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Bayern sozial: Themen & Trends

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März 2021


 

Portrait Carolina TrautnerSehr geehrte Damen und Herren,

leider hat uns die Corona-Pandemie nach wie vor fest im Griff. Die dritte Welle ist nun auch bei uns angekommen. Daher haben sich die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten am 22. März 2021 darauf verständigt, den Lockdown vorerst bis zum 18. April 2021 zu verlängern. Das heißt für uns, dass wir auch weiterhin in vielen Bereichen mit Beschränkungen zurechtkommen müssen. Unsere Kinder und Jugendlichen sind davon besonders betroffen. Ich bin deshalb sehr froh, dass der Ministerrat mein Konzept zur außerschulischen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Pandemie gebilligt hat. Denn mir als Familienministerin ist es ein Herzensanliegen, dass unsere Kinder und Jugendlichen mit ihren Familien so gut wie möglich durch die Pandemie kommen und auch in der schwierigen Phase danach angemessene Unterstützung erhalten. Den Kindern und Jugendlichen, ihren Familien sowie den Fachkräften in der gesamten Kinder- und Jugendhilfe möchte ich ganz besonders danken! Sie haben sich trotz der Einschränkungen großartig verhalten und mit ihrer Solidarität und ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geleistet.
Meine Bitte an Sie: Werden Sie nicht pandemiemüde und bleiben Sie auch weiterhin achtsam. Passen Sie gut auf sich auf!

Ihre

Carolina Trautner
Staatsministerin

 

ZAHL DES MONATS

7 Milliarden

Der Sozialhaushalt umfasst dieses Jahr erstmals über 7 Milliarden Euro.
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TERMIN DES MONATS

10. März

An diesem Tag fand der Equal Pay Day statt. Er wurde dieses Jahr das vierzehnte Mal begangen und markiert symbolisch die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen.
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GESAMTKONZEPT ZUR UNTERSTÜTZUNG VON KINDERN UND JUGENDLICHEN IN DER CORONA-PANDEMIE

Kinder und Jugendliche sind von den coronabedingten Einschränkungen besonders betroffen. Um die Auswirkungen der Pandemie auf Kinder und Jugendliche abzufedern, hat der Bayerische Ministerrat am 23. März 2021 ein Gesamtkonzept zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen beschlossen. Das Sozialministerium hat gemeinsam mit dem Gesundheits- sowie dem Innenministerium ein Konzept erarbeitet, wie Kinder und Jugendliche durch zusätzliche Maßnahmen bei der Bewältigung der Auswirkungen der Pandemie noch stärker unterstützt werden können. Im außerschulischen Bereich legt das Sozialministerium ein umfassendes Unterstützungskonzept auf, das sich auf die bewährten Unterstützungs- und Beratungsstrukturen stützt und an sieben Leitlinien orientiert:

  1. Kinderbetreuung in der Pandemie verlässlich gewährleisten mit einem Öffnungskonzept mit weiteren Maßnahmen zum Schutz der Kinder und Fachkräfte, wie dem Rahmenhygieneplan und Selbsttests.
  2. Übergang von Schule in Berufsausbildung sicherstellen durch zusätzliche Ausbildungsakquisiteurinnen und -akquisiteure.
  3. Perspektiven für Jugendliche schaffen durch Stärkung der Jugendarbeit und Partizipation mit Projekten wie dem Modellprojekt „Digitale Streetworker“ und einem digitalen Hackathon.
  4. Perspektiven für den Sport schaffen (Zuständigkeit StMI).
  5. Sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche gezielt unterstützen durch den Ausbau der Jugendsozialarbeit an Schulen.
  6. Familien gezielt unter die Arme greifen durch den Ausbau der Erziehungsberatungsstellen.
  7. Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen stärken und Jugendmedienschutz sicherstellen mit der Bayerischen Digitalisierungsstrategie in der Kindertagesbetreuung sowie Fortbildungsangeboten.

Dazu Bayerns Familienministerin Carolina Trautner: „Unsere Kinder und Jugendlichen werden von den coronabedingten Beschränkungen besonders hart getroffen. Sie befinden sich in ihrer Entwicklungs- und Lernphase und müssen derzeit leider auf Vieles verzichten. Deshalb müssen wir als Bayerische Staatsregierung ein ganz besonderes Augenmerk auf die Anliegen unserer Kinder und Jugendlichen haben. Denn wir müssen unbedingt verhindern, dass die Kinder und Jugendlichen infolge der Pandemie seelisch, körperlich oder geistig Schaden nehmen. Deshalb sind die Maßnahmen, die wir bereits ergriffen haben und zusätzlich ergreifen wollen, so wichtig, auch um die Kinder, Jugendlichen und ihre Familien bei dem schwierigen Schritt zurück in die Normalität zu unterstützen.“ Für das Konzept zur außerschulischen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Pandemie stellt die Bayerische Staatsregierung in den Jahren 2021 und 2022 insgesamt 15 Millionen Euro zur Verfügung. Mehr

 


AKTUELLE SITUATION IN DEN KINDERTAGESEINRICHTUNGEN: ANPASSUNG DES RAHMENHYGIENEPLANS, VERLÄNGERUNG DES FÖRDERPROGRAMMS „LÜFTEN“

Foto zum Artikel ABSCHLUSSVERANSTALTUNG „SENIORENMITWIRKUNG“ AM 26. JANUAR 2021Durch die Beschlüsse der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten am 22. März 2021 haben sich für die Kinderbetreuung in Bayern keine Änderungen ergeben. Kitas können dort, wo die 7-Tage-Inzidenz unter 50 liegt, in den Regelbetrieb zurückkehren. Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 ist ein eingeschränkter Regelbetrieb möglich. Und bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100 kann die Notbetreuung in Anspruch genommen werden, wenn die Eltern eine Kinderbetreuung nicht anderweitig sicherstellen können. Zugleich muss das Öffnungsgeschehen mit Blick auf die verstärkt auftretenden Virus-Mutationen und die steigenden Inzidenzen mit Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten, der Kinder und deren Eltern flankiert werden. Dazu gehört auch die Anpassung des Rahmenhygieneplans für die Kindertagesbetreuung mit Wirkung zum 15. März 2021, um die Regelungen zum Umgang mit Krankheitssymptomen in den Kitas an die aktuelle Situation anzupassen. Eine Übersichtzu den Regelungen des neuen Rahmenhygieneplans sowie weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Sozialministeriums.
Daneben leisten Testungen und Impfungen gerade auch mit Blick auf die steigenden Inzidenzen einen weiteren Beitrag für eine sichere Kinderbetreuung. Begleitet wird dies mit dem Förderprogramm zur Anschaffung von CO2-Sensoren und mobilen Luftfilteranlagen des Familienministeriums, das ursprünglich bis Ende 2020 gelaufen ist. Dazu Bayerns Familienministerin Carolina Trautner: „Das Förderprogramm war ein voller Erfolg. Ich freue mich deshalb sehr, dass der Ministerrat am 16. März dieses Jahres beschlossen hat, die Richtlinie zur Förderung von technischen Maßnahmen zum infektionsschutzgerechten Lüften in der Kindertagesbetreuung zu verlängern. Auch das ist eine weitere Maßnahme zur Verbesserung des Infektionsschutzes in den Kitas. Durch die Verlängerung der Richtlinie geben wir den Gemeinden und Einrichtungen nochmals die Möglichkeit, die Mittel in Anspruch zu nehmen. Wir werden die Antragsfrist bis Ende April verlängern.“ Für die technische Ausstattung zum infektionsschutzgerechten Lüften stehen noch rund 5,36 Millionen Euro zur Verfügung. Mehr

 


 


 

ARBEITSMARKT

Bayerns Arbeitsmarkt im Februar 2021

Die wichtigsten Zahlen und Fakten zur Arbeitsmarktsituation in Bayern.

Bayerns Arbeitsmarkt Februar 2021 (PDF, 2 MB)

 


SENSIBILISIERUNGSINITIATIVE ZUR GEWALTPRÄVENTION UND ZUM GEWALTSCHUTZ

Foto zum Artikel SENSIBILISIERUNGSINITIATIVE ZUR GEWALTPRÄVENTION UND ZUM GEWALTSCHUTZDas Sozialministerium hat am 4. März 2021 den Startschuss für eine breit angelegte Sensibilisierungsinitiative zur Gewaltprävention und zum Gewaltschutz gegeben. Ziel ist es, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren, aber auch den betroffenen Personen sowie ihrem Umfeld Hilfemöglichkeiten aufzuzeigen. Im Mittelpunkt der Initiative stehen Frauen, Kinder und Jugendliche sowie Männer als Opfer von Gewalt. Dazu Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner: „Gewalt hat viele Gesichter und kommt überall vor – leider auch dort, wo eigentlich Geborgenheit und Schutz herrschen sollten. Hier setzen wir an und sprechen damit verschiedenste Personengruppen und deren Umfeld an: Frauen, die besonders oft Opfer häuslicher und sexualisierter Gewalt werden. Natürlich auch Kinder und Jugendliche, die direkt, aber auch aufgrund der Gewalt zwischen ihren Eltern, Opfer von Gewalt sein können. Sie alle möchten wir durch unsere Sensibilisierungsinitiative erreichen. Mit der breit ausgewählten Zielgruppe tragen wir auch dazu bei, das Thema ,Gewalt gegen Männer‘, das immer noch als Tabuthema gilt, aufzubrechen.“ Mit dem Ziel „Gewalt loswerden“ startete das Sozialministerium bereits im Jahr 2018 mit der Umsetzung des Konzepts „Bayern gegen Gewalt“, das Ziele und Maßnahmen zum Gewaltschutz und zur Gewaltprävention in drei Stufen definiert. Zudem findet jeder, der Unterstützung braucht, auf dem Online-Portal Bayern gegen Gewalt hilfreiche Informationen sowie Beratungs- und Hilfeangebote. Mehr

 

 

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