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Bayern sozial: Themen & Trends

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März 2026


 

Portraitfoto von Bayerns Sozialministerin Ulrike ScharfSehr geehrte Damen und Herren,

die jüngsten Wahlen haben wieder gezeigt: Die Menschen in unserem Land beteiligen sich, übernehmen Verantwortung, wollen gestalten. Das stimmt mich zuversichtlich. Aber wir sehen auch: Anti-demokratische Verführer gewinnen an Zuspruch – gerade bei jüngeren Menschen. Jede Stimme für Extremisten ist ein Alarmsignal, jede einzelne müssen wir ernst nehmen. Ich sage: Wir müssen hinschauen. Wir müssen handeln. Wir müssen unsere Demokratie stärken: Früh, klar und konsequent!

Demokratie beginnt nicht mit 18 Jahren im Wahllokal. Demokratie beginnt in gemeinsamen Erlebnissen, im Respekt füreinander, im fairen Miteinander. Demokratie beginnt in unseren Kitas. Unsere pädagogischen Fachkräfte bilden Herz und Charakter unserer Kinder. Tag für Tag. Sie öffnen Augen. Sie geben Orientierung. Sie vermitteln Werte, die Kindern ein Leben lang Halt geben. Unsere Fachkräfte machen Kitas zur Demokratiewiege. Dafür sage ich von Herzen: Danke!

Wir in Bayern geben Rückenwind. Unsere BayKiBiG-Reform wird den Kitas einen kräftigen finanziellen Schub geben. Wir steigern unseren Anteil an der Betriebskostenförderung um 25 Prozent – einseitig als Freistaat. Familien, Fachkräfte und Kommunen – alle profitieren: Wir schaffen die Grundlage für bezahlbare Betreuung. Wir entlasten unser pädagogisches Personal und finanzieren mehr helfende Hände in Verwaltung und Hauswirtschaft. Wir befreien von Bürokratie und streichen 10.000 Verfahren pro Jahr. Unser Maßstab: Mehr Zeit für die Kinder!

Jetzt zählt die Umsetzung. Gemeinsam mit den Kommunen machen wir die Kitareform zur Chancenreform: bessere Startchancen für Kinder, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf – und damit mehr Fachkräfte für unsere Wirtschaft. Wer in Köpfe investiert, schafft Perspektiven. Wer in Herzen investiert, stärkt Zusammenhalt. Und da schließt sich der Kreis: Mit einer starken Wirtschaft und starkem Zusammenhalt nehmen wir antidemokratischen Parolen den Wind aus den Segeln! Bayern. Gemeinsam. Stark.

Ulrike Scharf
Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales
weitere stellvertretende Ministerpräsidentin

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ZAHL DES MONATS

2.500

Die 20 Weiterbildungsinitiatorinnen und -initiatoren waren im letzten Jahr fast 2.500 mal im Einsatz und haben dabei knapp 1.400 Beschäftigte und fast 1.000 Unternehmen zur beruflichen Weiterbildung beraten.

Weitere Informationen finden Sie auf der
Website „Komm weiter in B@yern“.

TERMIN DES MONATS

31. März

Bis zu diesem Tag ist eine Anmeldung zur dreitägigen Fortbildungsreihe Lern.Play.Prevent. möglich.
Ziel der Fortbildung ist es, Fachkräfte zu befähigen, sich sicher in Gaming-Räumen zu bewegen und dort (Radikalisierungs-)Dynamiken zu erkennen.

Weitere Informationen finden Sie auf der
Website „modus - Zentrum für angewandte
Deradikalisierungsforschung“
.

 


Vorstellung des Projekts „FrauenOrte in Bayern“ am weltfrauentag

Das Foto zeigt die Bayerische Sozialministerin und Frauenbeauftragte Ulrike Scharf (2.v.r.) gemeinsam mit (v.l.n.r.) Schauspielerin Michaela May, die Präsidentin des Bayerischen Landesfrauenrats, Monika Meier-Pojda, Verlegerin Dr. Elisabeth Sandmann und Moderatorin Sylvia Griss.Anlässlich des Internationalen Frauentages wurde am 8. März 2026 das Projekt „FrauenOrte“ vorgestellt und ausgewählte Biografien historischer Vorbilder präsentiert.

Dabei betonte Bayerns Sozialministerin und Frauenbeauftragte Ulrike Scharf: „Weibliche Vorbilder sind leuchtende Sterne für andere Frauen. Frauen müssen sichtbarer werden. Sichtbarkeit stärkt das Selbstbewusstsein und trägt zur Gleichberechtigung bei. Mit dem Projekt ‚FrauenOrte‘ verfügen wir über einen wahrhaftigen Schatz: Es bringt starke Frauen zum Strahlen, die Bayerns Geschichte mitgestaltet, bei ihrem Wirken alte Muster aufgebrochen und neue Wege beschritten haben.“

Das Projekt „FrauenOrte“ wurde im Jahr 2025 vom Bayerischen Sozialministerium ins Leben gerufen und ergänzt die Initiative „Bayerns Frauen – jede anders stark“. Weitere Informationen finden Sie auf der Website „Bayerns Frauen – jede anders stark“ und in der Pressemitteilung vom 6. März 2026.

 


„Eine App für die Jugend?“ – Umfrage gestartet

Wie können Jugendliche in Bayern gut digital beteiligt werden? Welche Chancen bietet das, welche Herausforderungen gilt es zu bewältigen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Projekts „Eine App für die Jugend?“. Die Beteiligungsplattform ist ab sofort online. Alle jungen Menschen in Bayern im Alter von 14 bis 26 Jahren sind eingeladen, sich bis 19. April 2026 per Online-Umfrage aktiv einzubringen. Weitere Infos und die Umfrage selbst sind auf der Beteiligungsplattform abrufbar.

Bayerns Jugendministerin Ulrike Scharf betont, wie wichtig ihr dieser Beteiligungsprozess ist: „Ich erinnere mich noch gut, wie schwierig Beteiligung früher oft war – Zettel, Warten, Anstehen. Heute eröffnet die digitale Welt dafür ganz neue Möglichkeiten. Entscheidend ist für mich aber, dass wir wissen, was junge Menschen genau brauchen, bevor etwas entwickelt wird. Nutzt die Chance, von Anfang an mitzuwirken – eure Erfahrungen und Ideen sind eine wichtige Grundlage für unsere Entscheidungen.“

Das Vorhaben ist Teil des Bayerischen Aktionsplans Jugend und soll den Dialog mit jungen Menschen intensivieren. Gefördert wird der Aktionsplan vom Bayerischen Sozialministerium. Das Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF) verantwortet das Projekt in Kooperation mit dem Bayerischen Jugendring (BJR).

 


Aubildungsbotschaftertag DEHoga bayern

Das Foto zeigt die Bayerische Arbeitsministerin Ulrike Scharf (Mitte) gemeinsam mit (v.l.n.r.) der Geschäftsführerin Berufsbildung & Fachkräftesicherung bei der DEHOGA Bayern Catherine Karanja, dem Landesgeschäftsführer der DEHOGA Bayern Dr. Thomas Geppert, der Präsidentin der DEHOGA Bayern Angela Inselkammer und dem stv. Hauptgeschäftsführer der IHK Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken Oliver Baumbach.Am 18. März 2026 fand der 15. Ausbildungsbotschaftertag der DEHOGA Bayern statt. Dabei wurden 27 neue Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter ernannt. Sie sind ehrenamtlich im Einsatz und zeigen, wie vielseitig Berufe im Gastgewerbe sind. Zudem erhielten 13 Unternehmen die Ehrung als TOP-Ausbildungsbetriebe.

Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf betonte: „Eine Ausbildung ist das solide Fundament für ein erfolgreiches Berufsleben. Um für einen Beruf im Gastgewerbe zu werben, besuchen die Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter der DEHOGA Bayern jährlich rund 250 Schulen und sind auf etwa 100 regionalen Ausbildungsmessen präsent. Als Expertinnen und Experten der Gastlichkeit werben sie für ihr Berufsfeld. Ein Modell mit Vorbildcharakter, das Bayern fit für die Zukunft macht.“

Auch das bayerische Arbeitsministerium engagiert sich hier mit verschiedenen Maßnahmen. Zur Berufsorientierung dient die Internetplattform BOBY, die einen Überblick zur Berufsorientierung gibt. Außerdem begleiten die Ausbildungsakquisiteure junge Menschen mit Unterstützungsbedarf beim Übergang in den Beruf. Programme wie „Fit for Work – Chance Ausbildung“ und „Fit for Work – Chance Teilzeitausbildung“ helfen Unternehmen, die Ausbildungen für Jugendliche anbieten.

 

 


ARBEITSMARKT

Bayerns Arbeitsmarkt im März 2026

Die wichtigsten Zahlen und Fakten zur Arbeitsmarktsituation in Bayern:

Zahlen und Fakten zur Arbeitsmarktsituation in Bayern

 


youthbridge- Gala: Zertifikatsverleihung an jugendliche

Das Bild zeigt Christian Schoppik (Ministerialdirektor des Bayerischen Sozialministeriums) und Karl Straub (Integrationsbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung) sowie Jugendliche mit Urkunden.Am 12. März 2026 fand im Arri Kino in München die jährliche Zertifikatsverleihung des Projekts „YouthBridge: Jugend baut Brücken“ der Europäischen Janusz Korczak Akademie (EJKA) statt. Geehrt wurden Jugendliche, die das zweijährige Ausbildungsprogramm des Projekts durchlaufen haben und sich als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren gegen Rassismus, Radikalisierung und Antisemitismus einsetzen.

Der Ministerialdirektor des Bayerischen Sozialministeriums, Christian Schoppik, würdigte die Jugendlichen bei der Urkundenverleihung als „Brückenbauer“: „Die Jugendlichen bei YouthBridge gehen mit klarem Wertekompass voran, sie gestalten, bewegen, initiieren Projekte und werden gemeinsam zu ,Leaders of tomorrow‘.“

 

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