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Scharf: „Unser flächendeckendes Beratungsnetz stärkt Familien und schützt Kinder“
Bayern bietet verlässliche Strukturen für Familien: Prävention und Hilfe in schwierigen Phasen
Wenn sich die Eltern trennen oder scheiden lassen, ist das ein tiefer Einschnitt für die Kinder – aber nicht per se ein Nachteil. Zu diesem Ergebnis kommt das Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg, wie es im jüngsten ifb policy Brief berichtet. Gute Eltern-Kind-Beziehungen unterstützen Kinder demnach, mit der Situation umzugehen und federn Belastungen ab.
Bayerns Familienministerin Ulrike Scharf betont dazu: „Bayern ist Familienland. In der Familie beginnt und wächst unser gutes Miteinander. Wir wissen: Eine starke Eltern-Kind-Beziehung stärkt Kinder fürs Leben, gibt ihnen Halt und schützt sie auch bei Belastungen wie einer Trennung. Wir unterstützen Familien frühzeitig in allen Lebenslagen, bevor Probleme größer werden – zuverlässig, unkompliziert und flächendeckend. Wir fördern 200 Familienstützpunkte und 180 Erziehungsberatungsstellen in Bayern – ein starkes Netz, das trägt und verbindet. So bleibt Bayern gemeinsam stark.“
Der Freistaat schafft auch in Zeiten schmaler Kassen verlässliche Strukturen für Familien zur Prävention und Unterstützung in schwierigen Phasen und stellt allein 2026 rund 15,3 Mio. Euro zur Verfügung. In Bayern existiert ein flächendeckendes Netzwerk von 180 Erziehungs‑ und Jugendberatungsstellen mit dem Ziel, Probleme frühzeitig zu erkennen und bei Belastungen zu unterstützen. 120 Ehe- und Familienberatungsstellen leisten für den Erhalt von Partnerschaften, einem guten Miteinander während der Partnerschaft oder auch nach einer Trennung einen wichtigen Beitrag. Mehr als 200 Familienstützpunkte und etwa 70 Mütter- und Väterzentren unterstützen im Alltag niedrigschwellig und sind eine zentrale Anlaufstelle für viele Fragen rund um Kinder, Erziehung und soziale Unterstützung.
Rund‑um‑die‑Uhr‑Online‑Beratung ergänzt das Angebot vor Ort. Über die von Bayern initiierte, länderübergreifende schriftbasierte Online‑Beratung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) können Eltern und Jugendliche jederzeit anonym Hilfe anfordern. Weitere Informationen finden Interessierte unter bke-elternberatung und bke-jugendberatung.