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Bayern sozial: Themen & Trends

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August 2021


 

Portrait Carolina TrautnerSehr geehrte Damen und Herren,

die Corona-Infektionszahlen sind auch in Deutschland in den letzten Wochen leider wieder gestiegen. Das zeigt uns ganz deutlich: Auch wenn immer mehr Menschen vollständig geimpft sind, dürfen wir die Gefahren des Corona-Virus nicht aus den Augen verlieren. Mir als Familienministerin ist es ein großes Anliegen, dass wir in den Kindertageseinrichtungen den Regelbetrieb nach den Sommerferien weiterführen können. Deswegen haben wir ein umfassendes Gesamtpaket für Sicherheit in der Kinderbetreuung auf den Weg gebracht. Auch im kommenden Kindergartenjahr, das am 1. September startet, sind Tests von Kindern und Beschäftigten weiterhin von großer Bedeutung. Das bisherige Testkonzept für Kinder und Beschäftigte hat sich bewährt und soll fortgeführt werden: Eltern sollen auch im neuen Kindergartenjahr wie bisher Antigen-Selbsttests für Kinder über einen Berechtigungsschein bekommen. Und auch Kita-Beschäftigte erhalten weiterhin zwei Antigen-Selbsttests pro Woche. Außerdem unterstützen wir die Kommunen bei der Beschaffung von Luftreinigungsgeräten für Kitas. Aber auch Sie können Ihren Beitrag für eine sichere Kinderbetreuung leisten: Bitte lassen Sie sich selbst und Ihre Kinder nach einem Urlaub in einem Testzentrum testen, bevor das Kind wieder eine Einrichtung besucht. Denn jede Infektion, die wir frühzeitig erkennen, schützt andere Kinder, deren Familien und die Beschäftigten – und verhindert nicht zuletzt auch Quarantänen, die gerade für unsere Jüngsten sehr belastend sind.
Und bitte vergessen Sie nicht: Das wirksamste Mittel gegen die Pandemie ist weiterhin die Impfung!

Ihre

Carolina Trautner
Staatsministerin

 

ZAHL DES MONATS

5.300

Die bayerische Kinderwunschförderung wird rege in Anspruch genommen! Seit Start des Förderprogramms am 1. November 2020 wurden rund 5.300 Anträge bewilligt.
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TERMIN DES MONATS

12. August

Der Internationale Tag der Jugend wurde 1999 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Er macht darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, junge Menschen zu beteiligen.
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HACKATHON #IDEENFÜRDIEJUGEND

Foto zum Artikel HACKATHON #IDEENFÜRDIEJUGENDVom 8. bis 10. Oktober findet der digitale Hackathon #ideenfürdiejugend statt, der gemeinsam mit dem Bayerischen Jugendring (BJR) und dem JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis ausgerichtet wird. Dabei bringen sich junge Menschen ein und entwickeln neue Vernetzungs- und Partizipationsmöglichkeiten. Jugendministerin Carolina Trautner wendet sich gemeinsam mit dem BJR-Präsidenten Matthias Fack in einer Videobotschaft an die jungen Menschen im Freistaat und ruft alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 16 und 27 Jahren auf, sich zu beteiligen: „Wir brauchen Euch und Eure kreativen Ideen. Ihr seid Expertinnen und Experten in eigener Sache und wisst am besten, wie Ihr Euch vernetzen und einbringen wollt. Wir wollen Raum für kreative Ideen schaffen und Euch die Gelegenheit geben, Eure Lebenswelten selbst aktiv mitzugestalten und Euch einzubringen. Das ist gelebte Partizipation. Und das Beste ist: Einige der am Hackathon-Wochenende entstandenen Projekte werden von einer Jury ausgewählt und mit insgesamt einer Million Euro gefördert.“ Zur Umsetzung der erarbeiteten Ideen stellt die Bayerische Staatsregierung ein Jugendbudget in Höhe von einer Million Euro zur Verfügung. Alle Informationen rund um den Hackathon gibt es auf #ideenfürdiejugend.


SIE-BAYERNS FRAUEN IM GESPRÄCH IM LIVESTREAM MIT FADUMO KORN

Foto zum Artikel SIE-BAYERNS FRAUEN IM GESPRÄCH IM LIVESTREAM MIT FADUMO KORNDie Frauenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Sozialministerin Carolina Trautner, hat sich im Rahmen der Reihe „SIE-Bayerns Frauen im Gespräch“ am 28. Juli 2021 in einer Gesprächsrunde mit Fadumo Korn über weibliche Genitalbeschneidung (FGM) ausgetauscht. Schätzungen zufolge gibt es derzeit über 70.000 Frauen und Mädchen in Deutschland, die von FGM betroffen, und 15.000, die davon bedroht sind. In Bayern sind nach Schätzungen rund 12.600 Frauen betroffen und 3.300 ausländische Mädchen gefährdet. Fadumo Korn, selbst Betroffene, gab durch die sehr bewegende Schilderung ihres Lebenswegs Einblick in ihre ganz persönliche Geschichte. Durch ihr Engagement gegen FGM erreicht sie viele Frauen und Mädchen und schenkt ihnen neuen Lebensmut. Die Ministerin bedankte sich bei Fadumo Korn für ihr vorbildliches Wirken und betonte: „Wir müssen Mädchen und Frauen vor weiblicher Genitalverstümmelung schützen. Deshalb ist es mir wichtig, für dieses Thema zu sensibilisieren und die Prävention zu stärken.“ Das Bayerische Sozialministerium hat im Frühjahr ein Präventions-Netzwerk gestartet. Im Vordergrund stehen Aufklärung, Beratung und Unterstützung in Familien, damit der Eingriff gar nicht erst stattfindet. Weitere Informationen zu FGM finden Sie hier.


ERFOLGREICHER START FÜR UNTERSTÜTZUNGSSTRUKTUREN FÜR LSBTIQ-PERSONEN IN BAYERN

Foto zum Artikel ERFOLGREICHER START FÜR UNTERSTÜTZUNGSSTRUKTUREN FÜR LSBTIQ-PERSONEN IN BAYERNZur Verbesserung der Beratungsstrukturen für lesbische, schwule, bisexuelle, transgender, intersexuelle und queere Personen (LSBTIQ) in Bayern startet das staatlich geförderte LSBTIQ-Netzwerk mit den ersten sechs Trägern. Das Bayerische Sozialministerium fördert Projekte, zum Teil bis 2023, mit insgesamt rund 786.000 Euro. „Die Verbesserung der Unterstützungsstruktur für LSBTIQ-Personen in Bayern ist mir ein großes Anliegen! Vielfalt macht Bayerns Lebensqualität aus und vielfältige Lebensentwürfe müssen selbstverständlich möglich sein. Wir leisten mit dem Start eines bayernweiten Netzwerkes für LSBTIQ-Personen einen wichtigen Beitrag für ein gutes Miteinander“, erklärte Sozialministerin Carolina Trautner bei der virtuellen Kick-Off-Veranstaltung am 2. August 2021, bei der alle Projekte vorgestellt wurden. „Bayern setzt damit ein klares Zeichen für Vielfalt und gegen Ausgrenzung“, so die Ministerin.

 


ARBEITSMARKT

Bayerns Arbeitsmarkt im Juli 2021

Die wichtigsten Zahlen und Fakten zur Arbeitsmarktsituation in Bayern.

Bayerns Arbeitsmarkt Juli 2021 (PDF, 2 MB)

 


WEITERBILDUNGSINITIATORINNEN UND –INITIATOREN: ANTRAGSRUNDE NOCH BIS 1. OKTOBER

Foto zum Artikel WEITERBILDUNGSINITIATORINNEN UND –INITIATOREN: ANTRAGSRUNDE NOCH BIS 1. OKTOBERIm Juni wurde die Richtlinie zur Förderung von Weiterbildungsinitiatorinnen und -initiatoren des Bayerischen Arbeitsministeriums veröffentlicht. Damit werden die Rahmenbedingungen für die Zeit ab dem 1. Janaur 2022 bis 31. Dezember 2024 festgelegt. Weiterbildungsinitiatorinnen und -initiatoren sind ein wichtiger Bestandteil des im Juni bekräftigten Pakts für berufliche Weiterbildung 4.0. Sie beraten Betriebe und Beschäftigte in der Weiterbildung und stehen diesen bei der Auswahl und Aufnahme von Weiterbildungsmaßnahmen zur Seite. Dazu erklärt Arbeitsministerin Carolina Trautner: „Berufliche Weiterbildung ist gerade jetzt in Zeiten des digitalen und strukturellen Wandels wichtiger denn je, damit wir auf Dauer wettbewerbs- und leistungsfähig bleiben. Aber nur mit passgenauen Informationen zu Fördermöglichkeiten und Qualifizierungsangeboten können Beschäftigte und Betriebe die richtigen Entscheidungen treffen.“ Werden auch Sie Weiterbildungsinitiatorin bzw. -initiator und stellen Sie noch jetzt einen Antrag! Die Antragsfrist für das Tätigwerden ab Januar 2022 endet am 1. Oktober 2021. Nähere Informationen zur Förderrichtlinie und zur Antragstellung finden Sie auf der Homepage des Arbeitsministeriums und des Zentrums Bayern Familie und Soziales.

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