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Scharf: „Die Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung ist ein Standortrisiko für unser Land!“

Bayerns Arbeitsmarkt im November 2023

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Die Zahl der Arbeitslosen ist in Bayern im November dieses Jahres gegenüber dem Vorjahr um rund 22.300 Personen bzw. 9,6 Prozent angestiegen. Insgesamt waren in Bayern 254.278 Menschen arbeitslos gemeldet.

Mit Blick auf das Jahresende zieht Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf eine erste Bilanz für das Jahr 2023: „Es ist klar, dass die lahmende Konjunktur dieses Jahr bereits merklich Spuren auf dem bayerischen Arbeitsmarkt hinterlassen hat. Ich rechne mit einer Arbeitslosenquote von 3,4 Prozent im Jahresdurchschnitt und damit mit einem spürbaren Anstieg der Arbeitslosigkeit um 0,3 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Gemessen an den enormen Herausforderungen, die nicht zuletzt der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine gebracht hat, ist Bayerns Arbeitsmarkt noch robust. Im Freistaat waren nie mehr Menschen in Beschäftigung als im zu Ende gehenden Jahr – ein eindeutiger Beleg für seine außerordentliche Standhaftigkeit und Stabilität!“

Unverzichtbar sei es in der momentanen Schwächephase, die Weichen auf wirtschaftliches Wachstum zu stellen, um Arbeitsplätze und Wohlstand zu sichern: „Statt der Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt Rückenwind zu geben, legt die Bundesregierung mit ihrer Ankündigung zur Nichtverlängerung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes in der Gastronomie den Betrieben Steine in den Weg und gefährdet Arbeitsplätze. Diese Politik ist ein Standortrisiko für unser Land!“, so die Ministerin.

Mit einer Arbeitslosenquote von 3,3 Prozent im November 2023 behauptet Bayern im Bundesländervergleich seinen Spitzenplatz und liegt sehr weit unter dem Bundesdurchschnitt von 5,6 Prozent.