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Sozial-Fibel

Beitragsbemessungsgrenze

Versicherte der gesetzlichen Rentenversicherung , Krankenversicherung , Pflegeversicherung und Arbeitslosenversicherung zahlen Beiträge in der Sozialversicherung nur bis zur Höhe der sich jährlich ändernden Beitragsbemessungsgrenze. Der darüber hinausgehende Teil des Entgelts ist beitragsfrei. Bei einmaligen Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld richtet sich der Beitrag nach dem bisher erreichten Teil der Beitragsbemessungsgrenze für das ganze Jahr.

Die Beitragsbemessungsgrenze beträgt für das Jahr 2020 in der Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung 82.800 € jährlich/6.900 € monatlich (neue Länder: 77.400 € jährlich/6.450 € monatlich). Sie verändert sich in den folgenden Jahren entsprechend der Entwicklung der Bruttoarbeitsentgelte. Sie beträgt in der Knappschaftsversicherung für das Jahr 2020 101.400 € jährlich/8.450 € monatlich (neue Länder: 94.800 € jährlich/7.900 € monatlich) und in der Kranken- und Pflegeversicherung für 2020 einheitlich auch für die neuen Länder 62.550 € jährlich (für Bestandsfälle: 56.250 € jährlich/ 4.687,50 € monatlich).

§§ 6, 223 Sozialgesetzbuch V, § 55 Sozialgesetzbuch XI, §§159, 160 Sozialgesetzbuch VI, § 341 Sozialgesetzbuch III sowie jährliche Verordnung der Bundesregierung

Zuständig: Arbeitgeber; gesetzliche Kranken- und Pflegekassen und Rentenversicherungsträger; Agenturen für Arbeit

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