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Scharf: „Frauenpolitik international – Bayern und Italien gemeinsam stark“
Sozialministerin reist zum frauenpolitischen Austausch nach Rom
Die Bayerische Sozialministerin und Frauenbeauftragte Ulrike Scharf reist an diesem Freitag nach Rom. Dort wird sie unter anderem auf Einladung der Hanns-Seidel-Stiftung als Hauptrednerin an einem Podiumsgespräch zum Thema „80 Jahre Frauenwahlrecht in Italien: Zwischen Errungenschaften und Zukunft“ teilnehmen. Die Ministerin betont: „Das Frauenwahlrecht ist eine fundamentale Errungenschaft für Frauen. Unsere Vorfahrinnen haben mit voller Kraft für diese politische Teilhabe gekämpft. Heute geht das Ringen um politische Teilhabe weiter. Wir brauchen mehr Frauen in allen politischen Ämtern.“
Den Aufenthalt in der italienischen Hauptstadt nutzt die Ministerin, um sich mit Professorinnen, Journalistinnen und Journalisten auszutauschen. Ebenso steht ein Treffen mit Mara Carfagna, der ehemaligen italienischen Ministerin für den Süden und die Chancengleichheit, auf dem Programm. Der Fokus liegt dabei auf frauen- und gleichstellungspolitischen Themen. Es geht unter anderem um Frauen in Führungspositionen, sei es im Vatikan, in der Politik oder in der Wirtschaft. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist Scharf der Schutz von Menschen in der Prostitution und die unterschiedlichen Erfahrungen im Ländervergleich. Zudem werden historische Vorbilder starker Frauen im Rahmen eines Besuchs auf dem Campo Santo Teutonico gewürdigt.
Im Vordergrund steht die gemeinsame Überzeugung: Frauen können am besten Vorbild für andere Frauen sein und sie ermutigen, ihren vielfältigen Talenten zu folgen. Die Initiative „FrauenOrte in Bayern“ und die dazugehörige Online-Plattform machen das Wirken bedeutender Frauenpersönlichkeiten über die Jahrhunderte auch in Bayern erlebbar.