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Scharf: „Wir stärken Frauen mit Kindern bei der Rückkehr ins Berufsleben“
107.000 Euro aus dem Bayerischen Arbeitsmarktfonds für das Projekt ‚FiFA - Frauen in Familie und Arbeit - Arbeitskräfte sichern - Familie stärken!‘
Ein individuell und bedarfsgerecht geplanter (Wieder-)Einstieg in den Arbeitsmarkt ist für Frauen mit Kindern ist entscheidend, um ihr Können, Wissen und Erfahrung zielgerecht einzusetzen und so nach der Erziehungszeit bzw. beruflichen Unterbrechungen wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen zu können. Jetzt fördert das Bayerische Sozialministerium ein Projekt, das genau hier ansetzt mit 107.000 Euro.
Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf betont: „Es ist mir ein besonderes Anliegen, Frauen mit Kindern bei der Rückkehr oder dem Einstieg in den Arbeitsalltag zu unterstützen. Als Frauen- und Arbeitsministerin setze ich mich dafür ein, dass Frauen die Chance haben, nach einer familiären Auszeit den Weg zurück ins Berufsleben zu finden und ihre beruflichen Ziele zu verwirklichen.“ Die bfz gGmbH Hochfranken unterstützt Frauen mit ihrem Projekt ‚FIFA - Frauen in Familie und Arbeit - Arbeitskräfte sichern - Familie stärken!‘ durch individuelle Coachingangebote und Qualifizierungsmodule dabei, berufliche Perspektiven zu entwickeln und erforderliche Weiterbildungen zu planen. Durch die Verknüpfung mit regionalen Angeboten der Kinderbetreuung und die enge Zusammenarbeit mit Arbeitgebern werden praxisnahe Lösungen für eine erfolgreiche Rückkehr in den Beruf geschaffen.
Das Projekt dient dazu, zusätzliche Arbeitskräfte für die regionale Wirtschaft zu gewinnen und gleichzeitig die Armutsgefahr (aktuell und/oder im Alter) für die betroffenen Frauen zu mindern. Ministerin Scharf weiter: „Durch das Projekt entwickeln die Teilnehmerinnen einen Plan, wie sie Familie und Beruf langfristig miteinander verbinden können. Es ist mir wichtig das Projekt mit rund 107.000 Euro zu unterstützen.“
Aus dem Arbeitsmarktfonds werden innovative und zielgerichtete Maßnahmen zur Qualifizierung und Arbeitsförderung unterstützt, die nicht im Rahmen der bestehenden Arbeitsmarktinstrumente durchgeführt werden können. Die Projekte wurden von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Arbeitsmarktfonds, bestehend aus Vertretern der Wirtschaft, der Kammern, der Gewerkschaften, der Bundesagentur für Arbeit und der Staatsregierung, ausgewählt.