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Scharf: „Wo Begegnungen zu Erfolgsgeschichte werden: Die Inklusive JobMesse verbindet Menschen und Betriebe“
Dritte Inklusive JobMesse öffnet morgen in Regensburg ihre Pforten
Morgen öffnet die dritte Inklusive JobMesse im Regensburger Jahnstadion ihre Pforten: Mehr als 50 inklusive Unternehmen stellen sich vor und zeigen auf, welche Beschäftigungs- und Ausbildungsmöglichkeiten sie für Menschen mit Behinderung bieten. Es werden rund 1000 Besucherinnen und Besucher erwartet.
Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf betont zum Messeauftakt: „Inklusion am Arbeitsmarkt ist nicht nur eine soziale Aufgabe, sondern ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Menschen mit Behinderung werden oft übersehen. Dabei sind ihre Fähigkeiten für alle eine Bereicherung. Die JobMesse bringt motivierte Menschen und Jobs zusammen, macht Talente sichtbar und baut Barrieren ab – hier schreiben wir Erfolgsgeschichten. Wir fördern Inklusive Jobmessen einfach, unbürokratisch und zuverlässig und unterstützen Betriebe in Bayern, die Menschen mit Behinderung einstellen oder ausbilden wollen. So bleibt Bayern gemeinsam stark.“
Die erste Inklusive JobMesse in Bayern fand 2022 in Regensburg statt – und war ein voller Erfolg. Inzwischen fanden Inklusive JobMessen nach dem Regensburger Vorbild auch in Ingolstadt, Nürnberg, München, Landshut sowie über die Landesgrenzen hinaus statt, etwa in Graz. Seit diesem Jahr gelten neue Förderempfehlungen für Inklusive JobMessen in Bayern und bieten eine verlässliche, unbürokratische Basisfinanzierung bis zu 10.000 Euro für Veranstalter. Die Förderung soll Inklusive JobMessen flächendeckend in ganz Bayern voranbringen.
Das Bayerische Sozialministerium fördert berufliche Inklusion aus Mitteln der Ausgleichsabgabe und unterstützt Betriebe, die Menschen mit Behinderung einstellen und beschäftigen. Insgesamt hat der Freistaat 2025 mehr als 117 Millionen Euro aus der Ausgleichsabgabe zur Förderung von Ausbildung, Beschäftigung und beruflicher Rehabilitation bereitgestellt. Betriebe können unter anderem Mittel beantragen, etwa um Arbeitsplätze so zu gestalten, dass Menschen mit Behinderung dort gut arbeiten können. Darüber hinaus erhalten sie umfassende Beratung. In Bayern existieren flächendeckend Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA). Sie informieren und beraten Arbeitgeber bei allen Fragen zur Einstellung, Beschäftigung sowie Ausbildung von Menschen mit Behinderung.
Informationen zu den Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber und zu den Förderempfehlungen für Inklusive JobMessen stehen online zur Verfügung.