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Scharf: „Eine starke Stimme für die Belange der Aussiedlerinnen, Aussiedler und der nationalen Minderheiten“

Sozialministerin tauscht sich mit Dr. Bernd Fabritius aus

041.26

Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf hat sich mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Bernd Fabritius, ausgetauscht. Scharf hob hervor: „Dr. Bernd Fabritius ist eine starke Stimme für die Anliegen der Aussiedlerinnen und Aussiedler und der nationalen Minderheiten. Mit seiner umfangreichen Erfahrung und langjährigen Expertise vertritt und fördert er ihre Belange verantwortungsvoll, ehrlich und nachhaltig. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.“

Neben allgemeinen Anliegen der Vertriebenen- und Aussiedlerpolitik besprachen die Sozialministerin und der Bundesbeauftragte auch konkrete Fragenstellungen zu Altersarmut und Mütterrente und dem bilateralen Rentenverfahren zwischen Rumänien und Deutschland. Auch die Kulturförderung für Heimatvertriebene und die Anerkennung der Jenischen als nationale Minderheit kamen zur Sprache. Beide Seiten betonten die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Bund und Freistaat, um bestehende Unterstützungsangebote weiterzuentwickeln und neue Impulse zu setzen.

Dr. Bernd Fabritius wurde am 14. Mai 1965 in Agnetheln/Siebenbürgen geboren. 1984 siedelte er gemeinsam mit seinen Eltern und Geschwistern in die Bundesrepublik Deutschland aus. Von 2014 bis 2025 war er Vorsitzender des Bundes der Vertriebenen und von 2018 bis 2022 Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten. Im Mai 2025 wurde er vom Bundeskabinett erneut in dieses Amt berufen.