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Neue Familienleistung

Ministerpräsident Dr. Markus Söder kündigte in seiner Regierungserklärung am 18. April 2018 die Einführung des Bayerischen Familiengeldes an.

Der Bayerische Landtag hat am 11. Juli 2018 den Gesetzentwurf zum Familiengeld beschlossen. Das Gesetz wird am 1. August 2018 in Kraft treten. Das Familiengeld kann dann ab September 2018 an Eltern ausgezahlt werden.

Statement von Staatsministerin Kerstin Schreyer

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Eltern wertschätzen, Erziehungsleistung anerkennen und Wahlfreiheit schaffen

Familien mit kleinen Kindern sollen finanziell kraftvoll unterstützt werden – damit sie in Bayern gut leben können und die Kinder beste Startchancen haben.

Wir erkennen die Erziehungsleistung der Eltern an und Wertschätzung wird spürbar.

Das bayerische Familiengeld steht für Wahlfreiheit:

Alle Eltern erhalten diese Leistung, unabhängig davon, ob das Kind eine Krippe besucht oder nicht. So werden Familienentwürfe nicht gegeneinander ausgespielt. Alle Eltern erhalten bessere Unterstützung, v.a. für Erziehung und Bildung, egal wie sie ihr Leben und die Kinderbetreuung gestalten wollen.

Denn Eltern wissen selbst am besten, ob sie das Geld für den Elternbeitrag in der Kita oder andere Förderangebote für ihr Kind ausgeben wollen – Bayern schafft dafür den finanziellen Spielraum. Eltern können selbst entscheiden, welche Betreuung, Erziehung und Bildung für ihr Kind richtig ist.

Mit dem bayerischen Familiengeld bekommen Familien mit kleinen Kindern, die zwei Jahre Familiengeld beziehen, insgesamt mehr Geld als bisher mit dem Betreuungsgeld und dem Landeserziehungsgeld zusammen. Gerade auch einkommensschwächere Familien mit kleinen Kindern und Familien mit mehreren Kindern sollen profitieren.

Familien mit ein- und zweijährigen Kindern profitieren

Vom bayerischen Familiengeld profitieren alle Eltern von ein- und zweijährigen Kindern. Mit dem Familiengeld werden das bisherige Betreuungsgeld und das Landeserziehungsgeld gebündelt und aufgestockt.

Die Eltern werden mit 250 Euro pro Monat und Kind unterstützt. Ab dem dritten Kind gibt es 300 Euro monatlich. Das bedeutet bei Inanspruchnahme des vollen Bezugszeitraums von zwei Jahren insgesamt 6.000 bzw. 7.200 Euro. Das Familiengeld wird unabhängig vom Einkommen gezahlt.

Die Gesamtleistung Familiengeld ist immer günstiger als das bisherige Betreuungsgeld und Landeserziehungsgeld zusammen. Damit auch in der Übergangsphase alle Eltern profitieren, gilt das Meistbegünstigungsprinzip: Es sichert, dass der monatliche Auszahlungsbetrag (z.B. Landeserziehungsgeld und Betreuungsgeld) für alle zumindest erhalten bleibt oder sich durch den Bezug von Familiengeld steigert.

Familiengeld leicht gemacht

Wir machen es den bayerischen Familien so leicht wie möglich: Wer in Bayern Elterngeld beantragt und bewilligt erhalten hat, muss keinen Antrag stellen. Der Elterngeldantrag gilt zugleich auch als Antrag auf Familiengeld. Für 98 % der Eltern ist damit derzeit kein weiteres Tätigwerden erforderlich.

Für alle anderen wird es einen Online-Antrag auf der Website des Zentrum Bayern Familie und Soziales geben.

Für weitere Informationen wurde beim Zentrum Bayern Familie und Soziales ein Info-Telefon eingerichtet, um Fragen rund um das Familiengeld zu beantworten. Sie erreichen das Info-Telefon unter 0931-32 0909 29 von Montag bis Donnerstag von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr und freitags von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr.

Weitere Informationen zum Familiengeld finden Sie unter www.familiengeld.bayern.de.