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Bayern sozial: Themen & Trends
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Februar 2026
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 8. März ist Kommunalwahl – und Weltfrauentag. Als Frauenministerin und Kreisrätin ist für mich klar: Frauen und Kommunalpolitik – das gehört zusammen. Doch in vielen Rathäusern sieht es anders aus: Auf knapp 31.000 Kommunalpolitiker kommen nur gut 9.000 Kommunalpolitikerinnen. Und nur eines von zehn Rathäusern hat eine Frau an der Spitze. Das ist zu wenig. Unser Bayern ist zur Hälfte weiblich – also gehören wir Frauen mit an den Tisch!
Frauen in der Politik – das stärkt unsere Demokratie. Wir Frauen bringen weibliche Lebenserfahrungen ein, stellen andere Fragen und bringen frische Impulse. Davon profitieren alle – Beschäftigte und Unternehmen, Eltern und Kinder, Menschen auf dem Land und in der Stadt. Mehr Frauen am Ratstisch heißt: mehr Vielfalt, mehr Miteinander, mehr Bayern‐Power!
Eine starke Demokratie braucht alle: Frauen und Männer, die gemeinsam Verantwortung übernehmen. Studien zeigen: gemischte Teams entscheiden erfolgreicher, nachhaltiger und klüger. Das erlebe ich auch täglich in meiner Arbeit. Vielfalt macht unsere Demokratie lebendig, bürgernah und kraftvoll. Deshalb ist klar: Gemeinsam – als Team Bayern – finden wir die besten Lösungen!
Mehr Frauen in die Kommunalpolitik – da sind wir uns einig. Überparteilich! Gemeinsam mit vielen demokratischen Kolleginnen aus Stadtparlamenten, Kreistagen und dem Landtag sage ich: „Bavaria ruft – mehr Frauen in die Räte!“
Mit dieser Initiative räumen wir auf mit Klischees, teilen Erfahrungen und stärken Frauen in ganz Bayern. Wir schaffen Rückenwind: Damit Frauen kandidieren, Verantwortung übernehmen und Zukunft gestalten. Unsere Botschaft ist klar: Frauen können das, Frauen schaffen das – und Bayern braucht sie!
Jetzt kommt es auf Sie an, liebe Leserinnen und Leser: Gehen Sie wählen. Am 8. März entscheiden wir gemeinsam, wie Vielfalt im Rathaus aussieht. Ich zähle auf Sie. Bayern zählt auf Sie. Bavaria ruft – und Sie antworten mit Ihrer Stimme!
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Ihre Ulrike Scharf
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ZAHL DES MONATS
900
Im Februar 2026 ist der 900. Kurs im Gesamtkonzept für die berufliche Weiterbildung gestartet. Das Gesamtkonzept trägt so maßgeblich dazu bei, mehr Fachkräfte für die Kindertagesbetreuung zu gewinnen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website für Kita-Fachkräfte.
TERMIN DES MONATS
10. Februar
An diesem Tag fand der Safer Internet Day unter dem
Motto „KI and me. In künstlicher Beziehung.“ statt. Der Safer Internet Day ist ein internationaler Aktionstag für mehr Sicherheit im Netz.
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom 6. Februar 2026.
ERÖFFNUNG DER 200. „TOILETTE FÜR ALLE“
Am 9. Februar 2026 wurde die bundesweit 200. „Toilette für alle“ am Münchner Elisabethmarkt eröffnet. Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf betonte: „Alle Menschen – auch Menschen mit schweren oder mehrfachen Behinderungen – müssen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Die „Toilette für alle“ trägt genau dazu bei, denn sie gibt ihnen die dafür nötige Freiheit. Ich bin stolz darauf, dass Bayern als Geburtsort des Projekts bundesweit ein Spitzenreiter mit 53 zertifizierten „Toiletten für alle“ ist. Und 68 weitere „Toiletten für alle“ sind derzeit in Bayern in Planung. Das macht Bayern gemeinsam stark.“
Menschen mit schweren Beeinträchtigungen können gängige Behindertentoiletten oft nicht benutzen, da sie etwa eine höhenverstellbare Liege und einen Lifter benötigen. Die Stiftung Leben pur setzt sich in ganz Deutschland dafür ein, dass an allen öffentlichen Orten „Toiletten für alle“ entstehen. Dazu sucht sie Partner aus Politik, Industrie, Wirtschaft und Behindertenverbände, Vereine und Initiativen – aber auch engagierte Privatpersonen. Das Bayerische Sozialministerium fördert die Stiftung Leben pur und das Projekt mit jährlich rund 100.000 Euro.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website "Bayern barrierefrei".
UNTERNEHMEN IN BAYERN: NEUE STUDIE MACHT REGIONALES ENGAGEMENT SICHTBAR
Drei von vier Unternehmen in Bayern engagieren sich aktiv für ihre Gemeinden und Regionen. Das zeigt die aktuelle Studie zum gesellschaftlichen Engagement von Unternehmen in Bayern – ausgewertet und veröffentlicht im Monitor Unternehmensengagement Länderbericht Bayern 2025.
Für Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf ist der Einsatz der Unternehmerinnen und Unternehmer nicht selbstverständlich: „In unserer Heimat Bayern sind viele erfolgreiche Betriebe zuhause – vom traditionsreichen Handwerksbetrieb und innovativen Mittelständler bis zum globalen Marktführer. Unsere Unternehmen machen Bayern zu einem der stärksten Wirtschaftsstandorte Europas. Aber sie sind darüber hinaus auch starke Partner im sozialen Bereich. Sie beweisen Verantwortungsbewusstsein und eine tiefe Verbundenheit zu ihrer Region und den Menschen vor Ort.“
„Ich sehe Unternehmen, die Schulen unterstützen, Vereine stärken und unsere Kommunen mitgestalten“, so Staatsministerin Scharf weiter. „Dieses lokale Engagement hilft den Unternehmen bei der Fachkräftegewinnung und Sichtbarkeit. Gleichzeitig bringt uns das aber alle weiter: Es schafft Zusammenhalt und prägt unsere Heimat. Bayern ist gemeinsam stark.“
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom 8. Februar 2026.
FÖRDERAUFRUF 2026: INNOVATIVE IDEEN GEGEN WOHNUNGS- UND OBDACHLOSIGKEIT GESUCHT
Die Stiftung Obdachlosenhilfe Bayern fördert erneut innovative Projekte der Wohnungs- und Obdachlosenhilfe mit bis zu 50.000 Euro je Vorhaben. Träger, Verbände und Initiativen können ihre Ideen bis zum 17. Mai 2026 über das Online-Formular auf der Website der Stiftung einreichen.
Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf, Vorstandsvorsitzende der Stiftung, betont: „Wir als Stiftung Obdachlosenhilfe Bayern unterstützen nachhaltige und wirkungsvolle Projekte. Prävention ist hier ein wichtiger Schlüssel: Wer früh handelt, kann Wohnungs- und Obdachlosigkeit verhindern, bevor sie entsteht. Wir freuen uns auf kreative Konzepte, die genau hier ansetzen.“
Weitere Informationen zur Förderung und Antragstellung finden Sie auf der Website der Stiftung.
ARBEITSMARKT
Bayerns Arbeitsmarkt im Februar 2026
Die wichtigsten Zahlen und Fakten zur Arbeitsmarktsituation in Bayern:
BAYERISCHE JUGENDPOLITIKTAGE: „JUGEND IM GESPRÄCH MIT DEM INNENMINISTERIUM!“
Die Gesprächsreihe „Jugend im Gespräch mit …!“ geht mittlerweile schon in die siebte Runde. Am 14. April 2026 haben junge Menschen im Alter von 14 bis 21 Jahren die Möglichkeit, sich mit Jugendministerin Ulrike Scharf und Innenminister Joachim Herrmann auszutauschen.
Ministerin Scharf ruft die Jugendlichen zur Anmeldung auf: „Kommt ins Gespräch mit meinem Kollegen Joachim Herrmann und mir zu den Themen, die euch bewegen: Wie gelingt Integration in Bayern? Wie geht unsere Polizei gegen Cybermobbing vor? Bedroht Desinformation unsere freiheitliche Demokratie? Und welche Regeln brauchen wir im digitalen Raum? Die Jugendpolitiktage bieten euch die Möglichkeit, eure Ideen und Anliegen aktiv einzubringen und Zukunft mitzugestalten. Nutzt diese Chance – meldet euch jetzt an und bringt eure Stimme ein! Ich freue mich auf den Austausch, über eure Anregungen und Ideen!“.
Ziel der Veranstaltungsreihe „Jugend im Gespräch mit …!“ ist es, den Dialog mit jungen Menschen zu stärken und deren Beteiligung in allen Lebensbereichen voranzubringen.
Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe und alles rund um die Anmeldung finden Sie auf der Website des Sozialministeriums.
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