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Scharf: „Bayern ist Chancenland für junge Pflege-Fachkräfte“
Internationale Pflege-Azubis: 61.000 Euro für Verlängerung des Projekts „Netz-Werk“
Bayern braucht Fachkräfte – in der Wirtschaft ebenso wie im sozialen Bereich und in der Pflege. Junge Menschen aus dem Ausland, die eine Pflegeausbildung in Bayern absolvieren, müssen neben den fachlichen Herausforderungen auch Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede überwinden. Um ihre Integration und den erfolgreichen Abschluss ihrer Pflegeausbildung zu unterstützen, verlängert der Freistaat Bayern das seit September 2023 geförderte Projekt „NetzWerk – für internationale Auszubildende in der Pflege“ in Eggolsheim (Landkreis Forchheim/Oberfranken).
Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf betont: „Bayern ist Chancenland. Das gilt auch für angehende Fachkräfte in der Pflege. Das Projekt, NetzWerk – für internationale Auszubildende in der Pflege‘ an der Pflegeschule in Eggolsheim hilft internationalen Pflegeschülerinnen und Pflegeschülern beim Aufbau von Netzwerken in ihrer neuen Heimat, beim Überwinden von Sprachbarrieren und beim Verstehen kultureller Unterschiede. So wollen wir gemeinsam Ausbildungsabbrüche vermeiden. Es ist mir als Arbeitsministerin wichtig, dass das Projekt nach zwei Projektjahren nun für ein drittes Jahr mit rund 61.000 Euro gefördert wird.“
Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales stellt dafür im Zeitraum von September 2023 bis August 2026 insgesamt mehr als 190.000 Euro zur Verfügung. Träger von „NetzWerk – für internationale Auszubildende in der Pflege“, das an der Berufsfachschule für Pflege St. Nikolaus in Eggolsheim umgesetzt wird, ist die Arche Teach and Work International gGmbH.
Die Förderung erfolgt aus dem Arbeitsmarktfonds, der innovative Maßnahmen zur Qualifizierung und Arbeitsförderung unterstützt, die nicht im Rahmen bestehender Arbeitsmarktinstrumente möglich sind. Die Auswahl trifft die Arbeitsgruppe Arbeitsmarktfonds, in der Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft, der Kammern, der Gewerkschaften, der Bundesagentur für Arbeit und der Staatsregierung zusammenarbeiten.