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Die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern konzentriert sich auf die Stärkung des Ehrenamts und des Bürgerschaftlichen Engagements in ganz Bayern.

Gemeinwohl und Bürgerschaftliches Engagement

Mit der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern schafft Bayern noch bessere Unterstützungsstrukturen. Die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern wurde als Verbrauchsstiftung mit einer Laufzeit von zehn Jahren konzipiert und konnte am 1. Februar 2018 ihre Arbeit aufnehmen. Zweck der Stiftung ist die zukunftsgerichtete Förderung des ehrenamtlichen Einsatzes für das Gemeinwohl sowie des Bürgerschaftlichen Engagements in Bayern.
Vorstandsvorsitzende ist Bayerns Sozialministerin
Kerstin Schreyer.

Dies ist eine vorübergehende Informationsseite der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern, da sich der eigenständige Webauftritt noch im Aufbau befindet:
 

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ConSozial 2019

Wir sind auf der ConSozial - Deutschlands größte KongressMesse für den Sozialmarkt - in Nürnberg vom 6. bis 7. November 2019!

Sie finden uns in Halle 3A am Stand 516.5.

Schauen Sie vorbei - wir freuen uns über Ihren Besuch an unserem Stand!

Aktuelles

Die Projektausschreibung 2019 ist erfolgreich beendet!

Die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern rief zu Beginn des Jahres dazu auf, sich mit zukunftsweisenden Konzepten und Ideen im Bereich des Ehrenamts zu bewerben. Rund 180 Projektträger haben einen Antrag auf Förderung bei der Stiftung eingereicht.

Bei der Vielzahl an herausragenden Projekten viel eine Auswahl sehr schwer. Nach intensiver Prüfung aller Förderanträge sowie ausführlicher Beratung durch das Kuratorium und den Stiftungsvorstand, unterstützt die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern in diesem Jahr insgesamt 20 Projekte mit einer Gesamtfördersumme von rund 100.000 Euro. In Kürze werden hier alle geförderten Projekte zum Nachlesen zu finden sein.

Sollten Sie dieses Jahr keine Förderung durch die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern erhalten haben, möchten wir Sie schon jetzt auf unsere nächste Projektausschreibung im Januar 2020 aufmerksam machen. Alle Informationen dazu und die Förderbedingungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

In der Projektausschreibung 2019 geförderte Träger und Projekte:

  • Obst- und Gartenbauverein Tandern
  • Treffpunkt Ehrenamt im Landkreis Cham    
  • Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg e.V.   
  • Rollstuhlbasketball München e.V.    
  • AStA Bamberg e.V.   
  • IG Klettern München & Südbayern e.V. - Projekt Bayerns beste Gipfelstürmer, München
  • Netzwerk Klimaherbst e.V., München         
  • Caritas Zentrum Rosenheim, Fachdienst Asyl und Migration         
  • Hospizverein Südliches Ostallgäu e.V., Füssen      
  • Wir für Aschaffenburg           
  • Psychosozialer Hilfsverein südliches Oberallgäu OhA e.V., Sonthofen     
  • Akademie für Ganztagsschulpädagogik und Netzwerk Diakonisches Lernen (RPZ), Hiltpoltstein           
  • FLEck e.V. Flüchtlingsinitiative Eckental     
  • Stadt Nürnberg, Sozialreferat, Stabsstelle Bürgerschaftliches Engagement         
  • hipsy e.V., München 
  • Evangelische Jugendsozialarbeit Hof und Umgebung e.V. , Hof
  • LORA-Förderverein für alternative Programme im Lokalradio e. V., Voralpenraum
  • Thrive International e.V., München  
  • rehab republic e.V., München          
  • ADFC Bayern, München      

Starttermin für die nächste Projektausschreibung: voraussichtlich 8. Januar 2020

 

Geförderte Projekte 2018

Erfolgreicher Abschluss der ersten Förderperiode 2018

Die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern rief Ende Juli 2018 dazu auf, Projekte und Ideen bei der Stiftung einzureichen, die das Bürgerschaftliche Engagement in Bayern unterstützen und stärken. Projektträger hatten die Möglichkeit, eine Förderung in Höhe von bis zu maximal 5.000 € für ihr Vorhaben zu beantragen. Die Geschäftsstelle erreichte eine Vielzahl an Förderanträgen, deren Sichtung, Prüfung und Bearbeitung inzwischen abgeschlossen ist.

Die fachliche Beurteilung der Projekte erfolgte anhand der Qualitätskriterien gemäß der Förderrichtlinie und unter Einbeziehung des Kuratoriums der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern. Die Entscheidung über die Förderung erfolgte durch den Vorstand.

Die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern unterstützt in der ersten Förderperiode 19 Ehrenamtsprojekte aus ganz Bayern mit einer Fördersumme in Höhe von rund 100.000 Euro.

Übersicht: ausgewählte Träger und deren Projekte

Der Münchner Oratorienchor bringt am 18.5.2019 im Herkulessaal die "Schöpfung" von Joseph Haydn zu Gehör. Dem traditionsreichsten Konzertchor Münchens ist es ein besonderes Anliegen, unser gemeinsames musikalisches Erbe auch Kindern mit schwierigen Startvoraussetzungen nahezubringen. Es ist geplant, das Werk im Vorfeld zum Konzert im Rahmen eines musikalisch-künstlerischen Workshops mit Kindern von SOS-Kinderdorf München didaktisch ansprechend zu erarbeiten.

Mit "Uni in Aktion" will die Freiwilligen-Agentur Tatendrang das Engagement von Studierenden fördern und studentische Initiativen miteinander vernetzen. Im Rahmen eines Ehrenamts können sie theoretisch Erlerntes in der Praxis ausprobieren, neue Erfahrungen sammeln und sich zusätzlich qualifizieren.

Das innovative Projekt „Youngagement Inklusiv“ des Stadtjugendrings Regensburg ermöglicht jungen Menschen mit Behinderung, sich mit 1,5 Stunden pro Woche u.a. in Seniorenheimen und Sportverein ehrenamtlich zu engagieren. Sie erfahren damit persönliche Teilhabe an der Gesellschaft und werden an freiwilliges Engagement herangeführt.

Die Vereinsschule dient der Unterstützung der vielfältigen ehrenamtlichen Arbeit in Vereinen und Verbänden. Vorstände von Vereinen sollen in ihrer Führungskraft gestärkt werden. Vorausschauend soll mit der Dauereinrichtung Vereinsschule semiprofessionelles Verhalten der in Führungsverantwortung stehenden Handelnden niederschwellig gefördert werden. Die Stärkung des Ehrenamtes ist das Ziel der Vereinsschule im Landkreis Schwandorf.

Das Kriseninterventionsteam (KIT) des ASB Coburg Land hat sich in den letzten Jahren besondere Kompetenzen im Umgang mit Menschen mit einem besonderen Hilfebedarf angeeignet. Treffen behinderte Menschen auf Einsatzkräfte von Rettungsdiensten (oder auch Feuerwehr und Polizei) gibt es im Umgang und der Kommunikation Unterschiede zu anderen Patienten. Der ASB Coburg Land möchte nun sein Beratungs- und Unterstützungsangebot für andere Hilfsorganisationen erweitern, um Einsatzkräfte im Umgang mit Personen mit einem besonderen Hilfebedarf zu schulen.

Das in Puchheim stattfindende Ehrenamtsprojekt für Kinder und Jugendliche mit dem Titel „Euer Engagement - Puchheim sagt Danke!“ zielt auf die Förderung und Mitgestaltung des ehrenamtlichen Engagements von Schüler und Schülerinnen der weiterführenden Puchheimer Schulen. Die Schülervertretungen der verschiedenen Schulen überlegen mit der Ehrenamtskoordinatorin wie und für welche ehrenamtlichen Betätigungen man Schüler interessieren kann. Darüber hinaus wird zur Würdigung des Ehrenamtes der Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit der Ehrenamtskoordinatorin ein Gutscheinheft und eine Urkunde entwickelt, die am Ende des Schuljahres 2019/2020 durch den Bürgermeister in einem feierlichen Rahmen überreicht werden.

Mithilfe dieses dreimonatigen Forschungsprojekts werden erste sozialwissenschaftliche Erkenntnisse darüber gesammelt, welche Bedürfnisse und Erwartungen Menschen mit Fluchthintergrund hinsichtlich ihrer sozialen Anerkennung haben, wenn sie sich freiwillig engagieren. Die Ergebnisse sollen für Einrichtungen hilfreich sein, die die Integration Geflüchteter mithilfe von Engagementmöglichkeiten fördern. Dieses Projekt bildet die Vorarbeit zu einer größer angelegten quantitativen Studie über die Anerkennungsbedürfnisse geflüchteter Freiwilliger, die das ISKA Nürnberg in diesem Jahr durchführen möchte.

ArrivalAid unterstützt Geflüchtete mit der Hilfe von geschulten Ehrenamtlichen im Asylverfahren und bei der Integration. Das geförderte Projekt setzt auf einen digitalen Ansatz, um in erster Linie den Wissensaustausch zwischen den Helfer/-innen zu verbessern.

Im Projekt werden junge „Digitalpaten“ geschult, die älteren Aktiven persönlich bei einem Workshop und über einen längeren Zeitraum als Ansprechpartner für alle Fragen rund um die digitalen Angebote zur Verfügung stehen und mit ihnen im Rahmen einer intensiven Einzelbetreuung Neues zeigen und üben. Die Digitalpaten setzen die Betreuung mindestens ein Jahr lang fort (per Skype, Mail u.a. neuen Medien sowie telefonisch). Bereichernd für sie sind die Kontakte mit engagierten, erfahrenen Naturschutz-Aktiven.

Integration ist ein wechselseitiger Prozess, nicht nur neu angekommene Mitbürger/-innen müssen eine Integrationsleistung erbringen, sondern auch die Aufnahmegesellschaft muss sich gedanklich öffnen. Deshalb veranstalten wir ein Workshop-Wochenende mit einer namenhaften Anti-Rassismus Trainerin, um mit Stakeholdern, Multiplikatoren, Haupt- und Ehrenamtlichen  in der Flüchtlings- und  Integrationsarbeit Vorurteile zu reflektieren sowie internalisierte Rassismen zu erkennen. Die so gewonnenen Erkenntnisse kommen dann wieder Betroffenen zugute und tragen zu einem gelingenden Integrationsprozess bei.

Auf der Bühne ist es egal, woher jemand kommt, wie alt man ist oder welche Beeinträchtigung man hat. Auf der Bühne sind alle gleich, achten aufeinander und haben ein gemeinsames Ziel. Das OVIGO Theater-Training PLUS wird regelmäßig mit verschiedenen Themen und Gruppen veranstaltet. Dabei vermitteln die Theatermacher die Grundlagen für die Bühne. Neben zwei Kursen für Kinder (4- bis 8-Jährige, 9- bis 12-Jährige), gibt es einen Kurs mit Jugendlichen (13 bis 18 Jahre), einen Kurs mit Erwachsenen, Senioren, geflüchteten Menschen und Menschen mit Behinderung. Schließlich sollen die Kurse verschmelzen und ein gemeinsames Theaterprojekt wird auf die Beine gestellt.

Der Förderverein der Grundschule Augsburg Kriegshaber e.V. initiiert mit finanzieller Hilfe der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern den Aufbau eines schuleigenen Sanitätsdienstes. Über zwei Jahre erhalten die Grundschüler der jeweils dritten Klassen wöchentlich zwei Unterrichtseinheiten für die Ausbildung zum Schulsanitäter, sodass spätestens im zweiten Schuljahr ein Sanitätsdienst für Pausen und Schulveranstaltungen den Einsatz aufnehmen kann. Neben dem Dienst für die Schule und die Mitschüler soll mit diesem Projekt bei den Kindern schon frühzeitig Interesse an ehrenamtlichen Engagement geweckt und der Grundstein für spätere sinnvolle Freizeitgestaltung gelegt werden.

Seit über 19 Jahren bietet nestwärme e.V. Deutschland Familien mit kranken und behinderten Kindern ein Entlastungsnetzwerk, auch am Standort München. Viele ehrenamtlich Engagierte begleiten die betroffenen Familien oft über mehrere Jahre hinweg und geraten dabei auch selbst in psychisch belastende Situation. Mit dem Projekt der Resilienzförderung schult nestwärme e. V. die EhrenämtlerInnen in ihrer eigenen Resilienz, damit sie auch solche Situationen gut bewältigen können ohne dabei krank zu werden und auch die Familien in Krisensituationen begleiten können.

Gemeinsam mit den hauptamtlichen Mitarbeitenden halten freiwillig Engagierte die Tür der Lindauer Bahnhofsmission offen für Menschen in Not. Ziel des Projekts ist, neben dem Aufbau einer Gruppe von Ehrenamtlichen, die ganz unterschiedliche Erfahrungen und Talente mitbringen, auch die Weiterentwicklung der Bahnhofsmission als eine Art „Clearingstelle“ für Wohnsitzlose und Menschen mit multiplen Problemen. Denn der Lindauer Bahnhof hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend zu einem Treffpunkt für diejenigen entwickelt, die am Rande der Gesellschaft leben. Als niedrigschwellige Einrichtung ist die Bahnhofsmission für sie oft erste, manchmal aber auch die letzte Anlaufstelle. Die Bahnhofsmission Lindau möchte daher mit einem vergrößerten Team ihr Angebot in diesem Bereich erweitern. Spezielle Schulungen sollen die Ehrenamtlichen fit machen für ihren Einsatz. Dabei wird es u.a. um Themen wie Kommunikation, allgemeine soziale Kompetenz, den Umgang mit psychisch Erkrankten sowie Kenntnis des sozialen Hilfenetzes gehen.

Durch das Projekt „Be a Buddy!“ wird das Konzept des „Ehrenamts“ stärker in die Lebenswelt Geflüchteter gerückt, um deren bestehendes Motivationspotential künftig noch besser auszuschöpfen. Bereits länger in München lebende Geflüchtete sollen dabei motiviert und vom Projektteam geschult werden, um neu in München ankommenden Geflüchteten als sogenannte „Buddys“ im Rahmen einer Patenschaft, als Dolmetscher oder bei spontanen Unterstützungsbedarfen begleitend zur Seite zu stehen. Auf diese Weise können wichtige Potentiale auf lokaler Ebene besser genutzt und eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten geschaffen werden.

Der Lebensarchitektur e.V. ist die weltweit erste professionelle Kinder- und Jugendhilfeorganisation, von Menschen, die selbst in Einrichtungen gelebt haben. Ziel ist eine entstigmatisierte, professionelle Kinder- und Jugendhilfe aus den eigenen Erfahrungen, zu realisieren. Das erste pädagogische Angebot in Bayern starten die Lebensarchitekten im Kreis Augsburg, Graben.

Der ambulante Hospiz- und Palliativdienst DaSein begleitet Schwerstkranke und deren Angehörige mit und ohne Migrationshintergrund in der Endphase des Lebens. Eine kultursensible Begleitung verschafft dabei Sicherheit, Wohlbefinden sowie Vertrautheit. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, will DaSein die ehrenamtliche Begleitung weiter ausbauen und daher Menschen mit Migrationshintergrund für das Ehrenamt in der Hospizarbeit gewinnen sowie ausbilden.

Weltweit ist der Verlust an Biodiversität, der mit einem dramatischen Artenschwund einhergeht, eines der drängendsten Probleme des 21. Jahrhunderts. Um dieses Problem angehen zu können, braucht es Artenkenner, die die Wissensgrundlage zur Problemlösung schaffen; doch dieser Wissenszweig erodiert ähnlich wie die Artenvielfalt. Das Projekt „Meet a Scientist“ will deshalb einen Wissenstransfer von den meist älteren Artenfachleuten auf jüngere Generation anschieben; dazu dienen Besuche an der Arbeitsstätte, Exkursionen und Vorträge.

Der Gehörlosen Sportverein Würzburg 1940 e.V. fördert Hörgeschädigte Kinder und Jugendliche und bietet erstmals einen Skikurs in Gebärdensprache an. Viele Kinder und Jugendliche können keinen „normalen“ Skikurs besuchen, da die Kommunikation ein Hindernis darstellt. Somit haben alle Kinder, egal ob Schwerhörig, Gehörlos, mit Cochlea Implantate, die Möglichkeit, Barrierefrei im Wintersport aktiv zu sein und evtl. an Bayerischen- und/ oder Deutsche Gehörlosen Meisterschaften teilzunehmen.

Über uns

Hier finden Sie Informationen über die Stiftung zum Download im pdf-Format.

Kontakt

Hier finden Sie die direkten Kontaktdaten der Geschäftsstelle für weitere Informationen.

Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern
Jusra Al-Kaisi, Geschäftsführung
Ute Bötte, Assistenz der Geschäftsführung
Winzererstrasse 9
80797 München
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