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Scharf: „Das Rollenmonster muss raus aus unseren Köpfen“

Internationaler Männertag: Kampagne für ein Leben ohne Rollenklischees

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Gleichstellung hilft Frauen und Männern, ihr Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Zum Internationalen Männertag am 19. November ruft Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf dazu auf, Stereotype von Männlichkeit, die uns oft seit der Kindheit prägen, kritisch zu hinterfragen. Dazu läuft aktuell auch eine humorvolle Social-Media-Kampagne.

Scharf betont: „Das Rollenmonster muss raus aus unseren Köpfen. Verfestigte Rollenbilder schränken Frauen genauso ein wie Männer – und das oft unbewusst.  Gesellschaftlich verwurzelte Rollenerwartungen treffen auch Männer, z.B. wenn sie mehr Zeit für die Familie möchten, aber im Beruf oder im privaten Umfeld damit auf Unverständnis stoßen. Wir müssen veraltete Denkweisen und Rollenbilder aufbrechen.“

Das Bayerische Sozialministerium möchte mit der Social-Media-Kampagne „Tschüss Rollenmonster“ sowohl Frauen als auch Männer ermutigen, eigene – auch neue – Wege zu gehen und Verantwortung partnerschaftlich zu teilen. Das „Rollenmonster“ steht symbolisch für alte, starre Vorstellungen, dafür, was Frauen und Männer zu tun oder zu lassen haben. Es zeigt überspitzt, wie tief verwurzelte Stereotype unser Denken und Handeln beeinflussen.

Ministerin Scharf macht Mut zur Veränderung: „Klar ist, dass es keinen richtigen oder falschen Weg gibt. Jede und jeder soll das Leben führen können, das zu ihr oder ihm passt – ohne von einengenden Rollenbildern eingeschränkt zu werden. Das Wichtigste ist, sein eigenes Leben so zu gestalten, dass es glücklich macht.“

Weitere Infos zur Rollenmonster-Kampagne sind unter Rollenmonster zu finden.

Allgemeine Ziele des 1999 eingeführten Internationalen Männertages sind es, den Fokus auf Männer- und Jungen-Gesundheit zu legen, das Verhältnis der Geschlechter zu verbessern und die Gleichberechtigung hervorzuheben. Es ist ein Anlass, um Benachteiligungen von Männern und Jungen aufzuzeigen und ihren Einsatz für Gemeinde, Familie, Ehe und Kinderbetreuung zu würdigen.