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Bayern sozial: Themen & Trends

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Keyvisual: Zukunftsministerium - Was Menschen berührt - Bayern sozial: Themen & Trends


November 2020


 

Portrait Carolina TrautnerSehr geehrte Damen und Herren,

die Corona-Pandemie hält uns weiterhin in Atem. Leider war angesichts des Infektionsgeschehens ein Teil-Lockdown unumgänglich. Aber ich bin wirklich richtig froh, dass die Kitas und die Heilpädagogischen Tagesstätten möglichst offenbleiben sollen. Denn mir als Familienministerin ist sehr wichtig, dass wir allen Familien einen strukturierten und planbaren Alltag ermöglichen. Die Kinderbetreuungseinrichtungen haben sich bislang nicht als größte Infektionsherde erwiesen. Daher haben wir den Drei-Stufen-Plan vorübergehend ausgesetzt. Flächendeckende Einschränkungen in der Kindertagesbetreuung sollen so lange wie möglich vermieden werden. Damit das auch weiterhin so bleibt, bitte ich Sie: Bleiben Sie achtsam, passen Sie gut auf sich auf und nehmen Sie Rücksicht auf andere!

Ihre

Carolina Trautner
Staatsministerin

 

ZAHL DES MONATS

500.000

Mittlerweile haben bereits 500.000 Kinder vom Bayerischen Familiengeld profitiert. Diese besondere Leistung des Freistaats gibt es seit 1. September 2018 als Unterstützung für Familien mit kleinen Kindern.
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TERMIN DES MONATS

20. November

Anlässlich des bundesweiten Vorlesetags am 20. November startet die Vorleseinitiative „vorlesen.zuhören.bewegen“ mit der Kampage #liesmirvor. Ziel der Kampagne ist es, öffentlichkeitswirksam für die Bedeutung des Lesens und Vorlesens zu werben.
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AKTUALISIERTER RAHMEN-HYGIENEPLAN FÜR KINDERTAGESEINRICHTUNGEN

Ziel der Bayerischen Staatsregierung ist es, dass trotz der aktuellen Lage die Kindertageseinrichtungen und Heilpädagogischen Tagesstätten offenbleiben. Daher gilt seit 12. November 2020 ein aktualisierter Rahmen-Hygieneplan. Der bisherige Drei-Stufen-Plan, der sich an der Sieben-Tage-Inzidenz orientiert hat, wird zunächst ausgesetzt. Flächendeckende Einschränkungen in der Kindertagesbetreuung sollen so lange wie möglich vermieden werden. Besondere infektionsschutzbedingte Maßnahmen in Kindertageseinrichtungen und Heilpädagogischen Tagesstätten werden nur im Einzelfall durch das zuständige Gesundheitsamt angeordnet, wenn vor Ort ein Infektionsgeschehen vorliegt. Dazu Bayerns Familienministerin Carolina Trautner: „Mir ist es wichtig, dass wir die Kitas offenhalten. Dabei müssen wir aber auch immer das aktuelle Infektionsgeschehen im Blick behalten. Mit unserem aktualisierten Rahmen-Hygieneplan tragen wir dem derzeit geringen Infektionsrisiko in den Kindertageseinrichtungen Rechnung. Wir wollen aber auch die Interessen der Kinder und Eltern in dieser schwierigen Zeit stärken. Denn Kinder haben einen Anspruch auf Bildung und soziale Bindung zu anderen Kindern und dem Erziehungspersonal. Für die Familien sind Kitas für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders wichtig.“ Auch die Gesundheit der Beschäftigten in den Kitas liegt der Familienministerin sehr am Herzen. Daher steuert der aktualisierte Rahmen-Hygieneplan beim Umgang mit Kindern und dem Personal mit Krankheitssymptomen nach. So müssen alle Kinder in festen Gruppen betreut und gefördert werden. Begleitet wird dies mit dem im Umfang von 23 Millionen Euro vom Familienministerium gestarteten Förderprogramm zur Anschaffung von Ausstattungsgegenständen zum Infektionsschutz sowie zur Förderung von CO2-Sensoren und mobilen Luftfilteranlagen. Kitas und Heilpädagogische Tagesstätten können bis 31. Dezember 2020 eine Förderung beantragen. Hier finden Sie weitere Infos zum Förderprogramm und zum aktualisierten Rahmen-Hygieneplan.

 


GEGEN RADIKALISIERUNG STARK MACHEN

Foto zum Artikel GEGEN RADIKALISIERUNG STARK MACHEN Durch die Corona-Pandemie sind bei vielen Menschen Unsicherheiten entstanden. Extremisten aus allen Bereichen versuchen, diese Ängste für ihre Ziele zu nutzen und durch die Verbreitung von Verschwörungsmythen und Falschmeldungen die Gesellschaft zu spalten. Um hier umfassend zu informieren und zu sensibilisieren, wird das Bayerische Sozialministerium in nächster Zeit Initiativen und Maßnahmen von Präventionsprojekten zum Themenspektrum Verschwörungsideologien auf seiner Homepage Aktion gegen Verschwörungsmythen vorstellen. Dazu Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner: „Die Grundpfeiler unserer demokratischen, freiheitlichen Gesellschaft dürfen nicht ins Wanken geraten. Gerade die Corona-Krise zeigt uns, dass es noch viel zu tun gibt, um Verschwörungsmythen und Falschinformationen, die Radikalisierungen vorantreiben können, aus unserer Gesellschaft zu bannen. Wir müssen unsere Gesellschaft und insbesondere junge Menschen stark machen gegen Radikalisierungen in dieser unsicheren Zeit. Hierfür finden Sie Informationen auf unserer Homepage.“

 


FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG FÜR KINDERWUNSCHBEHANDLUNGEN

Foto zum Artikel FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG FÜR KINDERWUNSCHBEHANDLUNGEN Ab 1. November 2020 werden in Bayern Kinderwunschbehandlungen gefördert. „Ein unerfüllter Kinderwunsch kann für viele Paare eine starke Belastung werden. Es ist mir ein Herzensanliegen, ungewollt kinderlosen Paaren zu helfen, indem wir sie bei einer Kinderwunschbehandlung finanziell unterstützen. Mit unserem neuen Förderprogramm machen wir jetzt einen großen Schritt, um den Zugang zur Kinderwunschbehandlung zu erleichtern. Bei den ersten drei Behandlungen macht der Zuschuss pro Behandlung bis zu 900 Euro aus, wird eine vierte Behandlung notwendig, verdoppeln wir den Zuschuss sogar auf bis zu 1.800 Euro. Mit dieser starken finanziellen Unterstützung ermöglichen wir nun diesen Paaren, sich ihren großen Wunsch nach eigenen Kindern zu erfüllen.“, so Bayerns Familienministerin Carolina Trautner. In Deutschland ist fast jedes zehnte Paar zwischen 25 und 59 Jahren ungewollt kinderlos. Für die Erfüllung des Kinderwunsches sind diese Paare auf medizinische Hilfe angewiesen. Förderanträge können bayerische Kinderwunschpaare ab 1. November 2020 beim Zentrum Bayern Familie und Soziales stellen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 


 

ARBEITSMARKT

Bayerns Arbeitsmarkt im Oktober 2020

Die wichtigsten Zahlen und Fakten zur Arbeitsmarktsituation in Bayern.

Bayerns Arbeitsmarkt Oktober 2020 (PDF, 252 KB)

 


ONLINE-PORTAL „BAYERN-GEGEN-GEWALT.DE"

Foto zum Artikel ONLINE-PORTAL „BAYERN-GEGEN-GEWALT.DE"„Jeder Mensch hat das Recht, frei von Gewalt zu leben. Wenn Sie Gewalt erlebt und sich noch niemandem anvertraut haben, möchte ich Ihnen noch einmal versichern: Sie sind nicht alleine. Auf unserem Online-Portal ,Bayern gegen Gewalt.de‘ finden Sie Beratung und Hilfe. Dort gibt es für jeden, der Unterstützung braucht, eine geeignete Anlaufstelle.“, erklärt Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner. Am 19. November 2020 ist die Erweiterung des neugestalteten Online-Portals „Bayern-gegen-Gewalt.de“ an den Start gegangen. Auf einen Blick gibt es hilfreiche Informationen sowie nützliche Telefonnummern und Links zum Gewaltschutz und zur Gewaltprävention in Bayern. Das Portal richtet sich an die breite Öffentlichkeit, von Gewalt betroffene Personen sowie Fachkräfte. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

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