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Scharf: „210 Millionen Euro für das Herzstück unserer bayerischen Familienpolitik – die Kinder“

Sondervermögen des Bundes: Investitionsprogramm für Kitas in Bayern

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Das Bayerische Familienministerium erhält bis 2029 knapp 210 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) des Bundes. Dieser Betrag soll den Kommunen für Investitionen in die Kindertageseinrichtungen bereitgestellt werden. Bayerns Familienministerin Ulrike Scharf erklärt: „Bayern ist Familienland. Frühkindliche Bildung ist das Herzstück bayerischer Familienpolitik. Die zusätzlichen finanziellen Mittel helfen, unsere Kindertageseinrichtungen zukunftsfest zu machen.“

Die Ministerin betont weiter: „Wir investieren in die Zukunft Bayerns. Jeder Euro, den wir für unsere Jüngsten ausgeben, verbessert die Chancen für Kinder, stärkt Familien, fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt – und damit auch unsere Demokratie. Eine qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung legt das Fundament für eine erfolgreiche Bildungsbiografie und ist ein harter Wirtschaftsfaktor.“

Bund und Länder hatten über die Details der zugrundeliegenden Verwaltungsvereinbarung seit Dezember 2025 diskutiert. Dazu betont Scharf: „Die Verhandlungen der Länder waren erfolgreich. Im Interesse unserer Kommunen ist es gelungen, insbesondere längere Fertigstellungsfristen zu erreichen und größtmögliche Flexibilität bei der Kombination verschiedener Förderprogramme zu schaffen. Wir werden nun zeitnah mit den Kommunalen Spitzen- und den Trägerverbänden in Gespräche über die Schwerpunkte der bayerischen Förderrichtlinie eintreten.“

Der Bund gewährt den Ländern für die Jahre 2026 bis 2029 insgesamt vier Milliarden Euro aus dem SVIK für Investitionen in den Ausbau der Kindertagesbetreuung und der Hochschul- und Wissenschaftsinfrastruktur. Auf Bayern entfallen davon nach dem Königsteiner Schlüssel insgesamt rund 628 Millionen Euro.