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Scharf: „Die Zauberformel lautet ‚lebensbegleitendes Lernen‘“

IAB-Betriebspanels 2025 veröffentlicht – KI-Nutzung nimmt stark zu

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Jeder vierte bayerische Betrieb (25 Prozent) hat im Jahr 2025 generative KI genutzt. 2023 waren es nur fünf Prozent gewesen. Damit ist der Nutzungsanteil innerhalb von zwei Jahren um 20 Prozentpunkte gestiegen. Dies geht aus dem nun veröffentlichten Betriebspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Für die kommenden Jahre erwarten die Forscher weiter eine verstärkte Nutzung und Verbreitung generativer KI.

Zu den Ergebnissen betont die Bayerische Arbeitsministerin Ulrike Scharf: „Der Arbeitsmarkt verändert sich rasant, digitale Kompetenzen werden künftig einen noch höheren Stellenwert bekommen. Daher müssen Beschäftigte ihre Kenntnisse und Fähigkeiten stetig erweitern. Die Zauberformel lautet ‚lebensbegleitendes Lernen‘. Wer sich weiterbildet, bleibt fit für die Zukunft.“

Nach dem starken Einbruch während der Pandemie stieg die Weiterbildungs-bzw. Teilnahmequote für 2025 deutlich auf 31 Prozent, das entspricht einem Plus von drei Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Die Ministerin zeigt sich erfreut: „Die steigenden Teilnahmezahlen sind ein gutes Zeichen. Dieser Aufwärtstrend ist auch das Verdienst unseres Pakts für berufliche Weiterbildung. Er setzt gezielt Anreize, er informiert und unterstützt Interessierte.“

Informationen zum Pakt für berufliche Weiterbildung, zu Förder-, Weiterbildungs- und Beratungsangeboten finden sich auf Bayerns zentralem Weiterbildungsportal kommweiter.bayern.de. Die kostenfrei überall in Bayern beratenden Weiterbildungsinitiatorinnen und -initiatoren und die Themenplattform Arbeitswelt 4.0, welche Wirtschaft, Arbeitnehmerschaft und Forschung informiert und vernetzt, runden das Angebot ab.

Seit 1993 führt das IAB eine jährliche Betriebsbefragung von Betrieben aller Größenordnungen durch. Sie bildet eine repräsentative Datenquelle über wichtige betriebliche Verhaltensweisen in Deutschland. Im Rahmen des „Betriebspanels“ werden die Befragungsergebnisse ausgewertet. Seit 2001 finanziert das Bayerische Arbeitsministerium zusätzlich weitere 400 Betriebsbefragungen, sodass auch speziell für den Freistaat Bayern Befragungsergebnisse sowie neue Beschäftigungstrends dargestellt werden können.