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Bayerischer Aktionsplan Jugend

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Mit dem Bayerischen Aktionsplan Jugend soll das aktuell hohe politische Interesse der Jugend aufgegriffen werden. Ziel ist es, die Meinungsbildung junger Menschen zu fördern und wertzuschätzen, in verstärkten Dialog mit der Jugend zu treten und ihre Forderungen noch ernster zu nehmen.

Der Aktionsplan Jugend benennt die folgenden Handlungsfelder:

  • „Dialog mit der Jugend intensivieren“
  • „Öffentliche Plattformen für Jugendanliegen schaffen“
  • „Jugendthemen vor Ort weiterentwickeln“
  • „Außerschulische Demokratiebildung stärken“
  • „Jugendwerker“ (Fachkräfte und Ehrenamtliche) unterstützen“

Seit Herbst 2019 werden die Maßnahmen des Aktionsplans Jugend sukzessive umgesetzt.

Ein Überblick über die aktuellen Maßnahmen in den fünf Handlungsfeldern:

 

Dialog mit der Jugend intensivieren

 

StMAS-Besuchsprogramm für außerschulische Gruppen

Politisch interessierte Jugendliche erhalten über das StMAS-Besuchsprogramm einen Einblick in die Arbeit und in die Abläufe eines Ministeriums. So hat der Freistaat Bayern eine Möglichkeit geschaffen, mit jungen Menschen direkt in Kontakt zu treten.

Weiterführende Informationen sind auf der Website des BJR zu finden bjr.de

 

Bayerische Jugendpolitiktage: Veranstaltungsreihe
„Jugend im Gespräch mit …!“

Bei den Bayerischen Jugendpolitiktagen handelt es sich um eine ressortübergreifende Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Jugend im Gespräch mit …!“. Die Veranstaltungsreihe soll jungen Menschen ermöglichen, sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Ressorts über jugendrelevante Themen auszutauschen und zu diskutieren.

Starten wird die Veranstaltungsreihe mit „Jugend im Gespräch mit dem StMAS!“ und soll dann gemeinsam im Tandem mit weiteren Ministerien zu deren jugendrelevanten Themen fortgesetzt werden.

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, den Dialog mit der Jugend zu stärken und die Partizipation junger Menschen in allen Lebensbereichen weiter voranzubringen.

Weitere Infos zur Veranstaltungsreihe und alles zur Anmeldung

Öffentliche Plattformen für Jugendanliegen schaffen

 

Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit

Vom 20. - 22. September 2021 fand bereits zum dritten Mal der Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit in Nürnberg statt. Die Fachveranstaltung bot zahlreiche Möglichkeiten für gemeinsamen Austausch und fachpolitische Debatten. Teilnehmende waren Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Fachpraxis, Verwaltung und Politik mit Arbeitsschwerpunkten im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit.

Der Kongress war eine Veranstaltung des Forschungsverbundes DJI/TU Dortmund und des BJR in Kooperation mit der Stadt Nürnberg. Gefördert wurde der Kongress aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Bayerischen Sozialministeriums sowie der Stadt Nürnberg.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website  bundeskongress-kja.de

 

Aktion #JugendMITWirkung

Mit der Aktion #JugendMITWirkung erhalten junge Menschen die Möglichkeit, dem Ministerium mitzuteilen, was sie unter Partizipation verstehen und wie junge Menschen noch mehr beteiligt werden können. So können auch junge Menschen, die sich noch nicht beteiligen, eigene Ideen und Impulse einbringen.

 

Jugendthemen vor Ort weiterentwickeln

 

Digitaler Hackathon #IdeenFürDieJugend und das Jugendbudget

Junge Menschen sollen die Möglichkeit erhalten, Kontakt- und Partizipationsformate nach ihren eigenen Bedürfnissen zu entwickeln. Vom 8. bis 10. Oktober 2021 veranstalteten der Bayerische Jugendring (BJR) und das JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis – im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales – deshalb einen digitalen Hackathon. Nach dem digitalen Hackathon #ideenfürdiejugend im Oktober und den Pitches vor der Fachjury im November wurden die besten 21 Projekte ausgewählt. Diese werden nun mithilfe des, vom Sozialministerium bereitgestellten, Jugendbudgets in Höhe von einer Million Euro umgesetzt. Um ihre Ideen zu verwirklichen, haben die Projektgruppen nun knapp ein Jahr Zeit. Unterstützt werden sie dabei vom BJR und dem JFF.

Weitere Informationen finden Sie unter ideenfuerdiejugend.de

 

Außerschulische Demokratiebildung stärken

 

Bayerischer Tag der Jugend in Brüssel

Beim Bayerischen Tag der Jugend in Brüssel handelt es sich um ein Partizipationsformat auf europäischer Ebene. Hier können junge Menschen u.a. mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments und der Kommission diskutieren. Ziel der Veranstaltung ist es, bayerische Anliegen der Jugend nach Brüssel und europäische Themen nach Bayern zu tragen und damit die außerschulische Demokratiebildung zu stärken. Im Jahr 2016 wurde der Bayerische Tag der Jugend in Brüssel von der Bayerischen Staatsregierung und dem BJR ins Leben gerufen. Nachdem die Veranstaltung coronabedingt verschoben wurde, soll sie nun im Jahr 2022, vom 8. bis 11. November, zum fünften Mal stattfinden. 

Bewerbungen können bis 31.05.2022 eingereicht werden.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und der Anmeldung finden Sie hier.

 

„Jugendwerker“ (Fachkräfte und Ehrenamtliche) unterstützen

 

Modellprojekt „Digitale Streetworker“

Das Modellprojekt „Digitale Streetworker“ bringt Jugendarbeit in den digitalen Raum – so können Jugendliche nicht nur in der analogen Wirklichkeit, sondern auch in ihren digitalen Lebensräumen niedrigschwellig erreicht werden. Tätig werden die „Digitalen Streetworker“ speziell auf digitalen Plattformen und in Social Media-Anwendungen. Sie sollen jungen Menschen im Netz begegnen, sie begleiten, unterstützen und beraten. Darüber hinaus können junge Menschen bei Bedarf auch auf analoge Angebote der Jugendarbeit / Streetwork aufmerksam gemacht und informiert werden. Die Umsetzung des Projekts erfolgt – im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales - durch den Bayerischen Jugendring (BJR). Fachlich begleitet wird der BJR dabei vom Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF).

Weitere Informationen finden Sie unter digital-streetwork-bayern.de   

 

Aktivierungskampagne

Die Aktivierungskampagne des Bayerischen Sozialministeriums und des BJR hat das Ziel, junge Menschen und Mitarbeitende der Jugendarbeit (Fachkräfte und Ehrenamtliche) öffentlichkeitswirksam (wieder) neu für Angebote der Jugendarbeit zu gewinnen bzw. ihre wichtige Rolle und Arbeit wertzuschätzen. Dadurch soll der durch die Corona-Pandemie verursachten Isolation und Passivität junger Menschen sowie dem Frust und der Erschöpfung vieler Mitarbeitenden in der Jugendarbeit entgegengewirkt werden. Hierzu finden zahlreiche Maßnahmen, Projekte und Aktivitäten vor Ort statt, in die auch junge Menschen und die jeweiligen Jugendarbeitsstrukturen eingebunden werden.

Weitere Informationen finden Sie unter bjr.de/aktivierungskampagne