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Scharf: „Heike Hofmann führt das Arbeitsgericht Bamberg als neue Direktorin in die Zukunft“
Neue Direktorin folgt auf Kerstin Altenbeck
Das Arbeitsgericht Bamberg erhält zum 1. Februar 2026 eine neue Direktorin. Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf erklärt: „Heike Hofmann bringt umfangreiche Erfahrung und Kompetenz mit. Ich bin überzeugt, dass sie das Arbeitsgericht Bamberg verlässlich und zielorientiert in eine gute Zukunft führen wird. Für die neue Aufgabe wünsche ich ihr viel Erfolg und eine glückliche Hand bei allen Entscheidungen.“
Heike Hofmann, geboren 1975 in Augsburg, begann ihre berufliche Laufbahn 2002 als Produktmanagerin im Geschäftsfeld Recht/FairPlay bei der Industrie- und Handelskammer für Augsburg und Schwaben. Anschließend war sie als Rechtsanwältin in einer Augsburger Kanzlei tätig. Zum 1. Dezember 2003 trat sie als Regierungsrätin bei der Bezirksfinanzdirektion Würzburg in den öffentlichen Dienst ein. Am 1. Juli 2005 wurde sie als Richterin kraft Auftrags an das Arbeitsgericht Würzburg versetzt, inklusive einer zweimonatigen Einarbeitung am Landesarbeitsgericht Nürnberg. Seit 1. Dezember 2006 ist sie Richterin auf Lebenszeit. Ab Mai 2023 war sie ständige Vertreterin des Direktors des Arbeitsgerichts Würzburg. Mit Wirkung zum 1. Februar 2026 übernimmt Heike Hofmann die Leitung des Arbeitsgerichts Bamberg als Direktorin.
Ihre Vorgängerin als Direktorin des Arbeitsgerichts Bamberg war Kerstin Altenbeck, die zum 1. November 2025 Vizepräsidentin des Landesarbeitsgerichts Nürnberg wurde.
Das Arbeitsgericht ist die erste Instanz für arbeitsrechtliche Streitigkeiten zwischen Beschäftigten und Arbeitgebern. Es entscheidet unter anderem über Kündigungsschutz, Arbeitsverträge und weitere arbeitsrechtliche Ansprüche. Damit trägt das Arbeitsgericht wesentlich zu einem fairen und rechtsstaatlichen Miteinander im Arbeitsleben bei.