Hauptinhalt

Bayern sozial: Themen & Trends

Inhaltsverzeichnis

Bestellen

Newsletter-Abonnement verwalten

Juni 2026


 

Portraitfoto von Bayerns Sozialministerin Ulrike ScharfSehr geehrte Damen und Herren,

Sommer und WM – das sind Wochen voller gemeinsamer Momente und geteilter Emotionen. Auch wenn für Deutschland das Turnier leider schon vorbei ist, bleibt etwas, das weit über den Sport hinausgeht: Menschen kommen zusammen, fiebern mit, leiden mit, liegen sich in den Armen. Für einen Moment zählt nicht, was trennt. Nicht Herkunft, nicht die Konflikte. Für einen Moment zählt, was verbindet: Fairplay, Teamgeist, Respekt, Menschsein!

Doch Zusammenhalt zeigt sich nicht nur im Sport, sondern auch in der Verantwortung, die wir füreinander übernehmen. Im Bayerischen Landtag haben wir das Gewalthilfegesetz beraten. Bisher war die Unterstützung der Frauenhäuser freiwillig. Jetzt wird sie verbindlich!

Gewalt gegen Frauen und Kinder ist widerwertig. Jeden Tag suchen Frauen und ihre Kinder in Bayern Schutz und Beratung, weil sie Gewalt erleben. Im eigenen Zuhause. Und oft nur, weil sie Frauen sind. Das lässt mir keine Ruhe. Und darum ist für mich klar: Wir stehen hinter jeder einzelnen Einrichtung. Wir in Bayern stehen zu unserem Schutzversprechen. Unsere Botschaft ist klar: Du bist nicht allein – wir haben Hilfe gegen häusliche Gewalt!

Unsere Fachkräfte und Ehrenamtlichen sind Tag und Nacht für die Opfer da – mit schützender Hand und mit ganz viel Herz. Dafür bin ich ihnen zutiefst dankbar. Ich stehe an ihrer Seite: Wir arbeiten mit Hochdruck daran, damit unser neues Gewalthilfegesetz noch vor der Sommerpause verabschiedet wird.

Wir schauen hin, wir schützen – auch mit unserem Bayerischen Aktionsplan QUEER. Im Pride Month – mit den Christopher-Street-Days im ganzen Land – sagen wir deutlich: Jeder Mensch in Bayern soll frei von Angst und Gewalt leben können. Doch wir sehen: Queerfeindliche Straftaten nehmen zu. Das verpflichtet uns. Wir sagen Nein zu Hass, Hetze, Gewalt und Extremismus – egal in welcher Form. Der Freistaat steht für Freiheit, Toleranz und Sicherheit. Leben und leben lassen – das ist unser bayerisches Lebensgefühl!

Ihre
 
Ulrike Scharf
Staatsministerin

gemeinsam.stark.bayern.de

 

ZAHL DES MONATS

6.000 Euro

Betriebe können 6.000 Euro erhalten, wenn sie Ausbildungen für junge Menschen mit Qualifizierungshemmnissen oder in Teilzeit anbieten. Die Fördersätze wurden zum 1. Juni 2026 erhöht. Machen Sie dafür unseren Fördercheck:
foerdercheck.bayern.de

Weitere Informationen finden Sie in der
Pressemitteilung vom 1. Juni 2026 .

TERMIN DES MONATS

19. Juni

An diesem Tag hat Bayern Sozialministerin Ulrike Scharf das Silbertelefon übernommen, um damit ein Signal gegen Einsamkeit im Alter zu setzen.

 
 
 
Weitere Informationen finden Sie in der
Pressemitteilung vom 19. Juni 2026.

 


SOZIALMINISTERIN SCHARF SETZT IMPULSE FÜR VEREINBARKEIT VON FAMILIE UND BERUF

Das Bild zeigt von links nach recht beim Podiumsgespräch auf der Jahresfachveranstaltung vom Familienpakt Bayern: Christina Metallinos (Moderatorin), Staatsministerin Ulrike Scharf, Michaela Hermann (Best Practice), Stefanie Junghans (Best Practice)Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf setzte am 8. Juni 2026 wichtige Impulse für eine moderne Arbeitswelt.

Bei der Jahresfachveranstaltung des Familien­pakts Bayern zum Thema „Zukunft sichern – Familienfreundliche Arbeitswelt für jede Lebensphase“ haben 80 Unternehmens­vertreterinnen und -vertreter aus ganz Bayern teilgenommen. Dabei betonte die Ministerin: „Viele Unternehmen sind Vorbilder: Sie nehmen die Bedürfnisse ihrer Beschäftigten ernst und unterstützen sie mit passgenauen, familienfreundlichen Angeboten. Dass sich inzwischen über 1.850 Unternehmen und Netzwerkpartner aus ganz Bayern im Familienpakt engagieren, zeigt, wie wichtig Familienfreundlichkeit für Unternehmen mittlerweile ist.“

Am Abend tauschten sich die Ministerin und Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt dann mit den Preisträgerinnen und Preisträgern des Unternehmenswettbewerbs „Erfolgreich.Familienfreundlich 2025“ aus. Dabei betonte Staatsministerin Scharf: „Beschäftigte wünschen sich Flexibilität und eine Balance zwischen Beruf und Familie – sei es bei der Kinderbetreuung oder der Pflege von Angehörigen. Bei diesem schwierigen Spagat unterstützen die von uns ausgezeichneten Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorbildlich. Mit dem Familienpakt Bayern vernetzen wir gezielt Betriebe und stellen Angebote zur Verfügung, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern.“

Weitere Informationen finden Sie auf der Website zum Familienpakt Bayern. Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie in der Pressemitteilung vom 8. Juni 2026 und in der Pressemitteilung vom 9. Juni 2026 .

 


PREISVERLEIHUNG JOBERFOLG

Am 26. Juni 2026 fand zum 18. Mal die Preisverleihung „JobErfolg“ statt – dieses Mal im historischen Rathaussaal in Nürnberg. Dazu Bayerns Sozialministerin Scharf: „Inklusion ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeitswelt. Mit unserem Preis „JobErfolg“ zeichnen wir Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber aus, die Inklusion vorleben. Sie zeigen: Zusammen geht mehr. Ihr Engagement strahlt weit ins Land. Und eines wird deutlich: Inklusion ist ein Gewinn – für uns alle!“

Holger Kiesel, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, ergänzt: „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es umso wichtiger, dass wir große und kleine Unternehmen, die Inklusion leben und innovativ denken, auszeichnen. Ihre Leistungen verdienen eine Bühne.“

Mit der Auszeichnung „JobErfolg – Menschen mit Behinderung am Arbeitsplatz“ wird die Aufmerksamkeit gezielt auf die Fähigkeiten der Menschen mit Behinderung gelenkt. Unternehmen und Dienstellen sollen ermutigt werden, Menschen mit Behinderung zu beschäftigen. Der Preis wird alle zwei Jahre vom Bayerischen Sozialministerium und dem Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung verliehen.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom 26. Juni 2026 .

 


MINISTERRAT HAT „AGENDA FÜR VIELFALT UND GEGEN AUSGRENZUNG“ BESCHLOSSEN

Das Bild zeigt Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf, die den Bayerischen Aktionsplan Queer in der Hand hält.Bayern bedeutet Vielfalt: Der Ministerrat hat am 16. Juni 2026 die Agenda für Vielfalt und gegen Ausgrenzung und den darin enthaltenen Aktionsplan QUEER beschlossen. Damit setzt die Bayerische Staatsregierung ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Respekt und ein gutes Miteinander.

Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf betont: „Wir sagen Nein zu Hass, Hetze, Gewalt und Extremismus – egal in welcher Form. Der Freistaat steht für Freiheit, Toleranz und Sicherheit.“

Die Agenda ist ein Bekenntnis zur Teilhabe aller sowie zum Schutz von Minderheiten und vulnerablen Personengruppen. Der darin enthaltene Aktionsplan QUEER mit dem Motto „Miteinander stärken. Diskriminierung überwinden“ stärkt die Sicherheit und Teilhabe von LSBTIQ und wirkt Ausgrenzung entgegen.

Weitere Informationen zum Bayerischen Aktionsplan QUEER finden Sie auf der Website des Sozialministeriums und in der Pressemitteilung vom 16. Juni 2026 .

 

 


ARBEITSMARKT

Bayerns Arbeitsmarkt im Juni 2026

Die wichtigsten Zahlen und Fakten zur Arbeitsmarktsituation in Bayern:

Zahlen und Fakten zur Arbeitsmarktsituation in Bayern

 


6. BAYERISCHER JUGENDPREIS: BAYERN STÄRKT GENERATIONENDIALOG UND WERTEVERMITTLUNG

Das Bild zeigt Jugendministerin Ulrike Scharf mit den Preisträgerinnen und Preisträgern des 6. Bayerischen Jugendpreises.Am 22. Juni 2026 fand die feierliche Verleihung des 6. Bayerischen Jugendpreises im Literaturhaus München statt. Die Initiative  Werterhalt &  Weitergabe  e.V. hat den diesjährigen Schreibwettbewerb „Gesunde Kinder auf einer gesunden Erde – wie können wir die Zukunft gestalten?“ organisiert. Dabei haben Schülerinnen und Schüler im Alter von 15  bis  18  Jahren Texte zu aktuellen gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Fragen verfasst.

Bayerns Jugendministerin Ulrike Scharf überreichte als Schirmherrin die Auszeichnungen: „Der Bayerische Jugendpreis zeigt, wie wichtig die Ideen und Gedanken junger Menschen für die Gestaltung einer nachhaltigen, innovativen und lebenswerten Gemeinschaft sind. Wir werden ihre Stimme weiter stärken, Unterstützungsangebote schaffen und den Dialog der Generationen fördern. So bleibt Bayern gemeinsam stark. Es ist großartig, dass sich so viele junge Menschen beteiligt haben.“

Die gemeinnützige Initiative Werterhalt & Weitergabe e.V. wurde im Jahr 2010 von Unternehmern und Selbstständigen gegründet und organisiert seit dem Jahr 2021 den Bayerischen Jugendpreis.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom 22. Juni 2026 und auf der Website zum Bayerischen Jugendpreis.

 

Archiv