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Scharf: „Erlebnisse, die ein ganzes Leben prägen“

Bayerns Sozialministerin drückt Paralympics-Teilnehmern die Daumen

069.26

Am Freitag beginnen in Mailand und Cortina d‘Ampezzo die Paralympischen Winterspiele. Bayerns Sozial- und Inklusionsministerin Ulrike Scharf betont: „Ich drücke unseren Athletinnen und Athleten ganz fest die Daumen und wünsche von Herzen viel Erfolg. Mir ist wichtig: Nicht nur jede Medaille ist ein Erfolg, allein die Teilnahme ist ein einzigartiges, prägendes und großartiges Ereignis im Leben der Sportlerinnen und Sportler. Daran werden sie sich immer erinnern, sie können stolz darauf sein. Diese Momente kann ihnen niemand mehr nehmen.“

Weiter betont die Ministerin: „Die Paralympics sind der größte Motivator für zukünftige Athletinnen und Athleten, den ich mir vorstellen kann. Sie werden, wie wir alle, die Spiele mit Spannung verfolgen und sich begeistern lassen von den herausragenden Leistungen.“

Scharf weist auf die besondere Bedeutung des Freistaats für die Deutsche Olympia-Equipe hin: „Als Inklusionsministerin ist es mein Ziel, mehr Menschen mit Behinderung Zugang zum Sport zu ermöglichen. Deshalb fördern wir den Inklusions- und Breitensport für Menschen mit Behinderung in Bayern jährlich mit rund 1,4 Millionen Euro. Frühere Paralympics zeigen: Bayern ist das stärkste Bundesland im deutschen paralympischen Wintersport, insbesondere bei Para-Ski, Para-Langlauf und Para-Biathlon. Paralympische Erfolge können Menschen mit Behinderung inspirieren, selbst aktiver zu werden, Sportangebote zu nutzen oder Sportvereinen beizutreten.“

Allein in Bayern engagieren sich mehr als 47.000 Mitglieder in über 500 Vereinen ehrenamtlich für den Behinderten-, Inklusions- und Rehabilitationssport. Ihre Interessen vertritt der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern e.V. (BVS). Er deckt ein breites Spektrum ab: von der Vorbereitung und Betreuung der bayerischen Nachwuchsathletinnen und -athleten auf ihrem Weg zu den Paralympics, der Ausbildung von Übungsleiterinnen und -leitern, der Förderung von Inklusion im Sport bis zur sportlichen Rehabilitation.