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Bayern sozial: Themen & Trends

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Mai 2026


 

Portraitfoto von Bayerns Sozialministerin Ulrike ScharfSehr geehrte Damen und Herren,

der Mai fühlt sich an wie ein Versprechen. Die Tage werden länger, die Plätze voller. Für mich hat dieser Monat mit einer liebgewonnenen Tradition begonnen. Wir haben in meinem Heimatdorf unseren Maibaum aufgestellt. Ein Brauch, der uns zeigt: Zusammenhalt entsteht im Miteinander – wenn Menschen gemeinsam anpacken und miteinander feiern.

Der Mai ist auch die Zeit für Neuanfänge: Wir reformieren das BayKiBiG – unser Bayerisches Kita-Gesetz. Wir machen die Kinderbetreuung zukunftsfest und alle profitieren: Die Kommunen, die Träger, die Eltern und am wichtigsten – unsere Kinder in Bayern! Der Freistaat nimmt noch mehr Geld in die Hand, um die Kitas in Bayern zu fördern. Sämtliche bisherigen staatlichen Mittel, einschließlich des Elternbeitragszuschusses, verbleiben vollständig im System der Kindertagesbetreuung. Wer stattdessen Kürzungen beklagt, verbreitet Falschmeldungen – und verunsichert die Eltern in Bayern. Fakt ist: Wir bauen die staatliche Förderung für unsere Kitas massiv aus – und zwar aus Überzeugung!

Im Mai blüht das Miteinander. Dieser Gedanke hat mich auch über Pfingsten begleitet, beim 76. Sudeten­deutschen Tag in Brünn. Zum ersten Mal fand das Treffen in Tschechien statt. Sudetendeutsche und Tschechen – gemeinsam. Geschichte im Präsens. Nach den Verbrechen im Nationalsozialismus, nach Flucht und Vertreibung, kommen wir heute als Nachbarn und Freunde zusammen. Wo Schweigen war, ist Gespräch. Wo Trennung war, wächst Vertrauen. Das ist ein starkes Signal für Europa und für die Welt. „Alles Leben ist Begegnung.“ So lautete das Motto des diesjährigen Sudetendeutschen Tags. Begegnung heißt: zuhören, bevor man urteilt. Verstehen wollen, bevor man ablehnt. Aushalten, was nicht sofort passt. Das ist nicht leicht, aber entscheidend. Für unser Zusammenleben, für unsere Demokratie und für unsere Zukunft!

Unsere Kinder wachsen in einer Welt voller Möglichkeiten auf – aber auch voller Überforderungen. Mit dieser Botschaft habe ich den Prix Jeunesse International eröffnet – ein weltweiter Wettbewerb für Kinderfernsehen. Digitale Medien können verbinden, aber auch spalten und manipulieren. Die großen Digitalkonzerne müssen hier endlich Verantwortung übernehmen! Zugleich bin ich überzeugt: Der stärkste Schutz ist Bildung und Medienkompetenz. Ich erlebe viele junge Menschen, die genau hinschauen, die kritisch hinterfragen und unsere digitale Welt aktiv mitgestalten. Unsere Jugend stimmt mich zuversichtlich – wie der Mai, der jedes Jahr neu zeigt: Aufbruch gibt uns Kraft!

Ihre
 
Ulrike Scharf
Staatsministerin

gemeinsam.stark.bayern.de

 

ZAHL DES MONATS

210 Mio. Euro

Gute Nachrichten für die frühkindliche Bildung! Das Bayerische Familienministerium erhält bis 2029 knapp 210 Mio. Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) des Bundes.
Das Geld soll den Kommunen für Investitionen in die Kindertageseinrichtungen bereitgestellt werden.

Weitere Informationen finden Sie in der
Pressemitteilung vom 19. Mai 2026 .

TERMIN DES MONATS

4. Mai

Unter dem Motto „Gut Älterwerden in der Kommune“ hat Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf am 4. Mai 2026 den Innovationspreis „Zu Hause daheim“ verliehen. Der mit je 3.000 Euro dotierte Preis wurde an sieben Kommunen überreicht – eine aus jedem Regierungsbezirk.

 
Weitere Informationen finden Sie in der
Pressemitteilung vom 4. Mai 2026.

 


AUSTAUSCH MIT SOZIALPARTNERN: GEMEINSAM FÜR EIN STARKES BAYERN

Der Dialog mit den Sozialpartnern ist ein wichtiger Pfeiler der bayerischen Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Am 15. Mai 2026 haben sich Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Arbeitsministerin Ulrike Scharf, Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt, Bernhard Stiedl (Landesvorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bayern) sowie Bertram Brossardt (Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft) über die wirtschaftliche Lage im Freistaat, die Transformation der Industrie, die Fachkräftesicherung sowie die Zukunft des Standorts Bayern ausgetauscht.

Dabei betonte Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf die Bedeutung eines respektvollen und konstruktiven Austausches: „Bayern lebt vom Dialog und Zusammenhalt. Gerade in he­raus­for­dernden Zeiten braucht es Gespräche auf Augenhöhe und die Bereitschaft, mit­ei­nan­der Verantwortung zu übernehmen. Arbeitgeber, Gewerkschaften und Politik ziehen bei uns in Bayern an einem Strang – das ist unsere Stärke.“

„Nur so schafft man die nötigen Reformen, auch wenn nicht immer Einigkeit besteht“, betonte die Ministerin und verwies auf eine erforderliche Flexibilisierung der Arbeitszeit: „Es muss endlich die im Koalitionsvertrag vereinbarte und überfällige Anpassung des Ar­beits­zeit­ge­setzes kommen. Dabei geht es nicht darum, dass Beschäftigte insgesamt mehr, sondern dass sie flexibler arbeiten können. Flexible Arbeitszeitmodelle fördern nicht nur die bessere Vereinbarkeit von Beruf mit Familie und Pflege – sie sind auch für Betriebe ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Der Gesundheitsschutz der Beschäftigten steht dabei nicht zur Disposition, Missbrauch muss klar bekämpft werden. Ich fordere den Bund erneut auf, seinen für Juni angekündigten Gesetzentwurf endlich vorzulegen.“

 


5. ZUKUNFTSDIALOG IN DEGGENDORF

Das Bild zeigt Bayerns Jugendministerin Ulrike Scharf mit Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 5. Zukunftsdialogs in Deggendorf. Wie stellen wir uns Zukunft vor? Wie wollen wir gut zusammenleben? Und was wünschen sich Jugendliche von der Politik? Junge Menschen zwischen 14 und 21 Jahren haben diese Fragen am 13. Mai 2026 beim Zukunftsdialog in Deggendorf mit Bayerns Jugendministerin Ulrike Scharf diskutiert und ihre persönlichen Vor­stel­lungen und Wünsche multimedial vorgestellt.

Dabei betonte die Ministerin: „Junge Menschen wollen ihre Zukunft selbst gestalten. Mir ist es wichtig, genau zuzuhören und ernst zu nehmen, was die Jugendlichen beschäftigt. Die Ideen, die ich heute gesehen habe, haben mich beeindruckt. Wenn es uns gelingt, die Jugend mit­ein­zu­be­ziehen und zu beteiligen, meistern wir Herausforderungen zusammen. So bleibt Bayern gemeinsam stark.“

Es war der 5. „Zukunftsdialog vor Ort“, zu dem das Bayerische Sozialministerium zusammen mit dem „JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis“ geladen hatte. Die „Zukunftsdialoge vor Ort“ sind Teil des Bayerischen Aktionsplans Jugend. Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom 13. Mai 2026.

 


FAMILIENST@RK WEBCOACHING AM 18. JUNI 2026

Das Bild zeigt einen  Jungen mit seiner Mutter im Streit und trägt den Schriftzug: Wenn Türen knallen und Fetzen fliegen - Konflikte lösen im Familienalltag. Konflikte mit Kindern gehören zum Familienalltag. Verhindern lassen sie sich nicht, aber eine entscheidende Rolle spielt, wie Eltern damit umgehen. Im nächsten familienst@rk Web-Coaching „Wenn Türen knallen und Fetzen fliegen“ spricht der Experte Dominik Lorenz (Diplom-Sozialpädagoge und Jugendsozialarbeiter an Schulen) darüber, was Eltern vorbeugend tun und wie sie Streit und Aus­ei­nan­der­set­zungen lösen können. Er wird Tipps geben und auf die persönlichen Fragen von Eltern eingehen. Parallel läuft ein Chat, in dem Fachleute weitere Fragen beantworten.

Das Web-Coaching findet am 18. Juni 2026 um 20.30 Uhr im Stream auf familienland.bayern.de statt. Es ist kostenlos, ohne Anmeldung und mit Übersetzung in Gebärdensprache.

Für alle, die das letzte Web-Coaching verpasst haben: Die Aufzeichnung zum Thema „Zwischen Likes und Limits: Tipps für die Medienerziehung rund um Social Media“ ist auf familienland.bayern.de online.

 

 


ARBEITSMARKT

Bayerns Arbeitsmarkt im Mai 2026

Die wichtigsten Zahlen und Fakten zur Arbeitsmarktsituation in Bayern:

Zahlen und Fakten zur Arbeitsmarktsituation in Bayern

 


VORSTELLUNG DER KURZFILME „STARK DURCH BINDUNG. WAS KINDER BRAUCHEN“

Das Bild zeigt von links nach rechts:  Sebastian Schaffstein, (Bayerischer Rundfunk, Moderation), Dr. Julia Berkic (Staatsinstitut für Frühpädagogik und Medienkompetenz), Prof. Dr. Fabienne Becker-Stoll (Staatsinstitut für Frühpädagogik und Medienkompetenz), Bayerns Familienministerin Ulrike Scharf, Dr. Maya Götz (Internationales Zentralinstitut für Jugend- und Bildungsmedien) Um Eltern eine niedrigschwellige Unterstützung im Erziehungsalltag an die Hand zu geben, hat das Bayerische Familienministerium zusammen mit dem Internationalen Zentralinstitut für Jugend- und Bildungsmedien (IZI) und dem Staatsinstitut für Frühpädagogik und Medienkompetenz (IFP) die zehn Kurzfilme „Stark durch Bindung. Was Kinder brauchen“ entwickelt. Diese hat Bayerns Familienministerin Ulrike Scharf am 7. Mai 2026 im Gloria Kino in München vorgestellt.

Dabei betonte die Ministerin: „Die zehn Kurzfilme ,Stark durch Bindung. Was Kinder brauchen‘ geben auf der Grundlage der neuesten Erkenntnisse der Bindungsforschung auf kurzweilige, leicht verständliche Art Tipps für den Alltag mit Kleinkindern und bieten Hilfe und Orientierung für Eltern. Denn wir wollen Eltern dort unterstützen, wo sie Beratung brauchen.“

Der renommierte Kinderarzt und Elternratgeber-Autor Dr. Herbert Renz-Polster, die erfahrene Bindungsforscherin Prof. Dr. Fabienne Becker-Stoll, die Journalistin Nora Imlau und der Familientherapeut Dr. Michael Schieche vertiefen unterschiedliche Themen in zehnminütigen Experteninterviews.

Elternclips und Expertentipps sind auf der Website „Stark durch Erziehung“ abrufbar. Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom 7. Mai 2026 .

 

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