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Scharf: „Teilhabe und Selbstbestimmung sind Grundvoraussetzung für gleichberechtigtes Leben“

Sozialministerin verleiht Stiftung Pfennigparade Signet „Bayern barrierefrei“

110.26

Barrierefreie Appartements und Wohngemeinschaften, inklusive Schulen und Kinderhäuser und eine Werkstatt für Menschen mit Körperbehinderung – für diese und weitere barrierefreie Angebote zur Teilhabe hat Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf die Stiftung Pfennigparade in München mit dem Signet „Bayern barrierefrei“ ausgezeichnet. Anlässlich der Übergabe betonte die Ministerin: „Teilhabe und Selbstbestimmung sind kein Extra. Die Stiftung Pfennigparade zeigt, wie umfassende, gut vernetzte Angebote Menschen mit Behinderung ermöglichen, selbstbestimmt zu leben, zu wohnen, zu lernen, zu arbeiten und die Freizeit zu gestalten. Barrierefreiheit ist keine Zugabe, sondern Grundvoraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe – und damit ein Beitrag zu einer solidarischen und starken Gesellschaft.“

Das Signet „Bayern barrierefrei“ zeichnet insbesondere Einrichtungen, Kommunen und Betriebe aus, die Barrierefreiheit vorbildlich umsetzen. Die Stiftung Pfennigparade bietet ein breites Leistungsspektrum: behindertengerechte Wohnangebote mit individueller Unterstützung, medizinische und therapeutische Ambulanzen, Schulen, heilpädagogische Tagesstätten und Kinderhäuser, eine Förderstätte, eine Werkstatt für Menschen mit Körperbehinderung und ein Inklusionsunternehmen. Viele der Angebote ermöglichen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsames Leben, Lernen und Arbeiten. Die Barrierefreiheit wird im Rahmen dieser vorbildlich verwirklicht. Seit gut zehn Jahren ist die Stiftung Pfennigparade Kooperationspartnerin der Beratungsstelle Barrierefreiheit für den Bereich der digitalen Barrierefreiheit und wichtige Partnerin der Staatsregierung im Programm „Bayern barrierefrei“.

In Bayern tragen inzwischen rund 6700 Einrichtungen und Angebote das Signet „Bayern barrierefrei“ und setzen damit ein sichtbares Zeichen für gelebte Barrierefreiheit. Das Signet macht auf vorbildliche Angebote aufmerksam und soll andere zur Nachahmung motivieren. Zu den Trägern zählen Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Behörden, Geschäfte und Praxen ebenso wie engagierte Privatpersonen und Bahnhöfe.

Mehr Informationen unter Bayern barrierefrei und Stiftung Pfennigparade.