb geschuldeten Ausbildungsvergütung.

Der Ausbildungsbetrieb kann einen Zuschuss in Höhe von 4.400 Euro erhalten für eine Ausbildungszeit von 22 Monaten. Bei kürzeren Ausbildungszeiten verringert sich die Zuwendung entsprechend. Die weiteren Fördervoraussetzungen sind in den Förderhinweisen geregelt.

  • Der Förderantrag muss bis spätestens drei Monate nach Beginn der Berufsausbildung bei der Bewilligungsbehörde eingehen, beim Zentrum Bayern Familie und Soziales, Hegelstraße 2, 95447 Bayreuth.
  • Bei Jugendlichen, die mit abH oder AsA unterstützt werden – vgl. obenstehende Ziffern 5 und 6 – muss der Förderantrag spätestens drei Monate nach Abschluss des jeweiligen Vertrags bei der Bewilligungsbehörde eingehen.

Der Projektantrag ist grundsätzlich elektronisch über die Internetanwendung ESF Bavaria 2014 zu stellen.
Der online ausgefüllte Projektantrag muss anschließend ausgedruckt und unterschrieben werden und ist per Post an das ZBFS zu senden.

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Sie haben Fragen zum Ausfüllen des Projektantrags?

In ESF-Bavaria 2014 finden Sie an verschiedenen Stellen immer wieder ein kleines Fragezeichen-Symbol (z. B. am rechten oberen Bildschirmrand). Durch das Anklicken wird eine Online-Hilfe gestartet.

Sie können sich bei Fragen zum Ausfüllen des Projektantrags auch wenden an:
die Hotline: (0921) 60 53 388 (vormittags)
Schreiben Sie uns eine E-Mail

Die aus ESF-Mitteln geförderten Ausbildungsbetriebe müssen jeweils dieses Plakat anbringen, mit dem auf die „Fit-for-Work“-Förderung hingewiesen wird. Zum Plakat „Fit-for-Work“-Förderung.

Hier können die Förderhinweise heruntergeladen werden:

Förderhinweise „Fit for Work – Chance Ausbildung"

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Bewilligungsbehörde:

Zentrum Bayern Familie und Soziales
Hegelstraße 2
95447 Bayreuth
Hotline: (0921) 60 53 388 (vormittags)
Schreiben Sie uns eine E-Mail

Information

Die bayerische Staatsregierung hat das Ziel, die Arbeitsmarktförderung noch stärker auf marktbenachteiligte Menschen zu fokussieren. Hier erfahren Sie mehr zur Förderung aus dem bayerischen Arbeitsmarktfonds (AMF).