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Bayern sozial: Themen & Trends

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Januar 2021


 

Portrait Carolina TrautnerSehr geehrte Damen und Herren,

wir hätten uns alle einen anderen Start in das neue Jahr gewünscht: Doch das aktuelle Infektionsgeschehen hat eine Verlängerung des Lockdowns bis vorerst 31. Januar unumgänglich gemacht. Auch wir in Bayern müssen daher unsere Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und organisierten Spielgruppen weiterhin geschlossen halten. Aber ich kann Ihnen schon jetzt versichern: Sobald wir regulär öffnen können, stehen die Kindertageseinrichtungen an erster Stelle. Neben allem, was mit Corona zusammenhängt, gibt es zum Jahresbeginn aber auch Positives zu berichten: Zum 1. Januar 2021 hat Bayern den Vorsitz der Jugend- und Familienministerkonferenz übernommen. Außerdem bauen wir eine bayernweite Netzwerkstruktur für LSBTIQ-Beratungsangebote auf. Und auch die bayernweite Projektausschreibung der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern beginnt in diesem Monat.
Halten wir weiter gut zusammen und ziehen wir auch im neuen Jahr gemeinsam mit Umsicht und Vorsicht an einem Strang, damit wir das Infektionsgeschehen wieder in den Griff bekommen! Passen Sie gut auf sich auf und bleiben Sie gesund!

Ihre

Carolina Trautner
Staatsministerin

 

ZAHL DES MONATS

900

Seit 1. November 2020 wurden in Bayern bereits über 900 Kinderwunschbehandlungen mit einem Zuschuss von bis zu 1.800 Euro finanziell gefördert.
mehr

 

TERMIN DES MONATS

26. Januar

Zur weiteren Verbesserung der politischen Mitwirkung älterer Menschen bringt die Bayerische Staatsregierung ein Seniorenmitwirkungsgesetz auf den Weg. Am 26. Januar 2021 ab 15.30 Uhr werden die Ergebnisse des bayernweiten Dialogprozesses vorgestellt, der unter dem Motto „SeniorenMitWirkung“ durchgeführt wurde. Mehr

 


KINDERBETREUUNG AB 11. JANUAR 2021

Foto zum Artikel KINDERBETREUUNG AB 11. JANUAR 2021Aufgrund der weiterhin hohen Infektionszahlen haben sich die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten am 5. Januar 2021 darauf verständigt, den Lockdown vorerst bis zum 31. Januar 2021 zu verlängern. Der Bayerische Ministerrat hat daher am 6. Januar 2021 beschlossen, auch Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und organisierte Spielgruppen weiterhin geschlossen zu halten, wobei – wie bislang auch – eine Notbetreuung vorhanden ist. Der Landtag hat diesen Maßnahmen am 8. Januar zugestimmt. Dazu Bayerns Familienministerin Carolina Trautner: „Familien sind durch die notwendigen Einschränkungen immens belastet. Homeoffice, Homeschooling und Betreuung von kleinen Kindern lassen sich nicht unter einen Hut bringen. Wir wollen den Eltern eine Alternative bieten, damit möglichst wenige Kinder in den Einrichtungen betreut werden, um sie, ihre Familien und das pädagogische Personal bestmöglich zu schützen. Ähnlich wie im Frühsommer ermöglichen wir wechselseitige, privat organisierte, feste und unentgeltliche Eltern-Betreuungsgruppen mit Kindern aus höchstens zwei Hausständen. Wer sein Kind daheim betreut, kann zudem pro Elternteil bis zu 10 zusätzliche Kinderkrankentage nutzen, Alleinerziehende bis zu 20. Eltern, die die Betreuung auf gar keine andere Weise sicherstellen können, können ihre Kinder weiterhin in den Kindertageseinrichtungen betreuen lassen. Auf systemrelevante Berufe kommt es hierbei nicht an. Ich appelliere jedoch an alle Eltern: Bitte gehen Sie mit dieser Möglichkeit verantwortungsvoll um. Denn damit schützen Sie sich selbst, Ihre Kinder und vor allem auch unsere Beschäftigten in den Kitas. Klar ist auch: Wenn wir wieder regulär öffnen können, stehen die Kindertageseinrichtungen an erster Stelle.“ Heilpädagogische Tagesstätten bleiben zur Sicherung des Kindeswohls auch weiterhin geöffnet. Weitere Informationen finden Sie hier.

 


AUFBAU EINER BAYERNWEITEN LSBTIQ-BERATUNGSINFRASTRUKTUR

Foto zum Artikel AUFBAU EINER BAYERNWEITEN LSBTIQ-BERATUNGSINFRASTRUKTURZur Verbesserung der Beratungsstrukturen für lesbische, schwule, bisexuelle, transgender, intersexuelle und queere Personen (LSBTIQ) will die Bayerische Staatsregierung ein starkes und tragfähiges Netzwerk aufbauen. Deshalb ist die Leitstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern des Bayerischen Sozialministeriums mit einem neuen Projekt in das Jahr 2021 gestartet. Ziel ist es, gemeinsam mit Trägern eine bayernweite Netzwerkstruktur für LSBTIQ-Beratungsangebote aufzubauen und zu etablieren. In enger Kooperation mit bestehenden Einrichtungen und Organisationen wurde Anfang November 2020 in einem digitalen Workshop der Grundstein für die Ausrichtung der LSBTIQ-Beratungsstruktur in Bayern gelegt. Besonders im Fokus steht die Vernetzung in diesem Bereich. Noch bis 15. Februar 2021 können Projektskizzen für eine modellhafte Förderung eingereicht werden, um bestehende Angebote auszubauen oder zu ergänzen. Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner: „Für LSBTIQ-Personen soll ein selbstbestimmtes, angstfreies Leben noch ein Stück selbstverständlicher werden! Bayerische Politik schafft dafür die Rahmenbedingungen. Als Grundlage wollen wir ein starkes und effizientes Netzwerk aufbauen. Zögern Sie nicht und reichen auch Sie Ihre Projektskizzen im Sozialministerium ein.“ Weitere Informationen zur Mitarbeit im Netzwerk und zum Antragsverfahren finden Sie hier.

 


BAYERN ÜBERNIMMT 2021 DEN VORSITZ DER JUGEND- UND FAMILIENMINISTERKONFERENZ

Foto zum Artikel BAYERN ÜBERNIMMT 2021 DEN VORSITZ DER JUGEND- UND FAMILIENMINISTERKONFERENZ Der Freistaat Bayern hat zum 1. Januar 2021 den Vorsitz der Jugend- und Familienministerkonferenz übernommen. Das Motto für das bayerische Vorsitzjahr lautet „Partizipation“. Dazu Bayerns Familienministerin Carolina Trautner: „Das Thema der Partizipation von Kindern und Jugendlichen liegt mir besonders am Herzen. Wir wollen die Vorstellungen und Sichtweisen der Kinder und Jugendlichen in allen Bereichen noch viel stärker berücksichtigen. Dazu gehört, dass wir Kinder und Jugendliche bei wichtigen Entscheidungen, die sie betreffen, ausreichend beteiligen. Sie müssen ihrem Alter und ihrer Entwicklung entsprechend auch angemessen mitbestimmen können.“ Deshalb hat Bayern im Vorfeld der JFMK-Hauptkonferenz für den 30. April 2021 in Augsburg eine eigene Kinder- und Jugendkonferenz geplant. Hier sollen Kinder und Jugendliche aus ganz Bayern zu den Themen zu Wort kommen, die ihnen am Herzen liegen und bei denen sie gerne mitreden möchten. Ergebnisse daraus sollen in die Hauptkonferenz der JFMK einfließen, die vom 6. bis 7. Mai 2021 stattfinden wird. Bereits bei der Vorbereitung des bayerischen Vorsitzes der JFMK 2021 hat Ministerin Trautner Kinder und Jugendliche beteiligt. Im Rahmen eines Ideenwettbewerbs konnten Kinder und Jugendliche, die in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Bayern leben, Vorschläge für das Logo der JFMK 2021 einreichen. 28 Einrichtungen haben sich daran beteiligt. Der Siegerentwurf des Prisma e.V. Augsburg ist nun das offizielle Logo für die JFMK 2021. Die Einrichtungen, in denen die besten drei Entwürfe gestaltet wurden, erhalten Geldpreise. Mehr

 


 

ARBEITSMARKT

Bayerns Arbeitsmarkt im Dezember 2020

Die wichtigsten Zahlen und Fakten zur Arbeitsmarktsituation in Bayern.

Bayerns Arbeitsmarkt Dezember 2020 (PDF, 498 KB)

 


ZUKUNFTSSSTIFTUNG EHRENAMT BAYERN: PROJEKTAUSSCHREIBUNG 2021 BEGINNT IM JANUAR

Foto zum Artikel ZUKUNFTSSSTIFTUNG EHRENAMT BAYERN: PROJEKTAUSSCHREIBUNG 2021 BEGINNT IM JANUARGutes tun und sich für andere einsetzen verdient Unterstützung! Auch in diesem Jahr findet eine bayernweite Projektausschreibung der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern statt. Vom 18. Januar bis 28. März 2021 können sich gemeinnützige Organisationen, Vereine, Ideenträger und Initiativen für Projektgelder ab 1.000 Euro bis max. 5.000 Euro bewerben. Mitmachen können alle, die ein Projekt oder eine Idee zum Thema „Ehrenamt 4.0: Teilhabe an der digitalisierten Welt“ umsetzen möchten, mit ehrenamtlichem Einsatz digitale Möglichkeiten im Rahmen ihrer Projekte nutzen, neue Ideen für digitale Engagementformen haben oder digitale Kompetenzen fördern. Dazu Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner, Vorstandsvorsitzende der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern: „Ehrenamt fördert den gesellschaftliche Zusammenhalt. In Krisenzeiten sehen wir das noch mehr als sonst. Umso wichtiger sind stabile Strukturen und die Anerkennung von bürgerschaftlichem Engagement. Dies zu stärken ist das Ziel unserer Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern. Denn die Corona-Pandemie hat einmal mehr gezeigt. Miteinander zu leben und füreinander da zu sein, macht das Leben aus. Gerade in schweren Zeiten ist auf unsere Ehrenamtlichen Verlass. Dafür ein herzliches Vergelt’s Gott!“ Weitere Informationen zur Projektausschreibung finden Sie hier.

 

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