Hauptinhalt

Bayern sozial: Themen & Trends

Inhaltsverzeichnis

Bestellen

Header Newsletter

Keyvisual: Bayern sozial: Themen & Trends


April 2021


 

Portrait Carolina TrautnerSehr geehrte Damen und Herren,

auch im April befinden wir uns immer noch im Lockdown. Die Corona-Pandemie hat uns nach wie vor im Griff. Mit der Strategie intensiven Testens und dem Impffortschritt besteht Hoffnung auf Besserung. Momentan findet in unseren bayerischen Kindertageseinrichtungen weiterhin eine Notbetreuung statt, wenn die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis bzw. in der kreisfreien Stadt über 100 liegt. Eltern, die die Betreuung auf gar keine andere Weise sicherstellen können, lassen wir damit weiterhin nicht im Regen stehen. Sie haben auch jetzt die Möglichkeit, ihre Kinder in den Kindertageseinrichtungen betreuen zu lassen. Und diejenigen Eltern, die die Kinderbetreuung nicht nutzen und ihre Kinder zu Hause betreuen, profitieren vom Beitragsersatz. Es freut mich sehr, dass wir den Beitragsersatz, wie wir ihn bereits von Januar bis März 2021 hatten, für April und Mai verlängern konnten. Damit entlasten wir Träger und Eltern gleichermaßen. Neben Corona gibt es aber auch noch andere spannende Themen unserer Bayerischen Sozialpolitik. Lassen Sie sich bei der Lektüre unseres Newsletters für April überraschen!

Ihre

Carolina Trautner
Staatsministerin

 

ZAHL DES MONATS

4.300

An über 4.300 Stellen weist das Signet „Bayern barrierefrei“ auf eine gelungene Umsetzung der Barrierefreiheit hin. Besonders herausragende Beispiele aus allen Lebensbereichen zeigt ein neues Video des Sozialministeriums.
Mehr

 

TERMIN DES MONATS

22. April

An diesem Tag fand der Girls’ Day und Boys’ Day als digitale Veranstaltung statt. Dieser Aktionstag bietet Schülerinnen und Schülern ab der 5. Jahrgangsstufe die Möglichkeit, in Berufe hinein zu schnuppern, die überwiegend von jungen Menschen des anderen Geschlechts gewählt werden.
Mehr

 


„BAER - BAYERISCHER ERZIEHUNGSBERATER“ AM START

Foto zum Artikel „BAER - BAYERISCHER ERZIEHUNGSBERATER“ AM STARTDie Sorge für Kinder ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die nicht immer leicht ist. Die ersten Fragen tauchen schon in der Schwangerschaft auf und natürlich erst recht, wenn das Baby dann da ist. Auch später wird es immer wieder Situationen geben, in denen Rat wertvoll ist. Sei es bei der Kinderbetreuung oder bei der Einschulung, bei Problemen mit dem pubertierenden Kind oder beim Beantragen einer finanziellen Leistung. Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es bei „BAER – Bayerischer Erziehungsratgeber“. Der Online-Erziehungsberater wurde vom Bayerischen Landesjugendamt herausgegeben und wird vom Bayerischen Sozialministerium gefördert. Mit einem breiten digitalen Angebot begleitet das unter www.baer.bayern.de erreichbare Portal Familien und Personensorgeberechtigte bei vielen Fragen rund um die Erziehung und informiert über pädagogische, medizinische, psychologische, rechtliche und praktische Inhalte. „Kindererziehung ist spannend und herausfordernd zugleich. Da ist es völlig normal, dass es viele Fragen gibt. Haben auch Sie Fragen zum Beispiel zur Kinderbetreuung, zur Erziehung oder zum Medienverhalten? Mit unserem neuen Bayerischen Erziehungsratgeber, unserem BAER, geben wir Ihnen konkrete Tipps. Klicken Sie rein! Ich freue mich sehr, wenn Ihnen das Angebot weiterhilft, und bin gespannt auf Ihr Feedback!“, so Bayerns Familienministerin Carolina Trautner.

 


SIE – BAYERNS FRAUEN IM GESPRÄCH

Foto zum Artikel SIE – BAYERNS FRAUEN IM GESPRÄCH Ohne Frauen ist kein Staat zu machen! Darüber waren sich Bayerns Frauenministerin Carolina Trautner und Susanne Breit-Keßler, Regionalbischöfin i.R. und Vorsitzende des Bayerischen Ethikrats, zusammen mit Moderatorin Daniela Arnu vom Bayerischen Rundfunk am 13. April 2021 in einem Gespräch einig. Gerade in der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, dass es die Frauen sind, die den Laden zusammenhalten. Ohne sie läuft nichts! So liegt der Frauenanteil in den Krankenhäusern bei 76 Prozent, im Lebensmitteleinzelhandel bei 72 Prozent und in den Kindertageseinrichtungen bei 92 Prozent. Auch sind es meistens Frauen, die den Großteil der Kinderbetreuung, Erziehung und Pflege in den Familien übernehmen. Das war auch vor der Pandemie schon so, aber so muss es nicht bleiben! Die Pandemie hat bei vielen Paaren den Anstoß gegeben, die Aufgaben gerechter aufzuteilen. Hier müssen aber noch alte Barrieren im Kopf beiseite geräumt werden, die uns einengen. Kinder haben nicht nur ein Recht auf die Mutter, sondern auch auf den Vater! Und Frauen müssen dann aber auch aushalten, dass Männer Dinge einfach anders erledigen. Dazu die Ministerin: „Die Corona-Krise ist ein gutes Beispiel, dass nur ein Miteinander von Frauen und Männern zum Erfolg führt. Der Schlüssel zu mehr Gleichberechtigung sind Männer und Frauen! Es geht um gerechte und gleichberechtigte Teilhabe für beide Geschlechter. Das Entscheidende dabei ist, dass wir auf die Stärken jeder und jedes Einzelnen setzen. Gleichstellungspolitik zielt darauf ab, die Rahmenbedingungen so zu verändern, dass jede Frau und jeder Mann das eigene Leben selbstbestimmt und frei führen kann – ganz nach dem eigenen Lebensentwurf.“


WELTTAG DES BUCHES AM 23. APRIL 2021

Anlässlich des Welttags des Buches am 23. April 2021 erklärte Bayerns Familienministerin Carolina Trautner: „Studien zeigen, dass die Menschen seit der Corona-Pandemie häufiger zum Buch greifen. Gerade wenn das nicht nur Lesen, sondern auch Vorlesen bedeutet, ist das im Hinblick auf unsere Jüngsten eine besonders erfreuliche Nachricht. Denn die Grundsteine für das Lesen werden bereits lange vor dem Schuleintritt gelegt. Wer vorliest, schafft Lesefreude und damit Grundlagen für spätere Bildung. Gerade in Zeiten, die wir gerade haben, ist das persönliche Vorlesen für Kinder ein besonderes Geschenk.“ Pünktlich zum Welttag des Buches werden die Gewinnerinnen und Gewinner der Mitmach-Malaktion #liesmirvor prämiert. Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren haben auf vielfältige Weise Bilder zum Thema „Vorlesen und Lesen“ gemalt und mit ihren Bildern gezeigt, wo und mit wem für sie Vorlesen besonders schön ist. „Ich freue mich, wie begeistert die jungen Künstlerinnen und Künstler sich an der Malaktion beteiligt haben. Wir haben viele kleine und große Talente, die hoffentlich noch lange mit ganz viel Freude dabei sind“, so die Ministerin. Die Werke können auf der Seite Vorlesen bewundert werden.

 


 


 

ARBEITSMARKT

Bayerns Arbeitsmarkt im März 2021

Die wichtigsten Zahlen und Fakten zur Arbeitsmarktsituation in Bayern.

Bayerns Arbeitsmarkt März 2021 (PDF, 387 KB)

 


EINJÄHRIGES JUBILÄUM DES HILFE-TELEFONS „GEWALT AN MÄNNERN“

Foto zum Artikel EINJÄHRIGES JUBILÄUM DES HILFE-TELEFONS „GEWALT AN MÄNNERN“Am 19. April 2020 starteten die Landesregierungen von Bayern und Nordrhein-Westfalen ein bundesweit bisher einmaliges gemeinsames Projekt: Unterstützung und Hilfe für von Gewalt betroffene Männer. Mit dem Hilfetelefon „Gewalt an Männern“ wurde vor einem Jahr ein Unterstützungsangebot für Männer ins Leben gerufen, das in seiner Form deutschlandweit das erste und einzige ist. Unter der Telefonnummer 0800 123 99 00 können sich Männer melden, die von verschiedenen Arten von Gewalt betroffen sind. Zusätzlich finden Betroffene sowie deren Angehörige, aber auch Fachkräfte auf der Internetseite Männerhilfetelefon ein digitales Beratungsangebot. Nach einem Jahr legen beide Länder nun eine erste Evaluation vor, die vom Institut für empirische Soziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg (ifes) durchgeführt wurde. Dabei zeigt sich, dass das Angebot sehr gut angenommen wird: Es gab bereits rund 2.000 Kontaktaufnahmen. Die wissenschaftliche Begleitung verdeutlicht auch, dass die Arten der Gewaltanwendung und Gewalterfahrung vielfältig sind und alle treffen können. Sie umfassen neben den sichtbaren Gewaltformen auch die weniger sichtbaren, psychischen Formen von Gewalt. Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner: „Die Zahlen der Ein-Jahres-Bilanz belegen ganz deutlich: Der Bedarf ist da! Jeder der Hilfe braucht, sollte diese auch bekommen. Auch Baden-Württemberg wird nun mitmachen – damit Gewalt gegen Männer kein Tabuthema mehr ist.“

 

 

Archiv