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Scharf: „Bayern liefert – der Bund ist auch gefordert“
Arbeitsministerin fordert Bund zum Handeln auf – Bayerns Arbeitsmarkt im April
In Bayern waren im April 2026 322.747 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit um rund 13.000 Personen bzw. 4,2 Prozent angestiegen.
Zu den heute veröffentlichen Arbeitsmarktzahlen betont die Bayerische Arbeitsministerin Ulrike Scharf: „Unsere Wirtschaft in Bayern ist stark. Wir haben bundesweit die mit Abstand niedrigste Arbeitslosenquote. Aber auch im Freistaat sind aufgrund des herausfordernden wirtschaftlichen und geopolitischen Umfelds die Arbeitslosenzahlen im Vorjahresvergleich gestiegen. Und unsere Unternehmen brauchen mehr Fachkräfte. Für mich ist klar: Wir müssen handeln – und wir tun dies beherzt!“
Im von der Staatsregierung eingebrachten und vergangene Woche durch den Bayerischen Landtag beschlossenen Doppelhaushalt 2026/2027 sind die richtigen Weichen gestellt worden. Scharf: „Der soziale Herzschlag Bayerns ist und bleibt stark. Wir setzen dabei auf ein sehr breites Bündel an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. Allein in den kommenden beiden Jahren investieren wir rund 19 Millionen Euro in die berufliche Qualifizierung – von der Ausbildung bis zur Expertise von älteren Menschen. Sozial ist, was Chancen schafft.“
Damit die Wirtschaft wieder in Schwung kommt ist für die Arbeitsministerin Scharf auch klar: „Bayern liefert – der Bund ist jetzt aber auch gefordert. Wir brauchen dringend große Initiativen, die unsere Wirtschaft entlasten und den Arbeitsmarkt beleben. Hierzu zählen für mich die Flexibilisierung der Arbeitszeit, aber auch wettbewerbsfähige Lohn- und Nebenkosten und leistbare Energiepreise.“
Mit einer Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent behauptet Bayern im Bundesländervergleich seinen Spitzenplatz und liegt sehr weit unter dem Bundesdurchschnitt von 6,4 Prozent.