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Scharf: „Flexible Arbeitszeiten sind überfällig“

Arbeitsministerin fordert zum Tag der Arbeit Umsetzung des Koalitionsvertrages im Bund

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Diskussionen um die Zukunft des Sozialstaates und der wirtschaftlichen Situation werden auch den 1. Mai – den Tag der Arbeit – prägen.

Angesichts der sich wandelnden Arbeitswelt fordert Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf flexiblere Arbeitszeiten im Schulterschluss mit und nicht gegen die Sozialpartner: „Als Arbeitsministerin setze ich mich dafür ein, dass unsere Wirtschaft und die Mitarbeitenden wieder Luft zum Atmen bekommen. Die Flexibilisierung der Arbeitszeit ist wirklich überfällig. Der Gesundheitsschutz steht für mich dabei nicht zur Disposition. Auch ein konstruktiver Dialog mit den Sozialpartnern ist mir dabei ein großes Anliegen. Die Menschen sollen nicht mehr, aber passend zu ihren Lebenslagen arbeiten können. Gleichzeitig sind flexible Arbeitszeitmodelle auch für die Betriebe ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Der Koalitionsvertrag im Bund muss zügig umgesetzt werden – wir brauchen diese Veränderung!“

Weiter betont Scharf zum Tag der Arbeit: „In diesen Zeiten ist die Sozialpartnerschaft wichtiger denn je. Die Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände sind ein stabiler Pfeiler der sozialen Marktwirtschaft, unseres sozialen Friedens und ein wichtiger ökonomischer Standortfaktor. Nur gemeinsam können wir neue Wege erfolgreich gehen.“