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Scharf: „Arbeitsschutz als gelebte Unternehmenskultur und nicht nur als gesetzliche Pflicht“

Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz am 28. April

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Wie sicher sind unsere Arbeitsplätze — und wie gut schützen sie die Menschen, die dort arbeiten?

Anlässlich des Welttags für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz am 28. April 2026 betont Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf, dass eine dauerhafte Präventionskultur in den Betrieben wichtig ist: „Gesunde Arbeitsbedingungen entstehen durch ein kontinuierliches gutes Miteinander von Arbeitgebern, Beschäftigten und Betriebsräten. Wenn Prävention als Teil der Unternehmenskultur etabliert ist, sind Sicherheit und Gesundheit selbstverständliche Kernwerte des Arbeitsalltags. Arbeitsschutz wird dann nicht als gesetzliche Pflicht empfunden, sondern gelebt. Dadurch werden Gefährdungen früh erkannt, Unfälle und Erkrankungen werden vermieden.“

Am Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz rückt die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) die Förderung einer Präventionskultur und die Analyse psychosozialer Faktoren wie Arbeitslast, Arbeitsorganisation und Arbeitszeit in den Mittelpunkt. Dieses Anliegen unterstützt Bayern aktiv.

Bayerische Unternehmen mit besonders guter Arbeitsschutzorganisation und gelebter Präventionskultur sind ausdrücklich eingeladen, ihre innovativen Ideen und Gestaltungsansätze für den Deutschen Arbeitsschutzpreis 2027 einzureichen. Diese Auszeichnung wird in mehreren Kategorien vergeben und würdigt Betriebe, die den Arbeitsschutz praktisch verbessern und die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz nachhaltig stärken. Die Teilnahme bietet den Unternehmen die Chance, praxistaugliche Ansätze bekannt zu machen, den Austausch guter Praxis zu fördern und andere Betriebe zur Nachahmung zu motivieren.

Weitere Informationen und den Link zum Deutschen Arbeitsschutzpreis 2027 finden Sie auf der Übersichtsseite zum Thema Arbeitsschutz.