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Bayern sozial: Themen & Trends

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April 2026


 

Portraitfoto von Bayerns Sozialministerin Ulrike ScharfSehr geehrte Damen und Herren,

unser Herz schlägt fürs Soziale. Wir in Bayern helfen, wir engagieren uns für andere, wir schauen hin – das ist unsere DNA. Vergangene Woche durfte ich Margit Berndl verabschieden – Vorständin beim Paritätischen, treibende Kraft im Landesfrauenrat und im Kuratorium der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern, zuletzt auch Vorsitzende der Freien Wohlfahrtspflege Bayern. Eine beeindruckende Karriere im Dienst für ein gutes Miteinander, ein Vorbild für viele mit einer klaren Botschaft an uns alle: Zusammenhalt zählt. Seien wir stolz auf uns: Gemeinsam machen wir Bayern sozial stark!

Wir brauchen das soziale Bayern – dringend! Jeden Tag suchen Frauen mit ihren Kindern Schutz und Beratung. Weil sie Gewalt erleben, weil sie in Angst leben – meist zu Hause und oft nur, weil sie Frauen sind. Das lässt mir keine Ruhe: Gewalt gegen Frauen und Kinder ist abscheulich! Mit dem Gewalthilfegesetz haben wir in Deutschland einen großen Schritt gemacht: Wir stärken den Schutz bundesweit. Die Länder sichern die Fraueneinrichtungen und bauen sie aus. Ab dem Jahr 2032 haben gewaltbetroffene Frauen einen Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung. Das ist ein Meilenstein! Jetzt zählt, was wir in Bayern daraus machen. Jedes Opfer muss wissen: In der Not sind wir da. Der Ministerrat hat grünes Licht gegeben. Wir stellen im kommenden Jahr 2027 rd. 67 Mio. Euro zur Verfügung. Damit halten wir das Bewährte stark – und bauen aus, wo nötig. Dafür setze ich mich ein – als Sozialministerin – und als Anwältin von Frauen in Not.

Unser soziales Netz trägt. Dafür steht auch die Entscheidung im Parlament letzte Woche: Wir haben den Doppelhaushalt für die Jahre 2026 und 2027 beschlossen. Mit einem klaren Schwerpunkt: 18,6 Mrd. Euro für Soziales – fast zehn Prozent mehr als in den letzten beiden Jahren. Ein Rekord für unser soziales Bayern! Das ist ein klares Signal – gerade jetzt. In schwierigen Zeiten brauchen wir einen verlässlichen Sozialstaat! Entscheidend dabei: die richtige Balance. Wir stärken die Wirtschaft – und das Miteinander. Wir investieren in die Zukunft – mit ausgeglichenem Haushalt. Wir fördern unsere Kinder von heute – für unser Bayern von morgen. Und das Wichtigste: Wir helfen, wo Hilfe gebraucht wird! Jede und jeder kann sich darauf verlassen: Bayern. Gemeinsam. Stark.

Ihre

Ulrike Scharf
Staatsministerin

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ZAHL DES MONATS

40

Am 14. April fand im Rahmen der Bayerischen Jugendpolitiktage „Jugend im Gespräch mit dem Innenministerium“ statt. Dabei haben sich 40 junge Menschen mit Jugendministerin Ulrike Scharf und Innenminister Joachim Herrmann über aktuelle Themen ausgetauscht.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom 15. April 2026 .

TERMIN DES MONATS

2. April

Am 2. April war Welt-Autismus-Tag. Seitdem läuft die Kampagne „Autismus:  So vielfältig wie das Leben“, die die Vielfalt autistischer Lebensrealitäten sichtbar macht.

 
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom 1. April 2026.

 


UMSETZUNG DES GEWALTHILFEGESETZES

Am 21. April 2026 wurde die Umsetzung des Gewalthilfegesetzes des Bundes in Bayern vom Ministerrat beschlossen. Die Staatsregierung stärkt damit den Schutz von Frauen und Kindern vor häuslicher Gewalt deutlich. Mit dem Gewalthilfegesetz sollen Unterstützungsangebote langfristig abgesichert und weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, Betroffenen schneller und verlässlicher Hilfe zu bieten.

Ab 1. Januar 2027 erhalten Frauenschutzeinrichtungen und Beratungsstellen erstmals einen Anspruch auf Finanzierung. Ab 2032 gilt bundesweit ein Rechtsanspruch auf kostenfreie Schutz- und Beratungsangebote für betroffene Frauen und ihre Kinder. Bayerns Frauenministerin Ulrike Scharf betont: „Mit dem Gewalthilfegesetz sichern und stärken wir das Hilfe-Netz und schaffen Planungssicherheit für die Einrichtungen. Ich danke allen Fachkräften und Ehrenamtlichen in den Frauenhäusern und Beratungsstellen. Sie sind tagtäglich für die Opfer da, mit schützender Hand und ganz viel Herz.“

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Sozialministeriums.

 


UMSETZUNG DES RECHTSANSPRUCHS FÜR KINDER IM GRUNDSCHULALTER

Im August dieses Jahres tritt bundesweit der Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung für Kinder im Grundschulalter in Kraft – beginnend mit den Erstklässlern am 1. Schultag. Staatsregierung und Bayerischer Landtag haben dafür eine weitere zentrale Weiche gestellt. Am 31. März 2026 wurde ein Gesetzespaket zur Umsetzung des Rechtsanspruchs veröffentlicht. Gute Nachricht für die Kommunen: Sie müssen keine neuen Aufgaben und Mehrbelastungen übernehmen. Wesentliche Regelungen sind der Stichtag für Eltern zur Anmeldung des Ganztagsanspruchs, die Möglichkeit für Kommunen, 20 Werktage in den Ferien festzulegen, an denen der Rechtsanspruch nicht geltend gemacht werden kann, die Verteilung der Bundesmittel für Betriebskosten an die Kommunen, die staatliche Schulaufsicht über Ferienangebote sowie die gesetzliche Verankerung der Kombieinrichtungen.

Bayerns Familienministerin Ulrike Scharf betont: „Mit dem Gesetz haben wir die Weichen für eine praxistaugliche Umsetzung des Ganztagsanspruchs vor Ort gestellt. Dabei sichern wir eine größtmögliche Flexibilität in den Kommunen und verzichten auf detaillierte Vorgaben. Der Freistaat steht als starker und verlässlicher Partner eng an der Seite der Städte und Gemeinden.“

Weitere Informationen gibt es in der Pressemitteilung vom 31. März 2026.

 


GIRLS’DAY AM FLUGHAFEN MÜNCHEN: BERUFE HABEN KEIN GESCHLECHT

Die Bayerische Familienministerin Ulrike Scharf (links) steht zusammen mit mehreren Teilnehmerinnen am Girls’Day der Bundespolizei am Flughafen MünchenFrauen sind in vielen Berufsfeldern noch immer unterrepräsentiert. Zum diesjährigen Girls’Day betont Bayerns Familienministerin und Frauenbeauftragte Ulrike Scharf: „Berufe haben kein Geschlecht. Ich setze mich dafür ein, dass jede und jeder den Beruf wählen kann, der am besten zu den eigenen Interessen und zur Persönlichkeit passt.“

Am Flughafen München ermöglichte die Bundespolizei einer Gruppe von Schülerinnen mit der Ministerin einen Blick hinter die Kulissen. Die Teilnehmerinnen durften unter anderem Fingerabdrücke nehmen und sich in Personenbeschreibungen üben. Staatsministerin Scharf zeigte sich beeindruckt: „Die Mädchen waren voller Elan und haben erlebt, wie vielfältig und anspruchsvoll die Tätigkeit bei der Bundespolizei ist. Solche Aktionstage helfen, neue Berufsfelder kennenzulernen und versteckte Talente zu entdecken.“

Der Girls’Day ist ein bundesweites Projekt zur Berufs- und Studienorientierung für Schülerinnen ab der fünften Klasse. Unter dem Motto „Dein Tag, Dein Weg“ sowie im Zusammenspiel mit dem parallel stattfindenden Boys’Day leistet er einen wichtigen Beitrag zu einer klischeefreien Berufsorientierung.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom 23. April 2026.

 

 


ARBEITSMARKT

Bayerns Arbeitsmarkt im April 2026

Die wichtigsten Zahlen und Fakten zur Arbeitsmarktsituation in Bayern:

Zahlen und Fakten zur Arbeitsmarktsituation in Bayern

 


WETTBEWERB „ERFOLGREICH.FAMILIENFREUNDLICH“ STARTET: BAYERNS FAMILIENFREUNDLICHSTE UNTERNEHMEN GESUCHT!

Die Darstellung zeigt das Logo des Unternehmenswettbewerbs mit dem Schriftzug 'Erfolgreich.Familienfreundlich Bayerns Top 20' Der Unternehmenswettbewerb „Erfolgreich.Familienfreundlich“ zeichnet die 20 familienfreundlichsten Unternehmen Bayerns aus. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Der Wettbewerb wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales durchgeführt. Er ist eine Initiative im Rahmen des Familienpakts Bayern.

Alle Informationen zum Wettbewerb, Bewerbungsprozess und Bewertungskriterien finden Sie auf der Website des Familienpakts Bayern.

 


JAHRESVERANSTALTUNG DER INITIATIVE „ÄLTERE UND ARBEITSWELT“

Am 11. Mai 2026 findet die virtuelle Jahresveranstaltung der Initiative „Ältere und Arbeitswelt“ unter dem Motto „Berufliche Weiterbildung – der Erfolgsfaktor auch für ältere Beschäftigte“ statt. Unternehmen, Weiterbildungsträger und Beschäftigte können sich noch bis zum 6. Mai 2026 hier online anmelden.

Arbeitsministerin Ulrike Scharf betont: „Die Arbeitswelt verändert sich atemberaubend schnell – gerade in Zeiten von KI und Digitalisierung. Um nicht den Anschluss zu verlieren, ist berufliche Weiterbildung wichtiger denn je. Nur wer lernt, bleibt stark! Das gilt auch für ältere Beschäftigte, auf deren Erfahrung, Wissen und Verlässlichkeit Unternehmen noch viel stärker setzen müssen. Melden Sie sich an und nehmen Sie neue Impulse mit!“

 

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