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Scharf: „Arbeit ist mehr als Broterwerb“

Arbeitsmarktfonds unterstützt Projekt „iBAC plus“ in Cham mit über 300.000 Euro

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Viele Betriebe suchen viele Fachkräfte. Umso wichtiger ist es, alle Potenziale zu heben. Ein Beispiel dafür ist das Projekt „iBAC plus – individuelles BerufsAnpassungsCoaching“ im Landkreis Cham. Zielgruppe sind ältere und junge Arbeitslose, Flüchtlinge, Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und Personen, die es schwer haben, Arbeit zu finden. Die Staatsregierung unterstützt die Arbeit des Trägers Regionales Bildungszentrum Eckert gGmbH mit insgesamt rund 301.000 Euro für die kommenden zwei Jahre. Die Mittel stammen aus dem Bayerischen Arbeitsmarktfonds (AMF). „iBAC plus“ arbeitet mit modularem Coaching, Fachmodulen für das Hotel- und Gaststättengewerbe und Vernetzung mit Betrieben und sozialen Diensten.

Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf betont: „Arbeit ist viel mehr als Broterwerb. Wer einer Tätigkeit nachgeht, findet Erfüllung und Bestätigung. Wenn wir die Arbeitslosigkeit reduzieren, stärken wir unsere Wirtschaft und unseren Sozialstaat – und damit auch die Demokratie. Wir helfen, individuelle Hindernisse zu überwinden. Das Projekt ,iBAC plus‘ setzt hier an und hilft mittels individueller beruflicher und sozialer Integration, in der Region Cham einen Arbeitsplatz zu finden. Es ist mir wichtig, dass wir das Projekt für zwei Jahre mit mehr als 300.000 Euro fördern.“

Der Arbeitsmarktfonds unterstützt innovative Konzepte zur Qualifizierung und Arbeitsförderung, die nicht im Rahmen bestehender Arbeitsmarktinstrumente möglich sind. Die Projekte werden von der Arbeitsgruppe Arbeitsmarktfonds, bestehend aus Vertretern der Wirtschaft, der Kammern, der Gewerkschaften, der Bundesagentur für Arbeit und der Staatsregierung, ausgewählt.