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Scharf: „Das Erlebte hinterlässt Narben auf der Seele – ein Leben lang“

Jahrestag des Messerangriffs in Aschaffenburg – Ministerin gedenkt der Opfer

013.26

An diesem Donnerstag jährt sich die entsetzliche Tat von Aschaffenburg mit zwei Toten zum ersten Mal. Bayerns Jugend- und Sozialministerin Ulrike Scharf trauert mit den Angehörigen und den Menschen in Aschaffenburg: „Voller Schmerz und Trauer gedenken wir der Betroffenen des Messerangriffs vor einem Jahr im Park Schöntal in Aschaffenburg. Mit Schrecken und Entsetzen blicken wir zurück und erinnern an den getöteten zweijährigen Buben und den mutigen Helfer, der seinen selbstlosen, couragierten Einsatz mit dem Leben bezahlen musste. Ich bin in Gedanken auch bei den Kindern, den Erzieherinnen und den Augenzeuginnen und -zeugen, die diese barbarische Tat erleben mussten. Das Erlebte hinterlässt Narben auf der Seele – ein Leben lang.“

Die Ministerin richtet ihren Blick auch auf die Bürgerinnen und Bürger von Aschaffenburg: „Es ist ermutigend, wie die Menschen in der unterfränkischen Stadt zusammengehalten und Solidarität gezeigt haben. Die Anteilnahme, das gemeinsame Gedenken und die Hilfsbereitschaft haben mich tief beeindruckt und bewegt. Das ist ein starkes Zeichen gegen Gewalt. Stehen wir zusammen: Hass, Spaltung, Ausgrenzung und soziale Kälte haben in unserer Heimat keinen Platz.“