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Scharf: „Bildung ist das schärfste Schwert gegen Extremismus“

Sozialministerium fördert Projekt „WerteRaum“ – 30 Workshops in ganz Bayern

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Demokratie lebt vom täglichen Miteinander, von Gemeinschaft und Offenheit, von Empathie und Lösungsorientierung in Konfliktfällen. Wenn diese Werte fehlen, verstärkt sich die Gefahr einer Radikalisierung. Das Präventionsprojekt „WerteRaum – Stark gegen Extremismus“ setzt bereits bei Grundschulkindern an. Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf betont: „Unser Ziel ist, dass Kinder demokratische Werte nicht nur kennenlernen, sondern sie dauerhaft in ihrem Alltag leben. Bildung ist das schärfste Schwert gegen Extremismus.  Wir investieren mit diesem Projekt nachhaltig in den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Miteinander. Und wir senden das klare Signal: Der Staat lässt Kinder, Eltern und Schulen im Kampf gegen extremistische Einflüsse nicht allein.“

Die pädagogisch geschulten Workshopleitungen vermitteln auf spielerische und kindgerechte Weise die Bedeutung von Werten wie Gleichberechtigung, Toleranz und Konfliktfähigkeit. In den fünftägigen Workshops lernen die Sieben- bis Neunjährigen, sich in andere hineinzuversetzen, in Konfliktfällen friedlich zu kommunizieren, sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Zudem fördert das Projekt kritisches Denken, um extremistische Propaganda zu erkennen und ihr zu widerstehen. Die Workshops finden in Kooperation mit Grundschulen und Bildungsorganisationen in ganz Bayern statt. Für das Jahr 2026 sind 30 Workshops geplant. Weitere Informationen finden sich unter werteraum.