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Scharf: „Das Arbeitszeitrecht muss im Hier und Jetzt ankommen!“

Ministerin fordert Flexibilisierung – Bayerns Arbeitsmarkt im März 2026

089.26

Im März ist die Zahl der Arbeitslosen in Bayern in Folge der saisonüblichen Frühjahrsbelebung gegenüber dem Vormonat um 11.758 Personen bzw. 3,4 Prozent zurückgegangen. Insgesamt waren 329.303 Menschen arbeitslos gemeldet.

Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf erklärt zur aktuellen Lage: „Damit unsere Wirtschaft wieder richtigen Rückenwind bekommt, benötigen wir grundlegende Veränderungen. Die Wirtschaft und Mitarbeitende brauchen Luft zum Atmen. Das Arbeitszeitrecht muss dafür im 21. Jahrhundert - im Hier und Jetzt - ankommen.  Flexible Arbeitszeiten müssen möglich sein. Der längst überfällige Entwurf für ein modernes Arbeitszeitgesetz, so wie im Koalitionsvertrag vereinbart, muss jetzt schnell kommen. Es braucht eine wöchentliche statt der bisherigen starren täglichen Höchstarbeitszeit. So sieht es auch die EU-Arbeitszeitrichtlinie vor. Dabei geht es nicht darum, dass Beschäftigte insgesamt mehr, sondern dass sie flexibler arbeiten können. Der Gesundheitsschutz der Beschäftigten steht dabei immer an erster Stelle.“

Mit einer Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent behauptet Bayern im Bundesländervergleich seinen Spitzenplatz und liegt sehr weit unter dem Bundesdurchschnitt von 6,4 Prozent.